Tarifabschluss für Beschäftigte in deutschen Seehäfen erzielt
Verdi und ZDS einigen sich auf 3,4 Prozent mehr Lohn für rund 11.000 Beschäftigte.
Quick Look
- Nach monatelangen Verhandlungen und Warnstreiks haben sich Verdi und der ZDS auf einen Tarifvertrag für rund 11.000 Beschäftigte in deutschen Seehäfen geeinigt.
- Die Löhne steigen rückwirkend zum August um 3,4 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr.
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Why It Matters
Verhandlungen zwischen Verdi und ZDS begannen im Juli für rund 11.000 Beschäftigte in sechs Seehäfen.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) haben einen Tarifabschluss für die Beschäftigten in deutschen Seehäfen erzielt. Die Stundenlöhne sollen rückwirkend zum August um 3,4 Prozent steigen, wie die Tarifparteien mitteilten. Die Vertragslaufzeit beträgt ein Jahr.
Die Verhandlungen hatten im Juli in Bremen begonnen. Verdi forderte für die rund 11.000 Beschäftigten 8,2 Prozent höhere Stundenlöhne bei einer Laufzeit von einem Jahr. Insgesamt gab es vier Verhandlungsrunden.
Die Verhandlungen betrafen die sechs Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Bremen, Brake und Emden. Die Seehäfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven sind gemessen am Umschlag die wichtigsten Häfen des Landes. Dort stehen große Containerterminals.
Während der Tarifrunde kam es zu Warnstreiks, die den Umschlag in den Häfen einschränkten. Zu einem ersten Warnstreik an den sechs Seehäfen kam es im August. Im September legten Hafenarbeiter in Hamburg die Arbeit nieder.
Open Questions
- Wie haben die Verdi-Mitglieder über den Abschluss abgestimmt?




