Breaking
TRResignation Earthquake in CHP and Other PartiesARRegional military escalation: American-Iranian threats, British movements in Saudi Arabia, and field developments in YemenPLLung cancer prevention with NDTKRUMore than 120 cases of bears coming out to people have been recorded in the Krasnoyarsk TerritoryRU20 enemy drones shot down over BashkiriaSEDrapatyj takes over as new military chief in Ukraine - facing tough challengesITForeign students cap, Meloni cites Mattarella. Il Colle does not comment, opposition to the attackTRUS Transportation Secretary Duffy requests an additional $30 billion budget for airport infrastructureCNTo prevent the next Etomidate from being blocked, the Gao City police tried to take over it for EtomidateARAsian stocks continue their gains, supported by artificial intelligence, and markets await Bezeshkian’s speech and Burnham’s international speechTRResignation Earthquake in CHP and Other PartiesARRegional military escalation: American-Iranian threats, British movements in Saudi Arabia, and field developments in YemenPLLung cancer prevention with NDTKRUMore than 120 cases of bears coming out to people have been recorded in the Krasnoyarsk TerritoryRU20 enemy drones shot down over BashkiriaSEDrapatyj takes over as new military chief in Ukraine - facing tough challengesITForeign students cap, Meloni cites Mattarella. Il Colle does not comment, opposition to the attackTRUS Transportation Secretary Duffy requests an additional $30 billion budget for airport infrastructureCNTo prevent the next Etomidate from being blocked, the Gao City police tried to take over it for EtomidateARAsian stocks continue their gains, supported by artificial intelligence, and markets await Bezeshkian’s speech and Burnham’s international speech
BackUS-Außenminister Rubio trifft russischen Kollegen Lawrow in New York treffen
US-Außenminister Rubio trifft russischen Kollegen Lawrow in New York treffen
BREAKING
Handelsblatt1 hour agoPolitics2 min readGermanyView translation

US-Außenminister Rubio trifft russischen Kollegen Lawrow in New York treffen

Quick Look

US-Außenminister Marco Rubio trifft in New York seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, während Polen Flughäfen sperrt, die NATO vor wachsender Risikobereitschaft Putins warnt und Selenskyj vor neuem russischen Großangriff warnt sowie einen Stopp russischer Ölkäufe als Kriegsende fordert.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Ukraine-Krieg dauert seit der russischen Invasion im Februar 2022 an. Dabei kommen immer wieder diplomatische Annäherungsversuche, militärische Eskalationen und Sanktionen gegen Russland zum Tragen. Die UN-Generalversammlung in New York bietet einen Rahmen für hochrangige Treffen zwischen den Konfliktparteien und ihren Verbündeten.

Font size

Timm Seckel

Rubio und Lawrow treffen sich in New York

US-Außenminister Marco Rubio trifft am Mittwoch in New York seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, teilt das US-Außenministerium mit.

Timm Seckel

Polen sperrt zwei Flughäfen nach Angriffen auf die Ukraine

Polen hat den Flugbetrieb an den Flughäfen Lublin und Rzeszow im Südosten des Landes wegen russischer Angriffe auf die Ukraine vorübergehend ausgesetzt. Nach dem Einsatz von Kampfflugzeugen sei die Sperrung wieder aufgehoben worden, teilt die polnische Flugsicherungsbehörde PANSA auf der Plattform X mit. Das russische Verteidigungsministerium erklärt zudem, bei nächtlichen Drohnenangriffen seien ukrainische Verteidigungs- und Energieanlagen, Logistikzentren sowie Militärschiffe getroffen worden.

Sabrina Frangos

Nato-Kommandeur warnt vor wachsender Risikobereitschaft Putins

Der russische Präsident Wladimir Putin wird nach Einschätzung eines hochrangigen Nato-Kommandeurs mit zunehmender Dauer des Ukraine-Kriegs risikobereiter und gefährlicher. Putin versuche zugleich, die westlichen Verbündeten zu spalten, sagte der stellvertretende Oberbefehlshaber der Nato in Europa, John Stringer, der AP am Dienstag in Estland. Die Nato müsse sich auf ein „aufgeheiztes Umfeld“ einstellen und vorsichtig reagieren. Putin wolle das Bündnis zu einer „Überreaktion“ provozieren, sagte Stringer.

