Tesla-Auslieferungen sinken im Quartalsvergleich, übertreffen aber Analystenerwartungen
Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahresquartal, das von auslaufenden US-Subventionen profitierte, lieferte der Autobauer mehr Fahrzeuge aus als prognostiziert.
Quick Look
- Tesla lieferte im vergangenen Quartal 486.532 Elektroautos aus.
- Dies entspricht einem Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, übertraf jedoch die Analystenprognosen von 464.000 Fahrzeugen.
- Das Vorjahresquartal war durch auslaufende US-Prämien verzerrt.
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Why It Matters
Im dritten Quartal des Vorjahres stiegen die Tesla-Auslieferungen aufgrund auslaufender US-Steuervergünstigungen in Höhe von 7.500 Dollar sprunghaft an.
Vor einem Jahr trieb die Torschlusspanik vor dem Auslaufen der US-Elektroautoprämie die Tesla-Auslieferungen nach oben. Das jüngste Quartal kann damit nicht mithalten - lief aber besser als erwartet.
Tesla verkaufte trotz des Rückgangs mehr Fahrzeuge als am Markt erwartet.
Austin. Die Auslieferungen von Tesla sind im vergangenen Quartal gesunken - lagen aber über den Erwartungen von Analysten. Der von Tech-Milliardär Elon Musk geführte Autobauer brachte 486.532 Elektro-Fahrzeuge zu den Kunden - rund zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Vom Finanzdienst Bloomberg befragte Analysten hatten im Schnitt eher mit knapp 464.000 ausgelieferten Autos gerechnet.
Das dritte Quartal des Vorjahres war von einer Sonderkonjunktur geprägt: US-Präsident Donald Trump ließ Ende September 2025 die Steuervergünstigung von 7.500 Dollar beim Kauf von Elektroautos auslaufen. In dem Vierteljahr schnellten die Tesla-Auslieferungen um 7,4 Prozent hoch, weil viele Interessenten in den USA die Prämie noch mitnehmen wollten. Danach kam - wie auch bei anderen Herstellern - ein Rückschlag. In diesem Jahr konnte Tesla die Auslieferungen aber zum Teil ausbauen.
Musk kündigte an, Tesla auf selbstfahrende Robotaxis und humanoide Roboter auszurichten. Aktuell muss das Geld aber noch weiterhin hauptsächlich mit dem Autoverkauf verdient werden.
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