USA drohen Ukraine laut „Financial Times“ mit Stopp von Waffenlieferungen
Quick Look
- Die USA drohen laut einem Zeitungsbericht damit, Waffenlieferungen an die Ukraine und den Austausch von Geheimdienstinformationen auszusetzen, um ein Ende der ukrainischen Angriffe auf russische Ölraffinerien zu erzwingen.
- Gleichzeitig versuchen sie, in europäischen Hauptstädten und Kiew darauf hinzuwirken, weitere ukrainische Vorstöße auf die russische Energieinfrastruktur zu unterbinden.
- Die Spannungen zwischen US-Präsident Trump und ukrainischem Präsidenten Selenskyj haben sich verschärft, nachdem Trump Selenskyj vorwarf, Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges ausgeschlagen zu haben und einen neuen Präsidenten in der Ukraine gefordert hatte.
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Why It Matters
Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland dauert seit 2022 an. Die USA sind ein wichtiger militärischer und finanzieller Unterstützer der Ukraine. Kürzlich haben sich die Spannungen zwischen US-Präsident Trump und ukrainischem Präsidenten Selenskyj verstärkt, insbesondere hinsichtlich der Kriegsführung und diplomatischer Initiativen.
Die USA drohen einem Zeitungsbericht zufolge mit der Blockade von Waffenlieferungen an die Ukraine, um ein Ende der Angriffe auf russische Ölraffinerien zu erzwingen. Wie die „Financial Times“ unter Berufung auf europäische Kreise berichtet, droht die Regierung in Washington damit, das Beschaffungssystem für Waffensysteme auszusetzen.
Auch sei damit gedroht worden, das Teilen von Geheimdienstinformationen einzustellen.
Zudem versuchten die USA, in europäischen Hauptstädten und in Kiew darauf hinzuwirken, weitere ukrainische Vorstöße auf die russische Energieinfrastruktur zu unterbinden, heißt es laut „Financial Times“.
Die Spannungen zwischen Trump und Selenskyj haben sich zuletzt deutlich verschärft. Der US-Präsident hatte am Samstag behauptet, Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden. „Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt“, sagte Trump.
Spannungen zwischen Trump und Selenskyj
Zuvor hatte Selenskyj eine zwischen den USA und Russland vereinbarte Aufhebung von Sanktionen für den Verkauf von russischem Diesel scharf kritisiert – dies sei „eine Investition in den Krieg, den man beenden und nicht verlängern muss“.
Am Sonntag verkündete Trump, dass die Ukraine und Russland einer Vereinbarung zugestimmt hätten, die er als „Energie-Waffenruhe“ bezeichnet. Demnach würden die beiden Staaten ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates „mit sofortiger Wirkung“ einstellen.
Selenskyj sagte kurz danach dem US-Portal „Axios“, diese Vereinbarung „ist mir neu. Aber wenn die Russen einem Energie-Waffenstillstand zustimmen, wird die Ukraine ebenfalls zustimmen.“
Auf X teilte Selenskyj mit, sich mit Kanadas Premier Mark Carney, Nato-Generalsekretär Mark Rutte und Finnlands Präsident Alexander Stubb ausgetauscht zu haben. Man warte auf Details der Amerikaner und werde Schritte zur Deeskalation unterstützen, hieß es.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die USA werden die Waffenlieferungen an die Ukraine vorübergehend aussetzen, wenn die Ukraine nicht auf ihre Forderungen eingeht.
Possible · Within weeks
Open Questions
- Wird die USA ihre Drohung wahr machen und Waffenlieferungen aussetzen?
- Wie wird Russland auf die angebliche „Energie-Waffenruhe“ reagieren?
- Welche konkreten Schritte plant die Ukraine, falls Russland dem Energie-Waffenstillstand zustimmt?




