Trump lehnt KI-Regulierung ab und setzt auf Weißes Haus-Gremium unter Clayton
Quick Look
- US-Präsident Donald Trump lehnt gesetzliche KI-Regulierung ab und setzt stattdessen auf ein Weißes Haus-Gremium unter Geheimdienstchef Jay Clayton, das innerhalb von 120 Tagen über Risiken und Chancen berichten soll.
- Das Gremium soll die USA im globalen KI-Wettbewerb führen, insbesondere gegenüber China.
AI-generated summary
Why It Matters
Es gibt eine intensive Debatte über die Sicherheit von KI, wobei einige Forscher warnen, dass die Technologie für den Menschen gefährlich werden könnte. Politiker beider Parteien fordern eine stärkere Regulierung, während Trump zurückhaltend ist, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China nicht zu gefährden.
US-Präsident Donald Trump lehnt gesetzliche Vorschriften für die Regulierung von künstlicher Intelligenz ab – stattdessen soll es im Weißen Haus laut einem Bericht des »Wall Street Journal« fortan an ein Gremium geben, das innerhalb von 120 Tagen über die Risiken und Chancen von KI berichten soll. Zu dessen Leiter ernannt wurde Geheimdienstchef Jay Clayton, wie das Blatt unter Berufung auf ein Interview mit Clayton berichtet.
Das Gremium, von der Regierung als »Super Intelligence Force« bezeichnet, soll sicherstellen, dass die USA bei hoch entwickelter KI führend blieben, sagte Clayton dem Blatt. »Das Risiko, nicht der Erste zu sein, ist hoch.«
Hintergrund der Ernennung ist eine intensive Debatte über die Sicherheit von KI. Einige Forscher warnen, die Technologie könne für den Menschen gefährlich werden. Politiker beider Parteien fordern deshalb eine stärkere Regulierung. Trump ist da zurückhaltend, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China nicht zu gefährden. Er beruft damit zum zweiten Mal einen Berater für dieses Thema. Dem neuen Gremium sollen unter anderen auch Vizepräsident JD Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth angehören.
Clayton sagte nun, er erwarte, »dass im Dialog Mechanismen entwickelt werden, so wie es in anderen Branchen der Fall ist«. Dabei verwies er etwa auf Risikomodelle für die Finanzbranche, die in Zusammenarbeit mit der US-Notenbank entwickelt worden seien. Er sagte weiter, die Arbeitsgruppe werde das aktuelle Recht prüfen und mögliche Maßnahmen des Kongresses diskutieren.
KI-Agenten haben bei Sicherheitsvorfällen offenbar weit mehr gehackt, als bisher bekannt, von Zehntausenden Vorfällen ist die Rede. Lesen Sie hier , was Branchenkritiker Gary Marcus von den Konzernen erwartet – und warum deren Geschäftsmodell nicht aufgehen könnte.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Das Gremium wird innerhalb von 120 Tagen einen Bericht über KI-Risiken und -Chancen vorlegen.
Very likely · Within months
Die USA werden kurzfristig keine umfassenden gesetzlichen KI-Regulierungen verabschieden.
Likely · Within months
Open Questions
- Welche konkreten Maßnahmen wird das Gremium empfehlen?
- Wie wird die Unabhängigkeit des Gremiums sichergestellt?
- Welche Rolle wird der Kongress bei der eventualen Regulierung spielen?



