US-Unterhändler Witkoff und Kushner erstmals in Kiew eingetroffen
Im Rahmen einer dreitägigen, örtlich begrenzten Waffenruhe besuchen die US-Gesandten erstmals die ukrainische Hauptstadt für Friedensgespräche.
Quick Look
- Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner sind erstmals in Kiew eingetroffen, um Friedensgespräche mit Präsident Selenskij zu führen.
- Russland ordnete für den Aufenthalt eine auf Kiew begrenzte dreitägige Waffenruhe an.
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Why It Matters
Die US-Unterhändler Witkoff und Kushner führen seit 2025 Vermittlungsgespräche zwischen Russland und der Ukraine. Bisher fanden diese ausschließlich in Moskau statt.
Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sind die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew eingetroffen. Die Nachrichtenagentur Unian verbreitete ein Video der Ankunft der beiden Männer in der ukrainischen Hauptstadt mit dem Zug. Bilder zeigen das Zusammentreffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij.
Witkoff und Kushner waren zuvor bereits für Gespräche mit Wladimir Putin in Russland, der Kreml bezeichnete das Treffen als konstruktiv. Kiew besuchen die beiden Amerikaner zum ersten Mal.
Die dreitägige Waffenruhe, die Wladimir Putin für Samstag bis Montag angeordnet hat, betrifft nur die ukrainische Hauptstadt Kiew. Dadurch soll gewährleistet sein, dass die Vertreter der USA Steve Witkoff und Jared Kushner, die dort den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij treffen, nicht durch russische Luftangriffe bedroht sind. Die beiden Amerikaner waren bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen, besuchen jetzt jedoch erstmals auch Kiew, um über einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu verhandeln.
Die Luftangriffe auf andere Ziele wurden jedoch nicht ausgesetzt. Die Ukraine etwa hat die russische Ölraffinerie in Rjasan attackiert, aus dem Raum Rostock am Don wurden Explosionen gemeldet.
In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen war das Treffen beendet. Einem Vertreter des Weißen Hauses zufolge wurden konkrete Pläne für die nächsten Schritte in den Gesprächen über den Ukraine-Krieg besprochen. Diese sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.
Der Kreml bezeichnete die Zusammenkunft als "nützlich" und "konstruktiv". Putin habe den Gesandten erklärt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts müssten gelöst werden. Zudem habe Russland seine Einschätzung der Lage an der Front dargelegt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise als "wichtigen Friedensbesuch".
Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbringen würden.
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat erneut eine Feuerpause zwischen Ukraine und Russland ausgehandelt, um die Reparatur des Atomkraftwerks Saporischschja zu ermöglichen. IAEA-Chef Rafael Grossi kündigte an, dass die Reparaturarbeiten am Samstag beginnen würden, nachdem Entminungsarbeiten durchgeführt worden seien. Das Kernkraftwerk Saporischschja und die Kühlsysteme der von Russland besetzten Anlage könnten innerhalb von Tagen von einem Blackout betroffen sein, warnte die IAEA auf der Plattform X.
Die russische Armee hat das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt Kiew mit einer Drohne angegriffen. „Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude“, teilte Präsident Wolodimir Selenskij bei Telegram mit. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurden fünf Menschen verletzt.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Bekanntgabe konkreter Schritte für Friedensgespräche in den kommenden Wochen.
Likely · Within weeks
Open Questions
- Welche konkreten Friedensvorschläge bringen die US-Gesandten mit?
- Wie reagiert die Ukraine auf die russischen Angriffe außerhalb Kiews?





