
Jüngste russische Angriffe treffen Energieinfrastruktur, Rechenzentren und Städte; EU billigt neue Sanktionen
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Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und attackiert regelmäßig zivile sowie kritische Infrastruktur.
Jüngste russische Angriffe richten laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj landesweit schwere Schäden an Stromnetzen und Übertragungsanlagen an. In der Hauptstadt Kiew und der umliegenden Region kommt es zu Notabschaltungen, wie der private Energieversorger DTEK nach einer Anordnung des nationalen Netzbetreibers Ukrenergo mitteilt. Russland geht vor dem nahenden Winter wieder verstärkt gegen den ukrainischen Energiesektor vor. Dadurch kommt es vielerorts zu Stromausfällen.
Der Gründer des meistgelesenen russischen Militärblogs Rybar, Michail Swintschuk, ist in Montenegro festgenommen worden. Nach Medienberichten wurden Swintschuk, seine Frau und drei weitere russische Staatsbürger in dem Ort Risan im Südwesten des Landes festgenommen.
Die Behörden von Montenegro äußerten sich zunächst nicht, was den Festgenommenen vorgeworfen werde. Ministerpräsident Milojko Spajic schrieb von einer „erfolgreichen Operation“. Seine Regierung habe mehrfach vor hybriden Aktionen und Destabilisierungsversuchen gewarnt, die den europäischen Kurs Montenegros behindern sollten.
Beim russischen Technologiekonzern Yandex hat ein Drohnenangriff mehrere Module eines Rechenzentrums in der Region Kaluga vollständig außer Betrieb gesetzt. Es könne zu Beeinträchtigungen bei einigen Dienstleistungen des Unternehmens kommen, teilt Yandex mit. Am Donnerstag hatten ukrainische Drohnen erstmals ein wichtiges Rechenzentrum der Firma getroffen.
Außenminister Johann Wadephul verschärft nach dem ergebnislosen Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung in New York den Ton gegenüber Moskau. Nach den jüngsten massiven Angriffen auf die Ukraine mit zahlreichen zivilen Opfern attackiert der CDU-Politiker Russland scharf und droht mit umfangreichen Sanktionen. „Putins Grausamkeit kennt keine Grenzen“, kritisiert Wadephul.
Putin setze „seinen Raketenterror auf die Ukrainerinnen und Ukrainer, darunter viele Kinder, mit immer größerer Härte fort“, sagte Wadephul der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Putin werde dennoch scheitern, „am Widerstand der Ukraine - und an unserer fortgesetzten Unterstützung für deren Verteidigung“.
Bei Angriffen in der gesamten Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj in den vergangenen zwei Tagen 78 Menschen getötet und 215 weitere verletzt worden. In einer Rede in der Stadt Pryluky fordert der ukrainische Präsident erneut einen erweiterten Zugang zum US-Satellitendienst Starlink. Dies könne der Ukraine helfen, russische Abschussrampen für ballistische Raketen anzugreifen.
Die ukrainischen Streitkräfte haben mit Drohnen die Stadt Omsk tief in Sibirien angegriffen, wo die größte Raffinerie Russlands steht. „Eine Drohne hat das nördliche Industriegebiet erreicht“, teilte der Gouverneur der Region Omsk, Witali Chozenko, bei Telegram mit. Die übrigen Drohnen seien rechtzeitig abgeschossen worden. Zu eventuellen Schäden in der mehr als 2.000 Kilometer von Moskau entfernten Region machte er keine Angaben.
China arbeitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an einer Alternative zum US-Satellitendienst Starlink und kooperiert dabei mit Russland. Die Volksrepublik mache dabei Fortschritte und gebe die Technologie an die Regierung in Moskau weiter, sagt Selenskyj bei einem Besuch der nordukrainischen Stadt Pryluky nach einem russischen Angriff dort, bei dem es Tote gab.
Der Präsident forderte zudem die US-Regierung auf, die Starlink-Abdeckung für die Ukraine auszuweiten. Dies solle dem ukrainischen Militär dabei helfen, russische Abschussanlagen für Raketenangriffe zu bekämpfen.
