
Kiew und zahlreiche weitere ukrainische Städte Ziel massiver russischer Angriffe; Tanker vor Sotschi und Frachter im Schwarzen Meer getroffen.
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Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und attackiert regelmäßig zivile sowie kritische Infrastruktur.
Nach der Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem neuen russischen Großangriff ist in der Nacht erneut die Hauptstadt Kiew attackiert worden. Das Portal „The Kyiv Independent“ berichtete, Russland habe einen massiven Raketen- und Drohnenangriff auf die Hauptstadt begonnen. In den frühen Morgenstunden seien zahlreiche Explosionen in der Stadt zu hören gewesen, berichteten Reporter demnach. „Die Raketen schlagen eine nach der anderen ein. Soweit ich zählen kann, sind es mindestens 10 bis 12 Explosionen. In der Innenstadt ist es ziemlich laut“, wurde einer der Reporter zitiert.
Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete laut dem Portal von einem Angriff auf Gebäude im Bezirk Obolonskyj, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Im Bezirk Podilskyj seien Lagerhallen getroffen wurden. Auch Journalisten des Mediums berichteten von Angriffen dort, Flammen und Rauch seien zu sehen gewesen. Über Schäden war zunächst nicht bekannt.
Einem anderen Bericht zufolge war es bereits am Abend zu einem Drohnenangriff in der nordostukrainischen Großstadt Sumy gekommen. Die Nachrichtenagentur RBK Ukraine berichtete unter Berufung auf den Bürgermeister von einem Toten und mehreren Verletzten.
Bei einem der schwersten russischen Luftangriffe seit Beginn des Krieges sind in der Ukraine am Mittwoch nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens elf Menschen getötet worden. Russland habe das Land mit rund 70 Raketen sowie zahlreichen Drohnen beschossen und dabei gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier genommen. „Die Russen wollten schmerzhaft und demonstrativ zuschlagen“, erklärte Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram. Ballistische Raketen seien weiterhin die größte Bedrohung, weshalb weitere Luftabwehrsysteme für die Ukraine lebensnotwendig seien. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland insgesamt 130 Drohnen, 48 Marschflugkörper sowie ballistische Raketen ab. Die Luftabwehr habe 161 Flugkörper abgefangen.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un sicherte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in einer Geburtstagsbotschaft weitere Unterstützung für dessen Kriegsführung zu. Kim sei überzeugt, dass Russlands „heiliger Krieg der Gerechtigkeit“ zur Verteidigung seiner Souveränität, seiner Sicherheitsinteressen und seiner territorialen Integrität mit einem Sieg enden werde, meldete KCNA weiter. Der Krieg in der Ukraine wurde in der Botschaft nicht ausdrücklich erwähnt. Schätzungen aus der Ukraine und Südkorea zufolge hat Nordkorea seit 2024 etwa 14.000 bis 15.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands in die Ukraine entsandt. Beide Länder haben ihre Beziehungen seit der Unterzeichnung eines gegenseitigen Verteidigungspaktes im Juni 2024 stark ausgebaut.
Ein unter liberianischer Flagge fahrender Tanker ist vor der russischen Schwarzmeerküste in der Nähe von Sotschi in Brand geraten. Die „Aframax Rio“ sei von Seedrohnen angegriffen worden, teilte das russische Transportministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mit. „Ein unter liberianischer Flagge fahrendes Schiff mit einer Ladung Öl wurde von unbemannten Booten angegriffen“, heißt es in der Mitteilung. Die 23 Besatzungsmitglieder aus Indien seien gerettet worden.
Der Tanker brannte den Angaben nach am Abend lichterloh. Ein Löschversuch könne erst unternommen werden, wenn sich die Intensität des Brandes vermindere, teilte das Ministerium mit. Die nächstgelegenen Strände wurden vorerst geschlossen, die Bewohner von Sotschi wurden von den Behörden aufgefordert, Fenster zu schließen und sich nicht auf den Straßen aufzuhalten. Das Schiff wird von der ukrainischen Website „BlackSeaNews“ der russischen Schattenflotte zugeordnet.
