US-Börsen: Dow Jones gewinnt mehr als 1500 Punkte – US‑Börsen profitieren nach Midterms
Anleger freuen sich über weniger Ungewissheit, doch politische Unsicherheit bleibt bestehen
Quick Look
- Nach dem Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen steigen die großen US-Börsenindizes deutlich.
- Der Dow-Jones-Index gewinnt 2,9 Prozent, der S&P 500 1,8 Prozent und die Nasdaq zwei Prozent.
- Die Demokraten erlangen die Mehrheit in beiden Kongresskammern und können Präsident Donald Trump künftig das Regieren erschweren.
AI-generated summary
Why It Matters
Bei den US-Zwischenwahlen wurden über alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 der 100 Senatssitze entschieden. Die Republikaner waren mit einer Mehrheit von 53 Senatssitzen in die Wahl gestartet. Noch vor Auszählung aller Rennen liegen die Demokraten laut Hochrechnungen bei 54 Sitzen.
Die Demokraten können US-Präsident Donald Trump künftig das Regieren erschweren. Anleger freuen sich über weniger Ungewissheit. Warum ein wenig Unsicherheit dennoch bleibt.
Ein Straßenschild an der Wall Street. Foto: dpa
Düsseldorf. Nach dem Erfolg der Demokraten bei den Zwischenwahlen in den USA profitiert auch die Wall Street. Die großen US-Indizes beginnen den Handel nach den sogenannten Midterms am heutigen Mittwoch mit Zugewinnen.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte steigt um 2,9 Prozent und markierte mit 53.337 Punkten ein Zwei-Monats-Hoch. Am gestrigen Dienstag schloss der Index bei 51.787 Punkten, also mehr als 1500 Punkte unter dem Kurs vom heutigen Mittwoch.
Der breiter gefasste S&P 500 zieht um 1,8 Prozent auf 7703 Zähler an.
Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewinnt zwei Prozent auf 25.877 Punkte.
Auch der Nasdaq 100, der die 100 größten Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung abbildet, liegt gut ein Prozent im Plus bei 28.573 Punkten.
Bei den US-Kongresswahlen erreichen die Demokraten die Mehrheit in beiden Parlamentskammern und können US-Präsident Donald Trump künftig das Regieren erschweren. „Dem US-Präsidenten werden politische Handschellen angelegt“, fasst Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Markets die aktuelle Lage zusammen. Anleger und Anlegerinnen dürften entsprechend weniger Sorge vor erratischen Entscheidungen des US-Präsidenten haben.
„Auch wenn er selbst nicht auf dem Wahlzettel stand: Der Wahlverlierer des Tages heißt Donald Trump“, erklärt Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorbank. Ihm zufolge dürften politische Unsicherheiten nachlassen.
Bei der Parlamentswahl wurde über alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 der 100 Senatssitze entschieden. Die Republikaner waren mit einer Mehrheit von 53 Senatssitzen in die Wahl gestartet. Noch vor Auszählung aller Rennen liegen die Demokraten laut Hochrechnungen bei 54 Sitzen – mit Chancen auf mehr.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die Demokraten werden Präsident Trumps politische Agenda künftig erschweren und blockieren können.
Very likely · Within weeks
Politische Unsicherheiten werden nachlassen und Anleger sorgen sich weniger vor erratischen Entscheidungen des US-Präsidenten.
Likely · Within weeks
Open Questions
- Welche konkreten Gesetzesvorhaben werden durch die neue Mehrheitslage blockiert?
- Wie wird Präsident Trump auf die politische Einschränkung reagieren?
- Welche langfristigen Auswirkungen hat das Wahlergebnis auf die US-Wirtschaftspolitik?







