Ukraine-Krieg: Bus bei Angriff getroffen, Ukraine meldet zwölf Tote
Mindestens zwölf Tote und 14 Verletzte nach Angriff auf Kramatorsk. Die Zahl der Opfer könnte steigen.
Quick Look
- Mindestens zwölf Menschen sterben bei einem russischen Angriff auf einen Bus in Kramatorsk in der Ostukraine.
- 14 weitere Personen werden verletzt.
- Die ukrainische Staatsanwaltschaft und Behörden bestätigen den Vorfall.
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Why It Matters
Kramatorsk ist neben Slowjansk die letzte von der Ukraine kontrollierte Großstadt in der Region Donezk.
Angriff auf Kramatorsk Viele Opfer bei russischer Attacke auf ukrainischen Bus
Mindestens zwölf Menschen sind tot, weitere 14 verletzt: Ein russischer Angriff auf Kramatorsk hat ukrainischen Behörden zufolge einen Bus zerstört. Die Zahl der Opfer könnte weiter steigen.
Russland hat bei einer Attacke auf die Stadt Kramatorsk im Osten der Ukraine Berichten zufolge einen Bus getroffen. Mindestens zwölf Menschen seien getötet worden, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Weitere 14 Menschen seien verletzt worden. Die Zahl der Opfer könne sich noch erhöhen.
Wadym Filaschkin, Gouverneur der Oblast Donezk, postete bei Telegram Fotos eines brennenden Busses und von Trümmern. Offenbar leblose Körper sind auf dem Bild verpixelt. »Russland kommt mit dem Tod auf ukrainischen Boden. Es greift unsere Städte an, tötet unsere Menschen und verübt täglich mehr Verbrechen«, schreibt Filaschkin: »Dafür gibt es keine Rechtfertigung.«
Russland hat sich bislang nicht zu den Berichten geäußert.
Kramatorsk ist neben Slowjansk die letzte von der Ukraine kontrollierte Großstadt in der Region Donezk. Die Stadt, in der vor Beginn des russischen Angriffskriegs 150.000 Menschen lebten, ist für die Logistik der ukrainischen Streitkräfte an der Front von großer Bedeutung.
Bei einem der schwersten russischen Luftangriffe auf die Ukraine waren am Mittwoch nach ukrainischen Angaben mindestens 32 Menschen getötet und 100 weitere verletzt worden. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der »niederträchtigsten Angriffe«. Die schwersten Verluste gab es in der Stadt Pryluky in der nördlichen Region Tschernihiw, wo eine russische Rakete ein fünfstöckiges Wohnhaus zerstörte. Regionalgouverneur Wjatscheslaw Tschaus zufolge starben dort 20 Menschen, darunter fünf Kinder.
Selenskyj wies darauf hin, dass die Angriffe mit dem Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammenfielen. »Das ist die Art von Geburtstagsgeschenk, das Putin sich selbst gemacht hat: die Tötung von Kindern, die Tötung von Menschen«, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache.
Open Questions
- Gibt es weitere Überlebende unter den Verletzten?
- Reagiert Russland offiziell auf die Vorwürfe?


