Breaking
IT22-year-old worker died in work accident at the ColosseumITZelensky ready to meet Putin, asks US for weapons; Russian attacks in UkraineRURapper Dzhigan took staff hostage in a country house, accusing the guard of pedophiliaTRTolga Kalender, who played for Bandırmaspor and Adana Demirspor, passed away.RUThe passenger died during the Moscow-Vladivostok flight after complaining of poor healthRUIn the Orenburg region, police stopped a car with a teenager behind the wheel after a pursuit and shootingTROnana's cupping therapy video came to the foreTRErdoğan spoke about Palestine and Israel at the UN General AssemblyRUTwo people were injured in the Bryansk border region during a drone attack and drone explosionTRHayden Panettiere's Cause of Death Announced: It Was an Accident Due to Toxic EffectsIT22-year-old worker died in work accident at the ColosseumITZelensky ready to meet Putin, asks US for weapons; Russian attacks in UkraineRURapper Dzhigan took staff hostage in a country house, accusing the guard of pedophiliaTRTolga Kalender, who played for Bandırmaspor and Adana Demirspor, passed away.RUThe passenger died during the Moscow-Vladivostok flight after complaining of poor healthRUIn the Orenburg region, police stopped a car with a teenager behind the wheel after a pursuit and shootingTROnana's cupping therapy video came to the foreTRErdoğan spoke about Palestine and Israel at the UN General AssemblyRUTwo people were injured in the Bryansk border region during a drone attack and drone explosionTRHayden Panettiere's Cause of Death Announced: It Was an Accident Due to Toxic Effects
BackUBS-Studie: Immobilienblasenrisiko in Frankfurt und München gesunken
UBS-Studie: Immobilienblasenrisiko in Frankfurt und München gesunken
Developing
Handelsblatt1 hour agoBusiness2 min readGermanyView translation

UBS-Studie: Immobilienblasenrisiko in Frankfurt und München gesunken

Quick Look

  • Eine UBS-Studie zeigt, dass das Immobilienblasenrisiko in Frankfurt und München aufgrund steigender Baukosten und Zinsen deutlich gesunken ist.
  • Frankfurt liegt nun auf Platz 12, München auf Platz 15 im Global Real Estate Bubble Index.
  • Weltweit sind Zürich, Tokio und Miami am stärksten gefährdet.

AI-generated summary

Why It Matters

Frankfurt und München galten bis 2022 als Hochrisikostädte für eine Immobilienblase gemäß UBS-Analyse. Seitdem haben steigende Baukosten und Zinsen die Märkte abgekühlt.

Font size

Frankfurt und München galten lange als anfällig für eine Immobilienblase. Inzwischen hat sich das Bild einer UBS-Studie zufolge gedreht. Das hat mehrere Gründe.

Skyline in Frankfurt: Ein neuer Immobilienboom ist wohl vorerst nicht zu erwarten. Foto: Boris Roessler/dpa

Frankfurt. Steigende Baukosten und höhere Zinsen haben die zwei heißesten Immobilienmärkte Deutschlands deutlich abgekühlt. Noch 2022 zählten Frankfurt und München laut der Schweizer Großbank UBS zu den Metropolen mit dem größten Risiko für eine Immobilienblase weltweit. Inzwischen rangieren beide Städte nur noch im Mittelfeld.

Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der UBS hervor, in der die Bank die Gefahr einer Immobilienblase in 23 Metropolen weltweit untersucht. Demnach kommt Frankfurt auf den zwölften Rang, München auf Rang 15.

Das Risiko für eine Immobilienblase in Frankfurt und München sei trotz hoher Wohnungspreise moderat. Frankfurt verzeichne einen deutlichen Rückgang bei der Gefahr einer Immobilienblase, „getrieben durch einen Rückgang der Immobilienpreise“, schreibt die UBS. Auch in München sei das Blasenrisiko moderat, da hohe Zins- und Baukosten den Wohnungsmarkt bremsten.

Seit 2022 sind die Kaufpreise wegen gestiegener Kreditzinsen inflationsbereinigt deutlich gefallen, während die Verbraucherpreise stark anzogen und auch die Einkommen zulegten.

Für ihren „Global Real Estate Bubble Index“ vergleicht die UBS Kaufpreise und Mieten mit der Entwicklung der Einkommen und der Wirtschaft und schaut, ob es auffällige Abweichungen gibt.

Auch die Verschuldung der Haushalte und die Entwicklung am Bau werden berücksichtigt. Übertreibungen waren hier schon öfter ein Alarmsignal, etwa in den USA, wo 2007/2008 eine Immobilienblase platze und die globale Finanzkrise auslöste.

Für die nähere Zukunft geht die UBS jedoch maximal von kleineren lokalen Blasen, etwa in einzelnen Städten, aus. Größere überregionale Krisen am Immobilienmarkt seien dagegen nicht in Sicht.

Skyline von München: Immobilienpreise in der bayerischen Landeshauptstadt fast ein Viertel unter dem Rekord von 2022. Foto: Peter Kneffel/dpa

Insgesamt sei das Blasenrisiko weltweit nur wenig verändert, so die UBS. Vor allem in drei Metropolen gibt es demnach aber große Gefahren, dass sich die Preisentwicklung von den tatsächlichen Immobilienwerten entkoppelt hat: Zürich, Tokio und Miami.

