Tigst Assefa verpasst Marathon-Weltrekord in Berlin nur knapp
Trotz Krämpfen auf den letzten Metern läuft Tigst Assefa in Berlin Streckenrekord und die drittschnellste Zeit der Geschichte.
Quick Look
- Tigst Assefa hat den Marathon-Weltrekord in Berlin wegen Krämpfen auf dem letzten Kilometer knapp verpasst.
- Die Äthiopierin lief in 2:11:04 Stunden dennoch Streckenrekord.
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Why It Matters
Tigst Assefa lief vor drei Jahren in 2:11:53 Stunden einen Weltrekord, bevor Ruth Chepngetich diesen in Chicago auf 2:09:56 Stunden verbesserte.
Nach Verletzungsproblemen auf den letzten Metern hat Tigst Assefa den Weltrekord beim Marathon in Berlin knapp verpasst.
Die Äthiopierin hatte auf dem letzten Kilometer plötzlich Krämpfe und lief trotzdem in 2:11:04 Stunden Streckenrekord und die drittschnellste Zeit in der Geschichte. Sie verfehlte allerdings den Weltrekord von Ruth Chepngetich, die 2024 in Chicago nach 2:09:56 Stunden ins Ziel gekommen war. Die Kenianerin ist derzeit aber wegen eines positiven Dopingtests gesperrt.
Vor drei Jahren war Assefa in 2:11:53 Stunden Weltrekord gelaufen. Dann stellte Chepngetich einen neuen Rekord auf. »Ich bin sehr gut vorbereitet und will meine Bestzeit unterbieten«, hatte Assefa vor dem Lauf gesagt. Sie wollte in Berlin einen neuen Weltrekord aufstellen.
Bei nahezu optimalen Bedingungen in der Hauptstadt lief Assefa angetrieben von mehreren Tempomachern und Zehntausenden Fans an der Strecke. Die Olympia-Zweite von Paris und WM-Zweite von Tokio ging allerdings etwas langsamer als Chepngetich bei ihrem Weltrekord in Chicago ins Rennen. Doch Assefa hielt das Tempo auf der zweiten Hälfte des Marathons konstant hoch.
Open Questions
- Wie wird sich Assefa von den Krämpfen erholen?


