US Lunar Program Faces Setbacks Amidst Competition
Eine desaströse Woche für das amerikanische Mondprogramm Artemis: Binnen weniger als sieben Tagen kündigte der ärgste Konkurrent Fortschritte an, und eine US-Rakete explodierte spektakulär. Ja, die Nasa gibt nach wie vor an, als erste Nation seit 1972 wieder Menschen auf den Mond schicken zu wollen. Gleichzeitig aber hat sie einen Plan erläutert, der von Nervosität zeugt. Und von der Furcht, vielleicht doch nur Zweiter zu werden.
Alles beginnt mit einem Namen, der an einen Katastrophenfilm erinnert, oder zumindest an James Bond: Moonfall. So heißt die Mission, die das Jet Propulsion Laboratory der Nasa als robotische Vorbereitung einer astronautischen Landung plant: Vier Landesonden sollen über dem Mondsüdpol abgesetzt werden. Sie können mittels kleiner Triebwerke über die Oberfläche hüpfend weite Strecken zurücklegen, um an zahlreichen Orten Messdaten zu sammeln und Fotos zu schießen. »Wir wissen so wenig«, beschrieb Nasa-Chef Jared Isaacman die Motivation dieses Vorhabens. Nur 80 Stunden seien die Apollo-Astronauten auf der Mondoberfläche unterwegs gewesen, und das vor einem halben Jahrhundert. Jetzt ist metergenaue Vermessung geplant; darum sollen die robotischen Pfadfinder her. So lautet die Botschaft am Dienstag vergangener Woche bei einer Pressekonferenz im Nasa-Hauptquartier in Washington, D. C.