Europäische Staaten sind zuletzt wiederholt mit russischen Drohnen und Raketen sowie mutmaßlich russischen Sabotage- und Spionageaktionen konfrontiert worden. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk warnte, Russland könnte Nato-Staaten gezielt mit Drohnen oder Raketen angreifen und dies als Versehen darstellen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ließ Pläne zum Schutz kritischer Infrastruktur vor möglichen Drohnen- und Cyberangriffen ausarbeiten.

Sabrina Frangos

Ukraine: Selenskyj warnt vor neuem russischem Großangriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einem neuen russischen Großangriff auf sein Land. „Es gibt jetzt Geheimdienstinformationen, dass Russland einen neuen massiven Angriff auf die Ukraine vorbereitet“, schreibt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Die Ukraine sei in ständigem Austausch mit ihren Verbündeten, um neue Flugabwehrsysteme zu sichern.

Sabrina Frangos

Selenskyj: Stopp russischer Ölkäufe würde Krieg beenden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht in einem Stopp russischer Ölkäufe einen entscheidenden Hebel für ein Ende des Krieges gegen die Ukraine. Würde US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin stärker unter Druck setzen und würden China und Indien auf den Kauf russischen Öls verzichten, wäre der Krieg beendet, sagte Selenskyj dem „Wall Street Journal“ am Dienstag (Ortszeit) am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. „Es reicht, sie zu stoppen – sie werden nicht genug Geld haben“, sagte Selenskyj.

In demselben Interview sagte Selenskyj, Trump habe ihn am Dienstag nicht aufgefordert, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Er räumte jedoch ein, dass US-amerikanische Vertreter das Thema bereits angesprochen hätten. Hintergrund seien Befürchtungen vor steigenden Energiepreisen. Selenskyj sagte zugleich, die Ukraine müsse auf russische Angriffe auf ihre eigene Energieinfrastruktur entschlossen reagieren.

Julius Stockheim

Selenskyj: Habe mit Trump über Angriffsstopp auf Energieanlagen gesprochen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt, er habe mit US-Präsident Donald Trump über einen Waffenstillstand im Energiesektor sowie über Wege zur Beendigung des Krieges mit Russland gesprochen. Es sei jedoch nicht darüber gesprochen worden, dass die Ukraine ihre Angriffe auf russische Raffinerien einseitig einstelle.

Selenskyj bekräftigt, er sei bereit zu einem trilateralen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Trump. Er hoffe, dass die USA einen Weg finden würden, Moskau zu Verhandlungen jeglicher Art zu bewegen.

Julius Stockheim

Trump zuversichtlich bei Ende des Ukraine-Kriegs

US-Präsident Donald Trump ist nach wie vor optimistisch, den Krieg in der Ukraine beenden zu können. Sowohl Russland als auch die Ukraine wünschten sich ein Ende des Krieges, sagte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York.

Trump bekundete seine Bereitschaft, sich erneut mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen, ließ jedoch offen, wann und wo dies geschehen könnte. „Ich glaube, wir werden eine Einigung erzielen“, sagte er. „Und ich möchte nicht verraten, wie diese Einigung aussieht. Wir haben viel darüber gesprochen, auch mit Präsident Putin, und ich denke, es wird sich etwas tun.“

US-Präsident Donald Trump (rechts) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben sich am Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung getroffen. AP Photo/Julia Demaree Nikhinson

Julius Stockheim

EU streicht zwei russische Milliardäre von Sanktionsliste

Die Europäische Union streicht die beiden Milliardäre Alischer Usmanow und Michail Fridman von ihrer Russland-Sanktionsliste. Darauf einigten sich die EU-Botschafter am Dienstag im Rahmen eines Kompromisses, wie Diplomaten sagten. Im Gegenzug werden die Strafmaßnahmen gegen die rund 3000 anderen gelisteten Personen und Einrichtungen um drei Jahre verlängert, anstatt der üblichen sechs Monate.

