
US-Präsident Trump verkündet gigantisches Energieprojekt, während Seoul widerspricht und nur das Gaskraftwerk in Texas als sicher gilt.
AI-generated summary
Südkorea plant umfangreiche Investitionen in die US-Energieinfrastruktur, während Seouls Regierung bei bestimmten Projekten wie der Alaskapipeline Zurückhaltung zeigt.
Tokio. Donald Trump bezeichnete es als „das kolossale Paket“: Der US-Präsident verkündete am Mittwoch im Weißen Haus ein Investitionsprojekt Südkoreas in den USA. Südkorea werde ein Gaskraftwerk für KI-Rechenzentren in Texas sowie acht Atomkraftwerke finanzieren. „Und endlich die Flüssigerdgas-Pipeline in Alaska“, sagte Trump. „Das ist ein großes Projekt.“ Das Paket belaufe sich insgesamt auf etwa 200 Milliarden Dollar.
Doch Südkorea widersprach prompt: Fest vereinbart ist nach Seouls Sicht bislang nur das Gaskraftwerk, mit einer Kapazität von sechs Gigawatt, so viel wie sechs herkömmliche Atomreaktoren. Doch Trump scheint es offenbar darum zu gehen, kurz vor den Wahlen zum US-Kongress im November einen weiteren Erfolg seiner Zollkampagne gegen Importe aus aller Welt vorzuweisen – einer Kampagne, die der Oberste Gerichtshof der USA in großen Teilen für rechtswidrig erklärt hat.
Nach Verhandlungen steht nun der Rahmen für die Investitionen. Wie schon bei Japan, das sogar 550 Milliarden Dollar zugesagt hat, hielt selbst das Urteil der Obersten Richter die Umsetzung der Versprechen nicht auf. Denn beide Länder sehen sich von Trump nicht nur wirtschaftlich unter Druck gesetzt, sondern auch sicherheitspolitisch.
Anders als die europäischen Nato-Staaten haben die ostasiatischen Nachbarn sicherheitspolitisch vor allem einen Verbündeten: die USA. Deshalb sind sie offensichtlich zu großen Anstrengungen bereit, um ihre Allianzen für Trump attraktiv zu halten. Sie scheinen sich als unersetzliche Partner zu positionieren, die Trumps Reindustrialisierungsstrategie mit viel Geld und Technologie unterstützen.
Das kommt bei Trump offenbar an. Das Paket markiere „einen wichtigen Schritt“ zur Sicherung der Energieversorgungskette und der amerikanischen Energiedominanz, sagte er. Zudem stärke es die Partnerschaft mit Südkorea und der Pazifikregion mehr denn je.
Das Gaskraftwerk in Texas soll nach seinen Angaben 22 Milliarden Dollar kosten. Bauträger sind Related Companies und der Energieversorger NextEra Energy. Die erste Phase soll 2029 den kommerziellen Betrieb aufnehmen, die gesamte Anlage 2032 fertig sein.
Der US-Kraftwerksbauer Westinghouse Electric und Südkoreas Energieversorger Korea Electric Power (Kepco), der mehrheitlich in Staatsbesitz ist, und dessen Tochtergesellschaft Korea Hydro & Nuclear Power (KHNP) planen sie gemeinsam. Die beiden koreanischen Konzerne sollen zudem eine Minderheitsbeteiligung an Westinghouse übernehmen.
Am umstrittensten ist eine rund 1300 Kilometer lange und womöglich 50 Milliarden US-Dollar teure Gaspipeline in Alaska. Südkoreas Industrieminister Kim Jung-kwan hatte sie im vorigen Jahr als wirtschaftlich „hochriskant“ bezeichnet. An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert: Trotz Trumps Ankündigung hieß es in einer gemeinsamen Erklärung, die Umsetzung hänge von der „wirtschaftlichen Tragfähigkeit“ ab.
Das Problem: Die Pipeline soll die Gasvorkommen im schwer zugänglichen Norden Alaskas mit Verflüssigungs- und Hafenanlagen im Süden verbinden. Doch das Projekt hat bereits Konkurrenz in der Region – ausgerechnet in Kanada, das sich von Trump bedroht sieht.
Am 29. September kündigten der Energiekonzern Shell, das japanische Handelshaus Mitsubishi und weitere Partner an, die Flüssigerdgasproduktion ihres kanadischen Gemeinschaftsunternehmens LNG Canada zu verdoppeln. Dafür wollen sie 14 Milliarden Dollar investieren. Der Vorteil dieses Projekts: Die Pipeline an die kanadische Westküste existiert bereits, die Anlage liefert seit 2025 Flüssigerdgas nach Asien. Bis Anfang der 2030er-Jahre sollen dann 28 Millionen Tonnen pro Jahr gefördert werden. Es ist damit eines der weltweit größten Projekte.
Despite the introduction of the new refueling discount to reduce energy tax, oil companies raised prices on Thursday afternoon. The ADAC states that the relief will be partially passed on, but calls for full implementation.

The global bond market is recording massive price losses. US 10-year bond yields hit 5.34 percent, their highest since 2002, while British 30-year bonds rose to 6 percent. Concerns about inflation and high national debt are driving up interest rates.
The federal government is forecasting a government quota of 52 percent this year, with a further increase to 52.4 percent by 2027. This marks a historic high for government spending in relation to gross domestic product.

The arms manufacturer KNDS is postponing its planned IPO to 2026 due to difficult market conditions. Despite expected sales growth of 30 percent, general industry uncertainty is weighing on sentiment.
The budget deficit of the municipalities in Rhineland-Palatinate fell to 1.1 billion euros in the first half of 2026. The decline of 27 percent is primarily due to additional supplementary allocations from the state amounting to 300 million euros.
VW boss Oliver Blume proposes longer working hours to reduce labor costs in Germany. After the group terminated important collective agreements, negotiations are now underway about weekly working hours and vacation days, which are met with strong resistance.