
Techwerte legen zu, während die ersten Ergebnisse der Zwischenwahlen erwartet werden
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An der Wall Street finden am Tag der US-Zwischenwahlen keine gemeinsame Richtung der wichtigsten Indizes statt. Nach deutlichen Verlusten stabilisieren sich die Kurse im Technologiesektor, von Apple abgesehen. Der Nasdaq war am Montag in eine Korrektur eingetreten.
Vor den wichtigen Midterms legen die Techwerte zu. Nachdem der Nasdaq offiziell in eine Korrektur eingetreten ist, kehren Teile der Anleger auf die Käuferseite zurück.
Ein Straßenschild an der Wall Street. Foto: dpa
Düsseldorf. Die wichtigsten Indizes an der Wall Street finden am Tag der US-Zwischenwahlen keine gemeinsame Richtung. Nach den deutlichen Verlusten stabilisieren sich – von Apple abgesehen – die Kurse im Technologiesektor. Zuletzt gefragte Industriewerte geraten im Handel am Dienstag hingegen leicht unter Druck.
Der Dow Jones der Standardwerte verliert 0,4 Prozent auf 51.786 Punkte.
Der breiter gestreute S&P 500 schließt leicht im Plus bei 7568 Zählern.
Die Technologiebörse Nasdaq steigt um 0,8 Prozent auf 25.372 Punkte. Der Index hatte am Montag mehr als zehn Prozent unter seinem Rekordhoch geschlossen und war damit in eine Korrektur eingetreten.
Auch der Nasdaq 100, der die 100 größten Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung abbildet, schließt am Dienstag fester.
In der Nacht zu Mittwoch stehen die ersten Ergebnisse der Zwischenwahlen an. Der endgültige Ausgang hängt davon ab, wie knapp die einzelnen Rennen verlaufen. Es ist nicht auszuschließen, dass erst im Laufe der Woche Gewissheit über den finalen Wahlausgang besteht.
Abgestimmt wird über die künftige Zusammensetzung des Kongresses, aber auch über Dutzende Gouverneursposten und Ämter auf Bundesstaats- und Kommunalebene sowie zahlreiche Vorhaben, die von einer Steuer für Milliardäre bis zu Abtreibungsrechten reichen.
Die Bank of America hat Szenarien für die Midterms durchgespielt. Ein gespaltener Kongress wäre demnach das ideale Ergebnis für die Wall Street, sagt Markus Koch. An den Prognosemärkten würden Mehrheiten der Demokraten als wahrscheinlich gehandelt.
Umfragen deuten darauf hin, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus von den Republikanern übernehmen könnten, während die Mehrheit im Senat ungewiss bleibt. Somit hängt von den Wahlen ab, wie frei Trump in den verbleibenden zwei Jahren seiner Präsidentschaft regieren kann.
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Die ersten Ergebnisse der Zwischenwahlen stehen in der Nacht zu Mittwoch an.
Very likely · Within hours
Es ist möglich, dass erst im Laufe der Woche Gewissheit über den finalen Wahlausgang besteht.
Possible · Within days

On Wall Street, AI and chip stocks such as Nvidia, Microsoft and Amazon are recovering ahead of the US midterm elections, while Apple is coming under pressure. The US stock markets closed inconsistently, the S&P 500 and Nasdaq rose, and the Dow Jones lost. Oil and gold futures fell as investors speculated about the election's impact on financial policy and regulation.

AMD reports a record quarter with revenue jumping 45 percent to $13.38 billion, driven by demand for specialty AI processors. The share rose by 7.5 percent in after-hours trading, and shares from competitors Intel and Nvidia also became more expensive.

BMW is drastically lowering its profit forecast for the car business for the second time this year. Instead of a return of up to three percent, there is now a risk of a loss of minus 0.5 to 0.5 percent. The reasons are accelerated job cuts, structural measures and weaker vehicle sales. The share fell 3.4 percent in after-hours trading.

The inflation rate in the euro area is well above the ECB target of 2.0 percent. Bundesbank President Joachim Nagel believes an interest rate hike in December is very likely if the inflation outlook does not improve. The Governing Council meets on December 17th.

Lufthansa and the Portuguese government have contractually sealed the German aviation group's entry into the state airline Tap. Lufthansa will pay 1.025 billion euros for 44.9 percent, and the state will keep a good 50 percent. The focus is on growth prospects in South America and Brazil. The entry still requires the approval of the competition authorities.

The EU and Great Britain are planning a common free trade area for agricultural and food products, the linking of their emissions trading systems and a mobility program for young people. They also want to coordinate trade protection measures against China. This emerges from a confidential draft for the summit on November 20th, which is available to Handelsblatt.