Russland bereitet dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge einen massiven Angriff auf die Ukraine vor. „Es liegen aktuelle Geheimdienstinformationen vor, die darauf hindeuten, dass Russland einen massiven Angriff vorbereitet“, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. „Die ukrainischen Sicherheitsdienste und unsere Luftwaffe sind bereit, im Rahmen unserer verfügbaren Verteidigungsmittel darauf zu reagieren.“
Schweden verlegt Patriot-Luftabwehrsysteme zur Absicherung eines Nato-Logistikdrehkreuzes nach Polen. Der Einsatz soll im Dezember beginnen und eine Einheit aus den Niederlanden ablösen, gibt Ministerpräsident Ulf Kristersson bekannt. Rund 100 Personen einer Luftabwehreinheit aus Halmstad werden dafür nach Polen geschickt, wie die Regierung mitteilt. In der vergangenen Woche hatte das Land zudem die Verlegung von Gripen-Kampfjets angekündigt. Die Aufgabe beider Einsätze sei es, das Nato-Logistikdrehkreuz an einem polnischen Flughafen zu schützen, erklärt Kristersson. Zur genauen Anzahl der Patriot-Systeme macht die Regierung keine Angaben. Über das Nato-Logistikzentrum wird die Ukraine mit Waffen versorgt.
Nach einem Drohnenangriff im Schwarzen Meer vor der Küste des Nato-Mitglieds Bulgarien ist ein Frachter gesunken, die Besatzung wird vermisst. Bei dem Vorfall am Dienstag seien rund 112 Kilometer vor der östlichen Küstenstadt Bjala zwei Schiffe getroffen worden, erklärte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew in einer Fernsehansprache. Während seinen Angaben zufolge die Besatzung eines Getreidefrachters gerettet werden konnte, sank das andere, unter der Flagge Togos fahrende Schiff. Wer für den Beschuss mit Luft- und Seedrohnen verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.
Aus maritimen Sicherheitskreisen verlautete, erste Einschätzungen deuteten auf einen russischen Angriff hin. Radew äußerte sich nicht direkt dazu, wer hinter dem Angriff steckte, verwies jedoch auf den russischen Krieg gegen die Ukraine. „Wenn dieser Krieg nicht beendet wird, wird er sich geografisch ausdehnen und das Risiko eines globalen Konflikts erhöhen“, sagte er.
Moskau hat Warnungen von BND-Chef Martin Jäger vor einem drohenden gewaltsamen Konflikt mit Russland zurückgewiesen. Die Äußerungen seien haltlos und dienten als Vorwand, um höhere Verteidigungsausgaben zu rechtfertigen, teilt das Präsidialamt in Moskau mit. Der Chef des Bundesnachrichtendienstes hatte am Montag erklärt, Deutschland sei in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten. Der Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig sei dafür nur ein Beispiel. Russland warf Jäger vor, einen zunehmend aggressiven „Schattenkrieg“ gegen europäische Demokratien zu führen.
Nach Brücken in Kiew hat Russland ukrainischen Behördenangaben zufolge auch in der Stadt Saporischschja eine Brücke über den Fluss Dnipro angegriffen. Dabei seien fünf Menschen verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region, Mychajlo Semikin, auf Telegram mit.
Er äußerte sich nicht zur Art des Angriffes, sondern sprach allgemein von Beschuss. Dazu veröffentlichte er ein Foto, dass einen Krater auf der Fahrbahn der Brücke zeigen soll. Der Verkehr sei zeitweise gestoppt worden.
