
Nach dem Streit über die Steuerreform droht in der Koalition neuer Ärger um die Neuverschuldung.
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In der Koalition gibt es Differenzen bezüglich der Steuerreform und der Bundesfinanzen.
Berlin. In der Koalition bahnt sich nach dem Streit über die Steuerreform der nächste Ärger an. Teile der Unions-Bundestagsfraktion sehen die hohe Neuverschuldung zunehmend kritisch – und wollen den bereits beschlossenen Haushalt im parlamentarischen Verfahren verändern.
„Wir müssen jetzt darüber sprechen, wie eine nachhaltige und tragfähige Struktur der Bundesfinanzen in den 2030er-Jahren, nach Auslaufen des Sondervermögens Infrastruktur und als Exitstrategie aus der Bereichsausnahme, aussehen soll“, sagte Unions-Haushaltspolitiker Yannick Bury dem Handelsblatt. Der Weg dahin werde mehrere Jahre dauern. Umso wichtiger sei es, jetzt mit den Gesprächen zu beginnen.
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Gespräche über die Struktur der Bundesfinanzen in den 2030er-Jahren
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
Annalena Baerbock steht kurz vor Ende ihrer Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin unter Druck. USA und Russland kritisieren ihr transparentes Auswahlverfahren für den nächsten UN-Generalsekretär als Kompetenzüberschreitung.