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Die USA haben bereits zuvor Druck auf Venezuela ausgeübt, insbesondere wegen angeblichen Drogenschmuggels und im Zusammenhang mit der Verstaatlichung von Ölfeldern in den 2000er Jahren, die US-Firmen betrafen. Maduro wurde wegen Drogenterrorismus angeklagt, woraufhin Delcy Rodríguez die geschäftsführende Präsidentschaft übernahm.
Anfang des Jahres nahmen US-Spezialkräfte Venezuelas langjährigen Staatschef Nicolás Maduro fest. Nun soll es eine Vereinbarung über Ölvorkommen des Landes geben.
Anfang des Jahres hatten US-Spezialkräfte den langjährigen Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, gefangengenommen. Nun gibt Trump einen Öl-Deal mit dem Land bekannt. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Washington. Die USA haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump riesige Ölvorkommen in Venezuela gesichert. Mit der Vereinbarung bringen die USA mehr als 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven unter ihre Kontrolle, wie Trump auf der Plattform Truth Social mitteilte. Das entspräche rund einem Fünftel der Vorkommen, die sich Schätzungen zufolge in Venezuela befinden.
Wie Trump weiter mitteilte, wurde die Vereinbarung in Absprache mit der geschäftsführenden Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, geschlossen. Eine Bestätigung aus Venezuela lag zunächst nicht vor. Zudem sei die Privatwirtschaft an der Vereinbarung beteiligt. Auf der US-Seite seien Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio bei den Verhandlungen dabei gewesen, teilte Trump mit. Nähere Angaben zum Inhalt der Übereinkunft machte Trump nicht.
Durch die Vereinbarung wachse die Menge des den USA potenziell zur Verfügung stehenden Öls auf mehr als das Doppelte an, so Trump. Nach Angaben der US-Energiebehörde EIA verfügten die USA Ende 2024 über Vorkommen von 46 Milliarden Barrel. Allerdings sind darin nicht nur Rohöl, sondern auch das Kondensat enthalten, das bei der Förderung aus dem Bohrloch gewonnen wird. Bereits jetzt sind die USA der größte Produzent von Erdöl weltweit.
USA übten Druck auf Venezuela aus
Ende vergangenen Jahres hatten die USA den Druck auf Venezuela erhöht und das Militär in der Region erheblich verstärkt. Zumeist rechtfertigten die USA den Einsatz mit mutmaßlichem Drogenschmuggel, Trump selbst brachte ihn aber auch mit den Ölvorkommen in Verbindung.
Venezuela habe den USA „Öl, Land und andere Vermögenswerte“ gestohlen, teilte er damals mit. Sie müssten sofort zurückgegeben werden. Anfang der 2000er Jahre hatte Venezuela Ölfelder verstaatlicht, wovon auch US-Firmen betroffen waren. Es folgte ein Streit über Entschädigungen.
Anfang des Jahres nahmen US-Spezialkräfte dann den langjährigen Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, gefangen. Die USA klagten ihn und seine Ehefrau Cilia Flores unter anderem wegen des Vorwurfs des „Drogenterrorismus“ an. Kritiker bezeichneten das Vorgehen als Verstoß gegen das Völkerrecht. Seither wird das Land von der früheren Vizepräsidentin Rodríguez als geschäftsführender Präsidentin geführt. Sie arbeitet mit Washington seit längerem unter anderem in Erdölfragen zusammen.
Hohe Benzinpreise setzen Trump unter Druck
Trumps Regierung will die großen Ölvorkommen des Landes nutzen und hatte erheblichen Einfluss auf die venezolanische Ölindustrie und Politik ausgeübt. Mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel verfügt Venezuela über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik gefördert und raffiniert werden kann.
Trump steht zudem innenpolitisch unter Druck, weil der Iran-Krieg die Benzinpreise auch in den USA in die Höhe treibt. Der durchschnittliche Preis für bleifreies Benzin lag am Donnerstag bei 4,09 Dollar pro Gallone. Seit Beginn des Krieges ist er damit um über ein Drittel gestiegen. Laut dem Automobilverband AAA dürfte es für Autofahrer in den USA der teuerste August der Geschichte werden.
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Iran-Krieg zehrt Ölreserven der USA auf
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Trump teilte dazu mit, die „historische Transaktion“ verbessere die Ölversorgung der USA erheblich und werde die Benzinpreise für alle Amerikaner senken“. Den Steuerzahlern in den USA entstünden durch das Geschäft keine Kosten.
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Die USA werden ihre Kontrolle über venezolanische Ölreserven in den kommenden Monaten ausbauen.
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Die Benzinpreise in den USA könnten aufgrund des Öl-Deals langfristig sinken.
Possible · Within months
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US-Präsident Donald Trump hat ein Öl-Abkommen mit Venezuela verkündet, das den USA die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel Öl gibt. Er erklärte, die Vereinbarung sei der größte Öl-Deal der Weltgeschichte und würde die US-Ölreserven mehr als verdoppeln. Das Abkommen wurde mit der venezolanischen Präsidentin Delcy Rodríguez getroffen. Im Januar hatte die USA Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und nach New York gebracht, wo ihm wegen Drogenterrorismus der Prozess gemacht wird.

Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump eine Vereinbarung getroffen, um mehr als 65 Milliarden Barrel Ölreserven in Venezuela unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Vereinbarung wurde angeblich mit der geschäftsführenden venezolanischen Präsidentin Delcy Rodríguez getroffen und beinhaltet auch die Privatwirtschaft. Trump erklärte, dass dies die verfügbaren Ölreserven der USA mehr als verdoppeln würde. Der Schritt erfolgt im Kontext steigender Benzinpreise aufgrund des Iran-Kriegs und früherer US-Aktionen gegen Venezuela, einschließlich der Festnahme von Nicolás Maduro.
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