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Die Märkte reagieren auf die neuesten Inflationsdaten aus den USA, die schwächer als erwartet ausfielen und die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der Fed dämpften. Gleichzeitig beeinflussen steigende Anleiherenditen und Ölpreise die Stimmung.
Mit Spannung schauen die US-Anleger auf den Verbraucherpreisindex, der auf eine abkühlende Inflation hindeutet. Zinsängste nehmen ab, besonders Tech-Werte verbuchen Gewinne. Allerdings sorgen steigende Anleiherenditen für einen Dämpfer zum Tagesausklang.
Die US-Börsen haben zur Wochenmitte uneinheitlich geschlossen. Überraschend schwache Inflationsdaten dämpften die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im Oktober. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,9 Prozent tiefer auf 50.906 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,3 Prozent auf 7651 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg indes um 0,2 Prozent auf 26.861 Punkte. Alle drei Indizes hatten im frühen Handel noch höher notiert.
Für den abgelaufenen Monat ergibt sich damit für den Dow ein Minus von 4,3 Prozent und für den S&P von 0,4 Prozent. Die Nasdaq stieg hingegen um 1,9 Prozent. Für das dritte Quartal wiederum steht bei Dow ein Rückgang von 2,7 Prozent, während der S&P 2,0 und die Nasdaq 2,5 Prozent zulegte.
Der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg im August auf Jahresbasis um 3,4 Prozent. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit 3,7 Prozent gerechnet. Analysten wiesen darauf hin, dass auch methodische Änderungen bei der Berechnung zu dem niedrigeren Wert beigetragen hätten. Zugleich wurde das Wirtschaftswachstum (BIP) für das zweite Quartal dank starker Konsumausgaben und Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) auf eine aufs Jahr hochgerechnete Rate von 2,2 Prozent nach oben revidiert.
Gegenwind vom Anleihemarkt
Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im Oktober sank laut dem FedWatch-Tool der CME auf rund 37 Prozent, nachdem sie am Vortag noch bei 51 Prozent gelegen hatte. Gegenwind kam jedoch vom Anleihemarkt, was die Aktienkurse kurz vor Handelsschluss drückte. Die steigenden Rohölpreise infolge des Krieges zwischen den USA und dem Iran sowie extrem hohe Dieselkosten schürten Inflationssorgen und trieben die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe. Der Markt achte darauf, ob die Wirtschaft weiter wachse und die höheren Zinsen verkraften könne, sagte Anthony Saglimbene, Chef-Marktstratege bei Ameriprise Financial. Sollten die Zinsen jedoch länger auf diesem hohen Niveau bleiben, könnte dies das Wirtschaftswachstum oder die Unternehmensgewinne belasten. "Dann würde man eine sehr schnelle negative Reaktion des Marktes sehen", erklärte er.
Ein Blick auf den Arbeitsmarkt zeigte eine leichte Belebung. In der Privatwirtschaft entstanden im September 90.000 neue Stellen, wie aus dem ADP-Bericht hervorging. Im August war der Zuwachs auf 36.000 nach unten korrigiert worden. Die Daten gelten als Vorbote für den mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht der Regierung am Freitag. Fed-Gouverneurin Lisa Cook betonte unterdessen, sie sei entschlossen, die Inflation zu senken, ohne den Arbeitsmarkt zu beschädigen. Der Preisdruck sei zu lange zu hoch gewesen.
Bei den Einzelwerten waren vor allem große Technologie-Werte gefragt. Microsoft, Apple und Nvidia legten zu und machten den Tech-Sektor zum stärksten des Tages. Hewlett Packard Enterprise kletterten um 3,9 Prozent. Der Hersteller von KI-Servern hatte seine langfristige Umsatzprognose für das Netzwerkgeschäft angehoben und einen 1,2 Milliarden Dollar schweren Deal mit Vultr angekündigt. Moderna rutschten dagegen um 5,3 Prozent ab, nachdem die Citigroup die Aktie des Biotech-Unternehmens auf "Sell" herabgestuft hatte.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Fed wird im Oktober keine Zinserhöhung vornehmen.
Likely · Within weeks
Der Tech-Sektor wird kurzfristig weiter von geringeren Zinserwartungen profitieren.
Possible · Within weeks
California Judge Araceli Martinez-Olguin has approved a settlement between Paramount, California and 11 other US states that clears the final legal hurdle to Paramount Skydance's acquisition of Warner Bros. Discovery. The deal, worth around $111 billion, provides for fixed quotas for theatrical releases and separate negotiations with cable providers and is valid for five years.

The Federal Reserve's internal auditor found no evidence of criminal or administrative misconduct in the increase in the cost of a building renovation in Washington criticized by President Trump, although significant deficiencies in project monitoring were identified. The costs now amount to 2.4 billion dollars, one billion more than the original plan of 1.3 billion dollars from 2020.
The Rainer Abicht Elbreederei celebrated its 100th birthday with a formation cruise on the Elbe and a large fireworks display. The parade was led by the oldest barge 'Otto Abicht' from 1917, followed by 20 other ships according to year of construction. The company was founded in 1926 as a shipyard and today offers tours on 30 ships, including the paddle wheeler 'MS Louisiana Star' from 1999.

The US stock markets reacted mixed to important economic data: the Dow Jones lost 0.5%, the S&P 500 remained unchanged, while the Nasdaq rose by 0.8%. The PCE price index remained at 3.4%, in line with expectations, while ADP jobs in September exceeded expectations with 90,000 new jobs added. Investors continue to expect the Fed to raise interest rates again this year.

The US is apparently threatening an export ban to free up European diesel reserves and reduce prices in the US as Donald Trump faces the midterm elections.
From January 2027, the Germany ticket will cost 66.80 euros - an increase of 3.80 euros compared to the previous price of 63 euros. This means that the ticket will rise more than the expected inflation of three percent and will be almost 58 euros more expensive than the 9 euro ticket from 2022.