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben einen großen Ölraffineriekomplex in der russischen Stadt Salawat angegriffen. Die Anlage liegt rund 1.200 Kilometer östlich von Moskau. Der ukrainische Generalstab bezeichnete den Komplex als eine der größten Ölverarbeitungs- und Petrochemieanlagen in Russland.
In Russland hat ein Drohnenangriff ein großes Rechenzentrum des KI-Konzerns Yandex lahmgelegt. Ein Feuer sei ausgebrochen und der Betrieb der Anlage in der Region Rjasan habe vollständig eingestellt werden müssen, teilt Yandex mit. Das Unternehmen betreibt unter anderem YandexGPT, eines der führenden generativen KI-Modelle in Russland. Die wichtigsten Verbraucherdienste seien jedoch nicht beeinträchtigt, erklärt Yandex. In den vergangenen Wochen hatte Russland immer wieder ukrainische Rechenzentren attackiert. Umgekehrt hatte es bisher aber keine bestätigten größeren Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Datenzentren gegeben.
Ukrainische Unterhändler reisen am Wochenende zu Gesprächen über die stockenden Verhandlungen mit Russland in die USA. Der Besuch in den Vereinigten Staaten sei von Freitag bis Samstag geplant, kündigt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an. Er forderte US-Präsident Donald Trump auf, den Druck auf Russland zu erhöhen. „Man kann nicht einerseits mit den Russen über künftige Wirtschaftsprojekte verhandeln und andererseits sagen, dass wir uns in einer Art diplomatischem Patt befinden“, sagt Selenskyj. Er äußerte sich während eines Besuchs im nordukrainischen Pryluky nach einem tödlichen russischen Angriff auf die Stadt.
Die Ukraine will wegen der Blockade ihrer eigenen Seehäfen durch russische Angriffe deutsche Häfen für den Export von Agrargütern nutzen. Dies teilt der ukrainische Agrarminister Taras Wysozkyj mit. Das Land arbeite daran, seine maritimen Exportrouten vollständig wiederherzustellen und alternative Wege auszubauen. Konkret werde die Nutzung der deutschen Hafeninfrastruktur geprüft. Dem Ministerium zufolge könnte dies die Exportkapazität der Ukraine um rund eine Million Tonnen per Monat erhöhen.
Wegen eines diplomatischen Streits mit der Ukraine zieht Südkorea seinen Botschafter aus Kiew ab. Die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts liefen aber weiter, betont das südkoreanische Außenministerium. Die Regierung in Seoul wirft der Ukraine den Bruch einer Geheimhaltungsvereinbarung vor, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Übergabe zweier gefangener nordkoreanischer Soldaten, die auf russischer Seite gegen die Ukraine gekämpft hatten, an Südkorea bekannt gegeben hatte.
Für die Ukraine bringen die verstärkten russischen Luftangriffe auf die Energieversorgung wieder mehr Stromausfälle und Abschaltungen. In der Hauptstadt Kiew und in einigen Landkreisen im Umland sei der Strom notfallmäßig abgeschaltet worden, teilte Vizeenergieminister Artem Nekrassow auf Telegram mit. Der russische Beschuss habe Anlagen beschädigt, es gebe Spannungsabfälle im Hochspannungsnetz.
Auch in den frontnahen Gebieten Sumy, Charkiw, Donezk und Saporischschja brach nach russischen Angriffen die Stromversorgung zusammen. Soweit die Sicherheitslage es zulasse, werde an der Wiederherstellung gearbeitet, sagte Nekrassow.
Litauen verstärkt vorsorglich den Schutz seiner Grenze zur russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad. Innenminister Martynas Katelynas bat Verteidigungsminister Robertas Kaunas um die Entsendung von Soldaten zur Unterstützung der Grenzbeamten. Die Lage an der Grenze sei derzeit ruhig, betonte Katelynas. Kaunas billigte den Einsatz von bis zu 100 Soldaten, die für einige Wochen an der Grenze stationiert werden sollen. Truppenstärke und Einsatzdauer könnten je nach Lageentwicklung angepasst werden.