Die Entscheidung wurde im Laufe des Dienstags in einem schriftlichen Verfahren formell gebilligt. Lettland hatte sich als letztes Land bei der Abstimmung enthalten und damit die für Sanktionen nötige Einstimmigkeit ermöglicht. Die Frist für die Verlängerung der Maßnahmen wäre in der Nacht zum 22. September abgelaufen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha nannte die Entscheidung auf X beschämend und ungerechtfertigt.

Julius Stockheim

Kreml lehnt begrenzte Waffenruhe in der Ukraine ab

Moskau lehnt den erneuten Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab, eine begrenzte Waffenruhe zu vereinbaren. Präsident Wladimir Putin habe immer gesagt, „dass Russland sich einsetzt für einen dauerhaften Frieden, nicht für eine Waffenruhe, die im Grunde nichts bringt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Staatsmedien zufolge.

Zudem warf Peskow Selenskyj vor, sich mal für ein Ende des Kriegs auszusprechen und mal neue Angriffe anzukündigen. Selenskyj hatte am Vortag den Vorschlag einer begrenzten Waffenruhe bekräftigt. Die Ukraine sei zu entsprechenden Schritten bereit, wenn der ukrainische Energiesektor, kritische Infrastruktur und Lebensmittelexporte keine Ziele mehr für Russland seien. Selenskyj will am Rande der UN-Generaldebatte in New York US-Präsident Donald Trump treffen.

Eva Glaser

Ukraine erhält 841 Millionen Dollar von der Weltbank

Die Ukraine erhält von der Weltbank unter Garantien der kanadischen Regierung 841 Millionen Dollar. Die Mittel sollen zur Erstattung von Staatsausgaben für Rentenzahlungen verwendet werden, teilt der ukrainische Ministerpräsident Sergij Koretskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Eva Glaser

Slowakei fordert EU-Sondergipfel wegen hoher Spritpreise

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico fordert angesichts steigender Kraftstoffpreise einen EU-Sondergipfel. Die Europäische Union überlasse die Mitgliedstaaten den „schrecklichen Auswirkungen der Ölkrise“, erklärt Fico in einer Stellungnahme. Er kündigt zudem für Mittwoch eigene Maßnahmen der slowakischen Regierung zur Preiskontrolle an. Fico unterhält enge Beziehungen zu Russland und kritisiert zunehmend die EU und die Nato unter anderem wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine.

Patricia Hoffhaus

Litauen: Neue US-Truppen auf dem Weg

Ein neues Kontingent von US-Truppen ist nach Angaben des litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda „bereits auf dem Weg“ in das baltische Nato-Land. Die US-Militärpräsenz in Litauen sei ein unverzichtbarer Teil der Abschreckung und kollektiven Verteidigung, schreibt Nauseda auf der Kurznachrichtenplattform X. Er dankt US-Präsident Donald Trump und der US-Regierung für den Schritt, der wichtig für Litauen und die Sicherheit der Region sei. Die USA ziehen derzeit Tausende Soldaten aus Europa ab. Litauen hatte im Juni mitgeteilt, dass die USA ihre künftige Truppenstationierung in dem Land überprüfen.

Eva Glaser

Öl- und Gasanlage durch russischen Angriff schwer beschädigt

Bei einem russischen Raketenangriff im zentralukrainischen Gebiet Poltawa ist eine Öl- und Gasanlage schwer beschädigt worden. Mindestens fünf ballistische Raketen haben in der Nacht die technischen Anlagen getroffen, wie der ukrainische Energiekonzern Naftogaz mitteilt. Diese seien zum Zeitpunkt des Angriffs bereits stillgelegt gewesen.

Dem Unternehmen zufolge machen die jüngsten Schäden eine Instandsetzung und den Betrieb des Standorts praktisch unmöglich. Der nicht namentlich genannte Komplex sei seit 2022 mehrfach angegriffen worden.

Marc Renner

Lukas Bay

Lawrow plant Treffen mit Rubio bei UN

Der russische Außenminister Sergej Lawrow plant ein Treffen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Das Gespräch sei für den morgigen Mittwoch angesetzt, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Einzelheiten nannte er nicht. Eine Bestätigung von US-amerikanischer Seite stand noch aus.