Die Ukraine hat die Region der russischen Hauptstadt Moskau nach Behördenangaben in der Nacht mit rund 650 Drohnen angegriffen. Die meisten seien von der Luftabwehr aus großer Entfernung unschädlich gemacht worden, schrieb der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin auf der Plattform Telegram. 105 Drohnen seien bei ihrem Anflug auf die Hauptstadt zerstört worden. Über Schäden oder Verletzte gab es zunächst keine Informationen. Die Angaben aus Moskau konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
Sollten die russischen Angaben zur Zahl der abgeschossenen Drohnen zutreffen, würden sie auf einen großen Angriff der Ukraine hindeuten. Das Portal „Kyjiv Independent“ berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, bei dem Angriff sei eine Ölförderanlage rund 40 Kilometer entfernt von Moskau ins Visier genommen worden. Die Ukraine zielt auf Anlagen der russischen Ölindustrie, um so auch den für Moskaus Kriegskasse wichtigen Energieexport zu treffen.
Russland hat der Ukraine einen tödlichen Drohnenangriff auf das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja vorgeworfen. Bei dem Angriff in der Nacht zum Montag sei ein Fahrer getötet worden, der Lebensmittel für die Mitarbeiter lieferte, sagte der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow. Ziele seien ein Laborgebäude und eine Anlage zur Verarbeitung radioaktiver Abfälle gewesen. Eine Gefahr für die nukleare Sicherheit bestehe jedoch nicht. Eine ukrainische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.
Die russische Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, warf dem Westen vor, die ukrainischen Angriffe durch mangelnde Verurteilung zu ermöglichen. Die von Russland eingesetzte Werksleitung hatte bereits am Samstag erklärt, ukrainischer Beschuss habe die externe Stromversorgung beschädigt. Das Kraftwerk werde derzeit über Notstromdieselgeneratoren versorgt. Das größte Atomkraftwerk Europas wurde in den ersten Wochen des Krieges von Russland besetzt. Seitdem werfen sich Moskau und Kiew gegenseitig vor, die nukleare Sicherheit zu gefährden. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat Beobachter vor Ort stationiert.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft trotz der verstärkten russischen Angriffe auf sein Land auf eine baldige Wiederaufnahme von Gesprächen über eine Beendigung des Kriegs. „Ich gehe davon aus, dass es der amerikanischen Seite im Oktober gelingen wird, ein Dreiertreffen zu organisieren“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache. Das ukrainische Verhandlungsteam stehe bereit. „Diese Bereitschaft muss nun auch von Russland kommen.“
Die Diplomatie müsse nun auch in Russland zur Priorität werden. „Bislang konzentrieren sie sich ausschließlich auf Angriffe auf die Ukraine und auf destabilisierende Aktivitäten in Europa“, sagte Selenskyj. Eine wichtige Aufgabe der USA und aller starken Partner der Ukraine sei es, Russland zur Diplomatie zu bewegen, „zu konkreten Schritten statt zu Tötungen“.
In Lettland ist ein Deutschrusse zu sieben Jahren Gefängnis und einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden, weil er Gelder und Güter an russisches Militärpersonal gesammelt und weitergegeben haben soll. Darunter sollen etwa Nachtsichtgeräte und Teleskope gewesen sein, meldete die lettische Nachrichtenagentur Leta unter Berufung auf das zuständige Gericht in Riga.
Das Urteil gegen den Mann mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit ist noch nicht rechtskräftig. Es basierte auf Korrespondenz, Fotos und Videos, die auf dem Mobiltelefon sichergestellt wurde. Der Verurteilte bestritt die bewusste Lieferung sanktionierter Militärgüter. Nach eigenen Angaben transportierte er aus humanitären Gründen in seinem Fahrzeug Hilfsgüter wie Rollstühle, Krücken und Windeln. Vor Gericht sagte er einem Bericht des lettischen Rundfunks zufolge aus, er habe die Nachtsichtgeräte Jägern gegeben.
