US-Arbeitsmarkt erholt sich im August deutlich stärker als erwartet
Quick Look
- Im August wurden in den USA 162.000 neue Stellen geschaffen, fast viermal mehr als die erwarteten 56.000.
- Die Daten beeinflussen die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve, die zwischen Preisstabilität und einem robusten Arbeitsmarkt abwägt.
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Why It Matters
Der US-Arbeitsmarkt zeigte im Juli zunächst ein überraschendes Minus von 23.000 Jobs, das nach Revision auf einen Zuwachs von 21.000 korrigiert wurde.
Düsseldorf. Der US-Arbeitsmarkt hat sich im August deutlich erholt. Insgesamt wurden 162.000 Stellen geschaffen, wie aus dem am Freitag vorgelegten Bericht der Regierung hervorgeht.
Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten einen Stellenaufbau von 56.000 erwartet. Im Juli waren nach revidierten Daten 21.000 Stellen entstanden. Ursprünglich war für den Juli ein überraschendes Minus von 23.000 Jobs gemeldet worden. Damit fiel der Stellenzuwachs insgesamt fast viermal höher aus als prognostiziert.
Die Beschäftigungsdaten sind relevant für die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Federal Reserve. Neben der Preisstabilität zählt auch ein robuster Arbeitsmarkt zu den Hauptzielen der Notenbank.
Fed-Chef Kevin Warsh hat die Lage am Arbeitsmarkt zuletzt als „recht stabil“ beschrieben, jedoch Sorge über die hartnäckig hohe Inflation geäußert. An den Finanzmärkten wird daher über eine Zinserhöhung auf der Zentralbanksitzung Mitte des Monats spekuliert. Die Fed hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen.
What to Watch
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Die Federal Reserve wird auf ihrer Sitzung Mitte des Monats über eine Zinserhöhung entscheiden.
Likely · Within weeks
Open Questions
- Wie wird die Federal Reserve auf diese Daten in ihrer nächsten Sitzung reagieren?
- Bleibt die hohe Inflation trotz starkem Arbeitsmarkt ein Problem?