US-Außenminister Rubio (r und russischer Außenminister Lawrow (l) bei einem Treffen auf den Philippinen. dpa

Lukas Bay

Macron und Trump beraten über Energie-Waffenruhe in Ukraine

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich vor Start der UN-Generaldebatte in New York mit US-Präsident Donald Trump zur Energieversorgung durch die Straße von Hormus und zu einer Energie-Waffenruhe im Ukraine-Krieg beraten. „Wir haben beschlossen, gemeinsam Maßnahmen zu ergreifen, um die Spannungen auf den Energiemärkten abzubauen und dabei die kritische Infrastruktur im Nahen Osten sowie die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schützen“, schrieb Macron auf der Plattform X.

„Wir werden außerdem unsere Kräfte bündeln, um ein Moratorium für Angriffe auf die Energieinfrastruktur und auf zivile Infrastrukturen in der Ukraine zu erreichen“, schrieb der französische Staatschef. „Die Zivilbevölkerung muss geschützt werden, und wir müssen so schnell wie möglich ernsthafte Verhandlungen über die Friedensbedingungen zwischen Russland und der Ukraine aufnehmen.“

Marc Renner

Lukas Bay

Russland: Ukrainische Drohnenangriffe auf Region Samara

In der russischen Region Samara an der Wolga haben ukrainische Drohnen nach Behördenangaben zivile Ziele getroffen. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew teilt auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit, die Luftabwehr habe in der Nacht zwar Dutzende Drohnen abgeschossen. Dennoch seien Privathäuser und Autos beschädigt worden. In der Region befinden sich wichtige Industrieanlagen wie Ölraffinerien. Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt Samara, Iwan Noskow, ist ein Angriff auf die mehr als 1000 Kilometer südöstlich von Moskau gelegene Stadt abgewehrt worden. Sowohl die Ukraine als auch Russland weisen Vorwürfe zurück, gezielt zivile Objekte ins Visier zu nehmen.

Sabrina Frangos

Kreml räumt Versorgungsengpässe in Oleschky ein - Kiew wirft Moskau Blockade vor

Der Kreml räumt kritische Engpässe bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten in der russisch-kontrollierten ukrainischen Stadt Oleschky ein. Das russische Militär arbeite an einer Lösung, teilt die Regierung in Moskau mit. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wirft den russischen Truppen dagegen vor, humanitäre Hilfe zu blockieren und nicht auf Evakuierungsanfragen zu reagieren. In der Stadt im Gebiet Cherson „sterben 6000 Einwohner, darunter 200 Kinder, an Hunger und Kälte“, sagt er in einem Video auf Facebook. Die ukrainische Delegation wolle das Thema bei der UN-Vollversammlung in New York auf höchster Ebene ansprechen, um internationalen Druck auf Russland für einen humanitären Zugang auszuüben.

Carlotta Moreno Lara

EU will Sanktionen gegen russische Milliardäre aufheben

Die EU will wegen einer drohenden Totalblockade von Russland-Sanktionen durch einzelne Mitgliedstaaten ihre Strafmaßnahmen gegen die beiden Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman aufheben. Ein entsprechendes Beschlussverfahren sei am Abend in Brüssel eingeleitet worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Diplomaten.

Carlotta Moreno Lara

Vor Treffen mit Trump: Selenskyj für begrenzte Waffenruhe

Vor einem in New York geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump weist der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj US-Kritik an Angriffen auf die russische Ölindustrie zurück. Er erneuerte dagegen seinen Vorschlag einer begrenzten Waffenruhe: „Der ukrainische Energiesektor, kritische Infrastruktur und unsere Lebensmittelexporte dürfen keine Ziele mehr für Russland sein, und das wird zu entsprechenden Deeskalationsschritten von unserer Seite führen“, schrieb Selenskyj auf der Plattform X.

Lara Dehari

Selenskyj: Treffen mit Trump in New York vereinbart

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben ein Treffen mit seinem US-Kollegen Donald Trump am Rande der UN-Vollversammlung in New York vereinbart. Die Zusammenkunft könne mit Blick auf eine Beilegung des Krieges mit Russland „viel verändern“, teilt Selenskyj auf der Kurznachrichtenplattform X mit. Es gebe eine diplomatische Dynamik sowie Ideen für Maßnahmen zur Deeskalation und die Klärung grundlegender Sicherheitsfragen. „Wir arbeiten mit dem amerikanischen Team zusammen und sind bereit, wirklich ernsthafte Schritte zu unternehmen“, erklärt Selenskyj.

