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Der Hurrikan Isaias ist der erste Hurrikan der diesjährigen Atlantiksaison und hat die US-Golfküste erreicht. Gleichzeitig laufen politische Spannungen: Trump versucht erneut, die Notenbankdirektorin Lisa Cook zu entlassen, und die USA haben Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof verhängt, nachdem dessen ehemalige Richterin Navi Pillay den Friedensnobelpreis erhalten hatte.
Hurrikan Isaias erreicht Florida mit Windgeschwindigkeiten von 165 km/h
Der Hurrikan Isaias ist an der US-Golfküste auf Land getroffen. Der tropische Wirbelsturm erreichte nahe der Stadt Destin im Bundesstaat Florida mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde die Küste, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Der Sturm hatte sich auf seinem Weg durch den Golf von Mexiko deutlich verstärkt und die Stärke drei (von maximal fünf) erreicht. Bevor er auf Land traf, schwächte er sich aber ab und erreichte die Küste als Sturm der Stärke zwei. Isaias ist der erste Hurrikan des diesjährigen Herbstes im Atlantik.
Meteorologen warnten vor lebensbedrohlichen Sturmfluten, heftigen Regenfällen und Überschwemmungen. Besonders an der Küste im Nordwesten Floridas könnten Sturmfluten das Wasser um bis zu 2,7 Meter über den Boden steigen lassen. Auch Tornados sind möglich. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums könnten in den betroffenen Gebieten 100 bis 200 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, örtlich sogar bis zu 380 Liter.
In mehreren Bundesstaaten war vorsorglich der Notstand ausgerufen worden. Alabamas Gouverneurin Kay Ivey hatte die Evakuierung von Touristen und Besuchern aus mehreren Küstenorten angeordnet, darunter die beliebten Urlaubsziele Gulf Shores und Orange Beach sowie Dauphin Island. Auch in Florida mussten Menschen besonders gefährdete Küstengebiete verlassen.
Überschwemmte Straßen in Pensacola, Florida. . Foto: Ronaldo Schemidt/AFP
Sturm- und Straßenschäden an Bäumen in Florida. Foto: Joe Raedle Getty/AFP
Bereits vor dem Auftreffen des Sturmzentrums hatten heftige Winde und Regenfälle die Küste erreicht. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, Geschäfte und Schulen geschlossen. In der Stadt Mobile in Alabama verhängten die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre.
Floridas Gouverneur Ron DeSantis hatte die Bevölkerung auf länger anhaltende Stromausfälle und mögliche Straßensperrungen vorbereitet.
Auch die US-amerikanische Öl- und Gasförderung im Golf von Mexiko wurde durch den Hurrikan erheblich beeinträchtigt. Nach Angaben der zuständigen US-Behörde waren vorsorglich rund 72 Prozent der dortigen Ölförderung und 59 Prozent der Erdgasförderung eingestellt worden. Auf zahlreichen Förderplattformen wurde das Personal in Sicherheit gebracht.
Konservative Kommentatorin Katie Zacharia wird Trumps neue Pressesprecherin
Donald Trump bekommt eine neue Pressesprecherin. Der US-Präsident bestätigte entsprechende Medienberichte, wonach die konservative TV-Kommentatorin Katie Zacharia zukünftig den Job übernimmt. Zacharia, die kurzzeitig beim Ministerium für Innere Sicherheit tätig war, löst Karoline Leavitt ab, die nach ihrem Ausscheiden aus dem Weißen Haus eine kurze Pause einlegte und nun als Kommentatorin bei Fox News anheuert. „Ich bin zuversichtlich, dass Katie als neue Pressesprecherin des Weißen Hauses starke Ergebnisse für unser Land erzielen wird“, schrieb Trump auf Truth Social.
Die Rolle der Haupt-Pressesprecherin ist eine der prominentesten in jeder US-Regierung, da sie als tägliches Sprachrohr des Präsidenten dient. Trump misst dieser Rolle seit Langem große Bedeutung bei und hat die Leistung früherer Pressesprecher genau unter die Lupe genommen. Leavitt erwarb sich den Ruf, im Presseraum des Weißen Hauses heftige Wortgefechte mit Reportern zu führen, und galt als eng mit Trump verbunden.
