
Thorsten Frei schließt Steuer auf Kunststoffverpackungen aus; bei Nichtzustandekommen fehlen 670 Millionen Euro im Bundesetat 2027
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Die Koalition aus Union und SPD hatte ursprünglich geplant, Unternehmen mit einer Steuer auf Kunststoffverpackungen zum Plastikverbrauch zu bewegen. Der Gesetzentwurf basierte auf einem Beschluss der Bundesregierung vom Juli und sah vor, dass ab Juli 2027 für jede Tonne Kunststoff in Verpackungen 550 Euro fällig werden sollten.
Eigentlich wollten Union und SPD Unternehmen mit einer Steuer dazu bringen, den Verbrauch von Plastik zu reduzieren. Doch nun hat der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, einer möglichen Plastiksteuer eine Absage erteilt. "Die Plastiksteuer machen wir nicht, weil sie eine falsche, nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Wirkung hätte", sagte der CDU-Politiker im ZDF.
Die Union hat seit Wochen Zweifel angemeldet, ob die Plastiksteuer wie vorgesehen umgesetzt werden kann. Kommt sie nicht, muss in den abschließenden Haushaltsberatungen über den Bundesetat 2027 eine Lücke von rund 670 Millionen Euro geschlossen werden, die durch die ausbleibenden erwarteten Steuereinnahmen entsteht.
Miersch: Erster Entwurf, der noch "nicht vom Tisch ist"
Etwas vorsichtiger äußerte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch. Er verwies auf laufende Beratungen in der Koalition. "Es gibt einen ersten Entwurf und insofern ist das alles nicht vom Tisch", sagte Miersch. "Aber wir haben natürlich als Parlamentarier die Verpflichtung zu gucken, geht das alles in die richtige Richtung und insofern diskutieren wir darüber auch." Ähnlich hatte sich CDU-Finanzexperte Matthias Middelberg geäußert.
Vorgesehen war, dass ab Juli 2027 für jede Tonne Kunststoff in Verpackungen 550 Euro fällig werden. Das ging aus einem Gesetzentwurf hervor, der auf einem Beschluss der Bundesregierung vom Juli basiert. Damit hätten Plastikverpackungen für Unternehmen ab dem kommenden Jahr teurer werden können.
Pläne für Zucker- und Alkoholsteuer
Frei äußerte sich auch zu weiteren geplanten Steuererhöhungs-Plänen der Koalition. Bei der Zuckersteuer sei klar, dass die Einnahmen dem Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt und damit Entlastungen bei den gesetzlichen Krankenversicherung finanziert würden, sagte er.
Auch die Alkoholsteuer werde erhöht. "Das ist in Ordnung, so wie es bis jetzt konzipiert und gemacht worden ist." Die Tabaksteuer sei bereits beschlossen. Die CSU hatte einen späteren Zeitpunkt für die Erhöhung der Alkoholsteuer und ein Aus für die Erhöhung der Schaumweinsteuer gefordert.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Plastiksteuer wird nicht umgesetzt, da der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion sie abgelehnt hat.
Likely · Within weeks
Im Bundesetat 2027 muss eine Lücke von rund 670 Millionen Euro geschlossen werden, falls die Plastiksteuer ausbleibt.
Very likely · Within weeks

CDU leader Friedrich Merz proposes the Bavarian state parliament president Ilse Aigner as a candidate for federal president. The CSU and SPD already support them. The Federal Assembly will decide on the successor to Frank-Walter Steinmeier on January 30th.

Chancellor Friedrich Merz wants to propose Ilse Aigner, the Bavarian state parliament president of the CSU, as federal president. The CSU and SPD already support them. The Federal Assembly will decide on the successor to Frank-Walter Steinmeier on January 30th.
After a meeting with Chancellor Friedrich Merz, the chairmen of the CDU/CSU parliamentary groups in the federal states are calling for quick reforms, including a reduction in electricity taxes for everyone to the European minimum, fewer reporting requirements and social reforms. Merz also supports the CSU proposal to nominate Ilse Aigner as Federal President.

Chancellor Friedrich Merz wants to propose Ilse Aigner as Federal President. The 61-year-old CSU politician and President of the Bavarian State Parliament would be the first woman and first CSU politician in this office. The election will take place on January 30th in the Federal Assembly, where the Union and SPD have a majority of around 50 votes.

The CDU and CSU have named Ilse Aigner as their candidate for the office of Federal President. The SPD and the Greens signal their approval. The 61-year-old is set to replace Frank-Walter Steinmeier in March and would be the first woman to hold this position.

The Junge Union criticizes the federal government for neglecting young people, especially when it comes to pension policy. While JU leader Winkel complains about a loss of trust, SPD parliamentary group leader Miersch defends investments and holds out the prospect of an early pension agreement.