Carlotta Moreno Lara

Parlamentswahl in Russland von Unregelmäßigkeiten überschattet

Der letzte Tag der russischen Parlamentswahl ist von ukrainischen Drohnenangriffen und Berichten über Unregelmäßigkeiten überschattet worden. Die Wahl von 450 Abgeordneten der Staatsduma war von Freitag bis Sonntag angesetzt. Gewählt wurde auch in von Russland besetzten Gebieten der Ukraine. Rund 111 Millionen Menschen waren nach Angaben der russischen Behörden zur Stimmabgabe berechtigt.

Die Hälfte der Sitze wird über Parteilisten vergeben, die andere Hälfte über Direktmandate in einzelnen Wahlkreisen. Erstmals wurde bei einer Duma-Wahl auch in den vier ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson abgestimmt, die Russland nach Beginn des Ukraine-Kriegs völkerrechtswidrig für annektiert erklärte, aber bis heute nicht vollständig kontrolliert. Auch auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim wurde gewählt. Die ukrainische Regierung bezeichnete die Abstimmungen dort als illegal und forderte andere Staaten auf, die Ergebnisse nicht anzuerkennen. Die EU sprach von einem eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht.

Carlotta Moreno Lara

Russische Opposition im Exil protestiert gegen Duma-Wahl und Krieg

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Ein Treffen zwischen Trump und Lawrow findet am Mittwoch in New York statt.

    Very likely · Within days

  • Die EU verlängert Sanktionen gegen die meisten gelisteten Personen und Einrichtungen um drei Jahre statt sechs Monate.

    Very likely · Within days

  • Die Ukraine wird weiterhin vor einem neuen russischen Großangriff warnen und um verstärkte Flugabwehrsysteme bitten.

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Wird es zu einem konkreten Treffen zwischen Trump und Putin kommen?
  • Wie effektiv wäre ein Stopp russischer Ölkäufe tatsächlich für ein Kriegsende?
  • Welche konkreten Schritte plant die NATO angesichts der warnenden Signale?
  • Wie wird die Aufhebung von Sanktionen gegen einzelne Oligarchen die Gesamtsanktionen beeinflussen?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

The CDU continues to lose support in North Rhine-Westphalia - the gap to the AfD shrinks to seven points
Developing·

The CDU continues to lose support in North Rhine-Westphalia - the gap to the AfD shrinks to seven points

After disappointing state elections in Saxony-Anhalt, Mecklenburg-Western Pomerania and Berlin, the CDU in North Rhine-Westphalia sees a further loss of trust. According to the current Forsa survey, the CDU is at 29 percent, the AfD at 22 percent - the gap has fallen from twelve to seven percentage points. The SPD remains at 14 percent, the Greens rise to 18 percent, the Left to eight percent.

Die Welt
1 min read
Housing as a political issue: Expropriation plans of the left in Berlin and constitutional borders
Developing·

Housing as a political issue: Expropriation plans of the left in Berlin and constitutional borders

The Left in Berlin is planning a referendum on the expropriation of large housing companies in order to create affordable housing, whereby the Basic Law protects property as a fundamental right, but allows expropriations for the common good with fair compensation. At the same time, the party expresses controversial positions on the Middle East conflict, which must respect legal limits such as the ban on sedition.

FAZ
3 min read
The SPD federal leadership demands a clear stance from the left against anti-Semitism and clan crime
Developing·

The SPD federal leadership demands a clear stance from the left against anti-Semitism and clan crime

The SPD federal leadership has called on the Left to consistently prevent anti-Semitism and clan crime in their ranks in order not to endanger a possible red-green-red coalition in Berlin. They referred to incidents such as the election party of the Neukölln Left district association with an activist close to the PFLP and the chat contact between Bundestag member Ferat Koçak and a member of the Remmo clan family.

Die Welt
2 min read
More on this topicrubio