Bei einem russischen Angriff auf die Gemeinde Slowjansk in der ostukrainischen Region Donezk ist ein Mensch getötet worden. Das teilte Wadym Ljach, Leiter der Militärverwaltung der Stadt, mit. Er rief die Bewohner dazu auf, das Gebiet zu verlassen und nicht auf eine verpflichtende Evakuierungsanordnung zu warten.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Verkauf des Russlandgeschäfts von UniCredit genehmigt. Ein entsprechendes Dekret zur Umstrukturierung der Tochtergesellschaft der italienischen Großbank und zum anschließenden Verkauf der neu geschaffenen Einheit wurde am Montag auf der Website der russischen Regierung veröffentlicht.
Die Transaktion bedurfte der Zustimmung des Präsidenten: Russland hat strenge Auflagen für Geschäfte mit Vermögenswerten von Investoren aus Ländern erlassen, die von der Regierung in Moskau als „unfreundlich“ eingestuft werden. UniCredit hatte im Mai eine unverbindliche Vereinbarung über den Teilverkauf mit einem etablierten privaten Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet. Das Institut plant, sein Russlandgeschäft in zwei Teile aufzuspalten.
Es will die volle Kontrolle über den Zahlungsverkehrsbereich zur Abwicklung internationaler Zahlungen für nicht sanktionierte Firmenkunden behalten, während der nicht namentlich genannte Käufer aus den Emiraten den Rest übernehmen soll. Das Mailänder Geldhaus rechnet bei dem Geschäft nach vorherigen Angaben mit einer Ertragsbelastung von 3,0 bis 3,3 Milliarden Euro.
Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer sollen mindestens zwei Menschen getötet worden sein. Das teilten die rumänischen Behörden mit. Elf weitere Menschen seien gerettet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb am Montag auf der Plattform X, zwei Drohnen hätten das Schiff im Besitz der Türkei in neutralen Gewässern attackiert.
Das Schiff, das Mais transportiert habe, sei in Brand geraten und später gesunken. Der Tod des Kapitäns sei bestätigt. Das Schicksal einer weiteren Person werde noch geklärt, schrieb Selenskyj abweichend von den rumänischen Angaben. Auch Selenskyj sprach von elf Geretteten, darunter eine verletzte Person. An Bord hätten sich Staatsbürger Aserbaidschans und Indiens befunden.
Russland hat eigenen Angaben zufolge ein Frachtschiff im ukrainischen Schwarzmeerhafen Piwdennji beschossen. Das Schiff sei zur Versorgung des ukrainischen Militärs eingesetzt worden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Bei einem russischen Luftangriff mit Lenkbomben auf die nordostukrainische Stadt Charkiw sind den örtlichen Behörden zufolge drei Menschen getötet worden. 25 weitere Menschen seien verletzt und Wohngebäude sowie Lagerhallen beschädigt worden, teilt Bürgermeister Ihor Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Die Ukraine hat n
AI outlook — possibilities, not facts
Schwedischer Patriot-Luftabwehreinsatz in Polen beginnt im Dezember.
Very likely · Within months
Russia has bombarded Ukraine with a combined attack of ballistic missiles, cruise missiles and drones. There were numerous deaths, injuries and serious damage, especially in Pryluky, Kiev and other cities.
Russia attacked Ukraine with combined missile and drone fire. At least nine people died in Pryluky, and there were also deaths in Kyiv. The main goal was energy infrastructure.

According to authorities, several people were killed and serious damage was caused in massive nighttime rocket and drone attacks on Kyiv and other Ukrainian cities.
The map is based on data from the US think tank Institute for the Study of War (ISW) and shows Russian-controlled areas, Ukrainian recaptures since the counteroffensive and serious combat operations in the last 24 hours. In addition, defenses built by the Russians and automatically translated Cyrillic place names are shown.
According to authorities, at least two people were killed and serious damage was caused in a major Russian attack on the Ukrainian capital Kiev. The cities of Dnipro, Kremenchuk and Pryluki were also shelled. The attack coincided with Vladimir Putin's 74th birthday.

A Ukrainian drone strike hit an oil tanker off the coast of southern Russia and set it on fire. The burning crude oil is floating openly on the Black Sea near Sochi. The 23-member Indian crew was rescued while videos from Sochi show smoke and flames. Access to the coast was restricted.