Als Gründe nannten die Minister einen Vorfall an der lettischen Grenze zu Belarus, bei dem Maskierte versucht hätten, eine Gruppe von Migranten über die Grenze zu schleusen, sowie die allgemeine Sicherheitslage in der Region und Anzeichen für eine mögliche Mobilmachung Russlands. Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad und an Russlands Verbündeten Belarus. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine fühlt sich das Land nach eigenen Angaben in besonderem Maße bedroht.
Bei einem der schwersten russischen Luftangriffe auf die Ukraine sind am Mittwoch nach ukrainischen Angaben mindestens 28 Menschen getötet und 100 weitere verletzt worden. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der „niederträchtigsten Angriffe“. Die schwersten Verluste gab es in der Stadt Pryluky in der nördlichen Region Tschernihiw, wo eine russische Rakete ein fünfstöckiges Wohnhaus zerstörte. Regionalgouverneur Wjatscheslaw Tschaus zufolge starben dort 20 Menschen, darunter fünf Kinder.
Insgesamt feuerte Russland nach Angaben Selenskyjs in der Nacht 70 Raketen und Dutzende Schahed-Angriffsdrohnen auf die Ukraine ab. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, seine Streitkräfte hätten einen „massiven Schlag“ gegen militärisch-industrielle Einrichtungen ausgeführt. Zu den Zielen hätten Anlagen des ukrainischen Rüstungsunternehmens Fire Point gehört, das Marschflugkörper und Drohnen herstellt. Zudem seien die Hafen- und Werftinfrastruktur in der Schwarzmeer-Region Odessa sowie ein Schiff mit Militärgütern auf dem Weg dorthin ins Visier genommen worden.
Russische Streitkräfte haben dem Verteidigungsministerium zufolge ein Schiff angegriffen. Es habe sich mit einer Ladung für das ukrainische Militär auf dem Weg zum ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa befunden. Die Erklärung auf Telegram enthält keine weiteren Einzelheiten zu dem Angriff. Das Ministerium teilt außerdem mit, russische Drohnen hätten Infrastruktur in ukrainischen Häfen getroffen, ohne dies näher zu erläutern.
Russland stuft das Risiko eines Pestausbruchs laut US-Präsident Donald Trump als „weitgehend unter Kontrolle“ ein. Auf die Frage, ob der kürzliche Tod einer russischen Labormitarbeiterin ein Hinweis auf den möglichen Einsatz des Pesterregers als Biowaffe sei, sagte Trump: „Das glauben wir nicht. Wir werden es schon bald erfahren, aber wir glauben das nicht.“
Trump hatte zuvor angedeutet, dass er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über das Thema sprechen werde. Auf die Frage, ob Russlands Umgang mit dem Fall mit Chinas Verhalten während der Corona-Pandemie in Trumps erster Amtszeit vergleichbar sei, sagte der Präsident: „China hat nicht viel gesagt, und auch Russland sagt nicht viel, aber sie behaupten, die Lage weitgehend unter Kontrolle zu haben.“ Er erwarte, dass Russland die US-Seite umfassender informiere.
Am Irkutsker Forschungsinstituts für Seuchenbekämpfung in Sibirien und im Fernen Osten war eine Labormitarbeiterin erkrankt und gestorben. Russland erklärte laut der WHO, Todesursache sei eine Lungenentzündung. Hinweise auf eine Infektion mit einem Erreger, mit dem die Frau gearbeitet hatte, gebe es nicht.
Die EU-Botschafter billigen 1646 neue Einträge auf der Sanktionsliste gegen Russland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem militärisch-industriellen Komplex des Landes, wie drei EU-Diplomaten sagen. Mehr als die Hälfte der neu sanktionierten Unternehmen und Personen ist an der Produktion russischer ballistischer Raketen wie der Iskander-M beteiligt. Diese können nur von US-Patriot-Luftabwehrsystemen abgefangen werden. Der Ukraine fehlen diese Abfangraketen jedoch fast vollständig, da das US-Militär Ressourcen in die Golfregion verlagert.
Russland nutzt diese Schwachstelle für verstärkte Raketenangriffe. Die Maßnahmen richten sich einem der Insider zufolge auch gegen Einrichtungen für Raketentests sowie gegen Hersteller von Festtreibstoffen, Raketentriebwerken und Spezialtextilien. Zudem stehen Drohnenhersteller, Werften zur Wartung von U-Booten sowie 77 russische Politiker auf der Liste, die in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten für Parlamentssitze kandidiert haben. Wegen der engeren Beziehungen zwischen Russland und Nordkorea sanktioniert die EU auch sieben nordkoreanische Organisationen und Personen.
