
US-Präsident sieht Niederlage nicht als persönliche Schlappe, räumt aber Rolle des Iran-Kriegs ein
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Bei den US-Midterms erlitten die Republikaner unter Präsident Donald Trump eine deutliche Niederlage. Die Demokraten gewannen die Mehrheit. Trumps Amtszeit endet im Januar 2029.
Nach der eindeutigen republikanischen Niederlage bei den Midterms hat Präsident Donald Trump den Demokraten zum Sieg gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch an die Demokraten. Sie haben gute Arbeit geleistet", sagte Trump dem Sender Fox News. Die Demokraten hätten lange auf diesen Moment hingearbeitet.
Als persönliche Niederlage sah Trump die Schlappe bei den Midterms allerdings nicht an. "Ich stand nicht auf dem Wahlzettel", sagte er dem Sender weiter. "Wäre es so gewesen, hätten wir haushoch gewonnen", erklärte er auf Truth Social.
Im Wahlkampf hatte Trump seine Anhänger dagegen aufgefordert, so abzustimmen, als stünde er selbst zur Wahl.
Trump räumt Rolle des Iran-Kriegs ein
Der Iran-Krieg habe eine Rolle bei den Verlusten seiner Republikaner gespielt, sagte er weiter. Die Wähler hätten sein Vorgehen in dem Konflikt jedoch grundsätzlich unterstützt. "Ich denke, ein Teil davon war Iran, aber gleichzeitig haben die Menschen die Bedeutung dessen verstanden, was ich in Iran getan habe", sagte er.
"Wir werden zusammenarbeiten"
Trump stellte sich zudem auf eine Konfrontation mit den Demokraten ein. Diese würden ihm Gesetzentwürfe vorlegen, die er für "wahnsinnig" halte und er werde sein Veto dagegen einlegen, sagte der US-Präsident. Nach einigen Monaten mit Vetos werde sich die Gegenseite jedoch kompromissbereit zeigen. "Und wir werden zusammenarbeiten", sagte Trump.
Trump will nach eigenen Angaben das Ergebnis der Zwischenwahlen akzeptieren.
"Sehr, sehr heftige Schlappe"
ARD-Korrespondent Torben Börgers sprach von einer "sehr, sehr heftige Schlappe" für Trump und seine Republikaner. Das Ergebnis sei auch mehr als der erwartete Denkzettel und "nahezu historisch". Möglich sei jetzt, dass er entweder als "Deal Maker" auf die Demokraten zugehe, wenn dies erforderlich werde, oder sie als "Mr. Veto" konfrontiere - oder eine Mischung aus beidem. In jedem Fall dürfte er weiter massiv auf Dekrete setzen, für die er den Kongress nicht brauche.
Die Republikaner müssten sich jetzt aber überlegen, welche Schlüsse sie aus den Midterms für die Zeit nach Trump ziehen, sagt Börgers weiter. Trumps Amtszeit endet im Januar 2029.
AI outlook — possibilities, not facts
Trump wird sein Veto gegen demokratische Gesetzentwürfe einlegen.
Very likely · Within months
Nach einigen Monaten mit Vetos werden die Demokraten kompromissbereit sein und es wird zur Zusammenarbeit kommen.
Possible · Within months

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