
AI-generated summary
Von 2020 bis 2022 kämpften Äthiopien und Eritrea gemeinsam gegen die TPLF-Rebellen in Tigray. Der Bürgerkrieg forderte mehrere Hunderttausend Todesopfer und wurde von schweren Menschenrechtsverletzungen auf allen Seiten begleitet. Seitdem hat sich das Verhältnis zwischen den beiden Ländern deutlich verschlechtert.
Äthiopien wirft Eritrea vor, Rebellen in Tigray zu unterstützen, die sich mit Aufständischen anderer Regionen verbündet haben. Die Regierung in Addis Abeba hatte am Wochenende Truppen nach Tigray verlegt, um die Rebellen zurückzudrängen, und die Kontrolle über Tigrays Regionalhauptstadt Mekelle übernommen. Dies verstärkte Befürchtungen, Äthiopien könne einen Angriff auf Eritrea planen, um sich Zugang zum Roten Meer zu verschaffen.
Eritreas Informationsminister beschuldigte Äthiopien, mit falschen Anschuldigungen einen Angriffskrieg gegen sein Land rechtfertigen zu wollen. Nach Einschätzung der Analystin Birru will Eritrea einen möglichen Vorstoß äthiopischer Truppen auf das eigene Staatsgebiet verhindern. Durch die Unterstützung der Rebellen wolle Eritrea zudem eine Pufferzone zur eigenen Grenze schaffen, so Birru.
Von 2020 bis 2022 kämpften beide Länder gemeinsam gegen Rebellen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF), die zuvor jahrzehntelang die äthiopische Politik dominiert hatte. In dem Bürgerkrieg kamen Schätzungen zufolge mehrere Hunderttausend Menschen ums Leben. Allen Seiten wurden schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen vorgeworfen.
Streit um Meereszugang – Millionen Menschen im Grenzgebiet
Seither hat sich das Verhältnis zwischen Äthiopien und Eritrea deutlich verschlechtert. Ein wichtiger Streitpunkt ist Äthiopiens langjähriger Wunsch nach einem eigenen Zugang zum Roten Meer. Seit Eritreas Unabhängigkeit ist Äthiopien ein Binnenstaat, dessen Seehandel fast vollständig über das benachbarte Dschibuti läuft.
Äthiopien hat nach Uno-Angaben rund 139 Millionen Einwohner. Etwa sechs Millionen Menschen leben in der Region Tigray, darunter Hunderttausende Vertriebene, die vielfach keinen ausreichenden Zugang zu Nahrung und medizinischer Versorgung haben. Das Nachbarland Eritrea hat rund 3,7 Millionen Einwohner. Der bitterarme, weitgehend abgeschottete Staat wird seit seiner Unabhängigkeit 1993 von Präsident Isaias Afwerki autoritär regiert.
AI outlook — possibilities, not facts
Äthiopien wird diplomatischen Druck auf Eritrea ausüben, um die Unterstützung der Tigray-Rebellen zu stoppen.
Likely · Within weeks
Eritrea wird seine Unterstützung für die Rebellen fortsetzen, um eine Pufferzone an seiner Grenze zu wahren.
Possible · Within months

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The Houthi militia has fired rockets again at Riyadh airport in Saudi Arabia. The Saudi military alliance said it had intercepted the projectiles. The Houthis also threatened attacks on oil facilities and called on airlines to stop.