Bei neuen russischen Drohnenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind mindestens acht Menschen verletzt worden. Das teilte Bürgermeister Vitali Klitschko am Abend auf Telegram mit. Bei den Angriffen, die verschiedene Stadtteile trafen, wurden demnach mehrere Wohnhäuser beschädigt. Rettungstrupps suchten in den Trümmern nach möglichen weiteren Opfern.
Kiew war bereits in der vergangenen Nacht ein Schwerpunkt des massiven Luftangriffs der russischen Militärs auf ukrainische Städte. Klitschko berichtete morgens von mindestens zwei Toten. Sie seien in den Trümmern von Garagen im östlichen Stadtteil Darnyzja gefunden worden. Zwei weitere Menschen seien dort lebend geborgen worden.
Das russische Militär hat zuletzt seine Angriffe auf Städte und Ballungszentren in der Ukraine verstärkt und nutzt Schwächen in der ukrainischen Abwehr aus. Die ukrainische Flugabwehr leidet unter Munitionsmangel vor allem bei Waffensystemen, mit denen sich ballistische Raketen bekämpfen lassen. Daneben setzt Russland neuartige Drohnen ein, gegen die die ukrainische Flugabwehr noch keine passende Abwehrstrategie entwickelt hat.
Die Ukraine erhält weitere Gelder für die Drohnenbeschaffung aus dem 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehen der EU. 1,24 Milliarden Euro für Drohnen-Abfangsysteme, Drohnenmunition und Raketen, die von ukrainischen Unternehmen hergestellt werden, wurden von der EU-Kommission ausgezahlt, wie sie mitteilte.
„Die heutige Auszahlung wird dazu beitragen, die ukrainische Verteidigungsindustrie zu stärken und die Fähigkeit der Ukraine zu verbessern, sich selbst zu verteidigen – zum Schutz der Menschen und der Infrastruktur“.
AI outlook — possibilities, not facts
Ukrainische Unterhändler reisen zu Gesprächen in die USA.
Very likely · Within days

Serious Russian attacks in Ukraine resulted in numerous casualties. President Zelensky calls for expanded Starlink access and warns against Chinese support for Russia. At the same time, the EU is tightening sanctions.
US Defense Secretary Pete Hegseth announced that the execution of condemned assassin Nidal Hasan would take place publicly so that people would understand the consequences of such actions. The execution is scheduled for December 3 at Fort Hood military base in Texas and will be broadcast live. Hasan killed 13 people and wounded 32 at Fort Hood in 2009, chanting "Allahu Akbar" and claiming retribution for U.S. wars in the Muslim world.

The USA is planning the first military execution in over 60 years: the assassin Nidal Hasan is to be executed by firing squad at Fort Hood on December 3rd, with the execution being broadcast publicly via livestream. Defense Minister Pete Hegseth confirmed the plans to dpa and said people should be able to watch. The execution has reignited debate over the death penalty in the US, particularly after a failed execution attempt in Tennessee. Public shootings were last common in 1936; At least 17 public executions took place worldwide last year, mainly in Afghanistan and Iran.
US Secretary of Defense Pete Hegseth announced that the execution of the condemned Fort Hood attacker Nidal Hasan would take place in public and be broadcast live. The shooting is scheduled to take place on December 3rd at the Fort Hood military base in Texas. Hasan killed 13 people and injured 32 in 2009.

The US military plans to livestream the execution by firing squad of Fort Hood bomber Nidal Hasan on December 3 after US President Donald Trump gave approval. Hasan killed 13 people and injured 32 at the Fort Hood military base in 2009. The announcement comes amid renewed debate over the death penalty in the US following a failed execution attempt in Tennessee.

The USA wants to carry out a military execution at the beginning of December for the first time in more than 60 years - the shooting of the mass murderer Nidal Hasan, who committed himself at Fort Hood in 2009, is to be broadcast publicly via live stream, as the Defense Ministry confirmed.