
Der Supreme Court hatte Donald Trumps Zollregelung gekippt, jetzt bekommen auch deutsche Unternehmen viel Geld zurück.
Nach einem Urteil des US Supreme Court erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen für rechtswidrige Zölle in Höhe von insgesamt 790 Millionen Euro.
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Der Supreme Court erklärte Mitte Februar Zölle auf Basis eines Notstandsgesetzes für rechtswidrig. Trump hatte diese Zölle gegen zahlreiche Handelspartner verhängt.
Nach dem wegweisenden Urteil des Supreme Court in den USA haben deutsche Firmen Hunderte Millionen Euro wegen zu viel gezahlter Zölle zurückbekommen. Insgesamt seien börsennotierten deutschen Unternehmen rund 790 Millionen Euro erstattet worden, berichtete die »Wirtschaftswoche« unter Berufung auf Finanzberichte und zusätzliche Unternehmensangaben.
Allein der Logistiker DHL erhielt 416 Millionen Euro. Der Dax-Konzern will das Geld an seine Kunden weiterreichen, wie er jüngst mitteilte. Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers bekam gut 200 Millionen Euro zurück, wie Finanzvorstand Jochen Schmitz Ende Juli gesagt hatte. Andere Unternehmen erwarten laut »Wirtschaftswoche« noch in diesem Jahr ebenfalls hohe Rückzahlungen.
Insgesamt erstattete die US-Regierung zwischen Oktober 2025 und Ende Juni 2026 rund 81,3 Milliarden US-Dollar (aktuell 65,53 Milliarden Euro). Im Vergleichszeitraum des vorigen Jahres lag die Summe bei knapp 5,3 Milliarden Dollar.
Das Oberste Gericht der USA hatte Mitte Februar Zölle auf Basis eines Notstandsgesetzes für rechtswidrig erklärt. Der Supreme Court befand, dass US-Präsident Trump seine Befugnisse überschritten habe, als er umfangreiche Zölle gegen Dutzende Handelspartner verhängt habe. Trump hat mittlerweile neue Zölle auf Grundlage anderer Gesetze verhängt.

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Nach einem Urteil des US Supreme Court gegen Trumps Zollpolitik erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden weltweit 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.

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