Die geringste Gefahr für eine Immobilienblase sieht die UBS derzeit dagegen in São Paulo, San Francisco und New York. Auch Paris und London stehen weit unten in dem Index, der 2026 das zwölfte Mal berechnet wurde.

Kaufpreise unter Druck, aber Mieten steigen

Die Immobilienmärkte in Frankfurt und München hätten nach langem Niedrigzinsboom erheblich korrigiert, sagt Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege in Deutschland. „Inflationsbereinigt liegen die Preise bis zu 25 Prozent unter den Höchstständen von 2021 und 2022.“

In Frankfurt seien die Immobilienpreise 2025 um drei Prozent gefallen. Dort gebe es aber weiter deutlich mehr Nachfrage als Angebot, so die UBS: „Zuwanderung und der Trend zu kleineren Haushalten treiben die Mieten nach oben, während hohe Bau- und Finanzierungskosten die Neubautätigkeit bremsen.“ In München lägen die Immobilienpreise inflationsbereinigt fast ein Viertel unter dem Rekord von 2022. Steigende Kreditzinsen hätten Preisanstiege verhindert.

„Der deutsche Wohnimmobilienmarkt hat einen erheblichen Teil der Überbewertungen aus der Niedrigzinsphase abgebaut“, sagt UBS-Manager Sükriya Aclan. Das knappe Wohnungsangebot in Frankfurt und München ergebe solide Aussichten für langfristig orientierte Käufer. Ein neuer Immobilienboom sei wegen der gestiegenen Zinsen aber nicht zu erwarten.

Verwandte Themen

UBSInflationKonjunkturJapanDeutschlandGroßbritannien

Wer überlegt, eine Immobilie für die eigene Nutzung zu kaufen, sollte genau nachrechnen. In den meisten Metropolen kostet eine neu erworbene 60-Quadratmeter-Wohnung inzwischen mehr als 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Fachkraft. Vielerorts ist mieten laut der UBS günstiger als kaufen. Insbesondere München hebt das Schweizer Geldhaus dabei hervor.

Auch mit einem Mythos räumt die UBS auf: „In mehr als der Hälfte der untersuchten Städte bot Wohneigentum in den vergangenen fünf Jahren

keinen wirksamen Schutz vor Inflation“, schreibt die Bank. In Märkten, in denen es 2021 ein sehr hohes Risiko für eine Preisblase gab, seien seither die Immobilienpreise preisbereinigt besonders stark gesunken, mit im Schnitt rund 15 Prozent.

Mehr: Klimawandel: Welche Immobilien an Wert verlieren, welche gewinnen

Erstpublikation: 22.09.2026, 15:28 Uhr.

dpa, Florian Spohr Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Keiner neuer Immobilienboom in Frankfurt und München ist aufgrund gestiegener Zinsen zu erwarten.

    Very likely · Within months

  • Mieten werden in Frankfurt und München weiter steigen aufgrund von Zuwanderung und Trend zu kleineren Haushalten.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wie lange wird die aktuelle Abkühlung der Immobilienmärkte anhalten?
  • Welche langfristigen Auswirkungen hat das Angebot-ungleichgewicht auf Mieten und Kaufpreise?
  • Können lokale Blasen trotz globaler Entspannung entstehen?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

World politics influences stock markets: Oil prices are falling, DAX could start slightly higher
Developing·

World politics influences stock markets: Oil prices are falling, DAX could start slightly higher

World politics is currently determining events on the stock exchanges: After talks between the USA and Iran on the sidelines of the UN General Assembly, oil prices fell slightly, while the DAX indications show that they started around 0.4 percent above the Tuesday close of 25,578 points. Market participants are also hoping for China's President Xi Jinping's state visit to Washington and an extension of the tariff moratorium as well as agreements on trade, AI and semiconductors.

Tagesschau Wirtschaft
1 min read
Vonovia boss Mucic sees no majority in favor of expropriating large housing companies after the Berlin election
Developing·

Vonovia boss Mucic sees no majority in favor of expropriating large housing companies after the Berlin election

After the Left's election victory in Berlin, Vonovia boss Luka Mucic referred to an Infratest-dimap survey, according to which 51 percent of Berliners voted against the expropriation of private housing companies. Instead, he calls for more new construction, reliable framework conditions and cooperation. However, experts continue to see hurdles to possible socialization, including coalition formation and possible federal laws. The Vonovia share initially showed losses, but partially recovered.

Handelsblatt
3 min read
German family businesses are increasingly opening up to external capital and professional structures
Developing·

German family businesses are increasingly opening up to external capital and professional structures

German family businesses are increasingly abandoning their traditional principles such as family ownership and conservative financing to accept external capital and professional structures. According to research, the share of financial investors in ownership changes in family businesses rose from less than ten percent in 2018 to almost a quarter in 2025, driven by external pressure and the need for modernization.

Handelsblatt
1 min read
Building interest rates rise to over four percent - buyers have to dig deeper into their pockets
Developing·

Building interest rates rise to over four percent - buyers have to dig deeper into their pockets

The building interest rates for ten-year loans are currently just under 4.2 percent, compared to 3.4 percent a year ago. This increase puts a considerable burden on property buyers: with financing of 300,000 euros, this means an additional monthly burden of 250 euros. At the same time, banks are tightening credit standards, especially for energy-inefficient properties, while follow-up financing is becoming more expensive - forward loans offer an option, but carry surcharges.

Tagesschau Wirtschaft
2 min read
More on this topicimmobilienblase