Vance will bei geplanter Live-Hinrichtung nicht zuschauen
US-Vizepräsident J. D. Vance hat Zweifel an der angekündigten Live-Übertragung der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters geäußert. Er wisse nicht, ob es tatsächlich dazu kommen werde, sagte er vor Journalisten in Lima im US-Bundesstaat Ohio. Man müsse abwarten, was im Dezember geschehe. Zugleich sagte er: „Wenn es per Livestream übertragen wird, werde ich es mir nicht ansehen.“
Vance betonte die Schwere der Verbrechen des zum Tode verurteilten Nidal Hasan. Dieser habe seiner Ansicht nach den schlimmsten Terroranschlag auf amerikanischem Boden seit den Anschlägen vom 11. September 2001 verübt. Unabhängig von der Kontroverse um die Hinrichtungsmethode dürfe nicht vergessen werden, dass Hasan viele unschuldige Menschen brutal ermordet habe.
Am Donnerstag hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bekanntgegeben, dass die Hinrichtung per Livestream übertragen werden solle. Die Pläne lösten heftige Kritik aus.
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Trump will erneut Entlassung von Notenbank-Direktorin prüfen
US-Präsident Donald Trump treibt seinen Versuch voran, die US-Notenbankdirektorin Lisa Cook aus dem Amt zu drängen. Eine von ihm eingesetzte Kommission soll Vorwürfe untersuchen, wonach Cook bei Immobilienkrediten falsche Angaben gemacht haben soll. Anschließend soll das Gremium dem Präsidenten empfehlen, ob ein ausreichender rechtlicher Grund für ihre Entlassung vorliegt. Das geht aus einem Memorandum des Weißen Hauses hervor.
Für den 5. November ist eine nicht öffentliche Anhörung im Weißen Haus angesetzt. Cook soll dort befragt werden und kann mit Unterstützung eines Anwalts Beweise und Stellungnahmen vorlegen. Bis zum 10. November kann sie sich anschließend erneut schriftlich äußern. Danach soll die Kommission Trump ihre Einschätzung übermitteln.
Trump hatte bereits im August 2025 versucht, Cook zu entlassen. Er wirft ihr vor, 2021 bei Kreditgeschäften für zwei Immobilien in den Bundesstaaten Michigan und Georgia jeweils einen Hauptwohnsitz angegeben zu haben, was günstigere Kreditkonditionen ermöglichen kann. Cook bestreitet, einen Betrug begangen zu haben. Ihr Anwalt erklärte einen entsprechenden Eintrag für die Immobilie in Georgia für unbeabsichtigt. Andere Kreditunterlagen weisen diese demnach als Zweitwohnsitz aus.
Der Oberste Gerichtshof stoppte Trumps Entlassungsversuch im Juni mit einer knappen Entscheidung. Die Richter befanden, Cook hätte zuvor Gelegenheit erhalten müssen, auf die Anschuldigungen zu reagieren. Zugleich betonten sie, dass für die Entlassung von Fed-Direktoren hohe rechtliche Hürden gelten. Ob die konkreten Vorwürfe gegen Cook eine Entlassung rechtfertigen, ließen sie offen. Damit blieb auch die Möglichkeit eines erneuten Entlassungsverfahrens bestehen. Der Streit gilt als Bewährungsprobe für die Unabhängigkeit der US-Notenbank, deren Zinspolitik nicht von politischen Interessen bestimmt werden soll.
Bericht: USA verhängen weitreichende Sanktionen gegen Internationalen Strafgerichtshof
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat am Freitag weitreichende Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verhängt. Der Schritt erfolgte wenige Stunden, nachdem die ehemalige IStGH-Richterin Navi Pillay mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war. Mit den Strafmaßnahmen steuert Washington auf einen diplomatischen Konflikt mit seinen europäischen Verbündeten zu.
Während die US-Regierung dem Gerichtshof seit Langem feindlich gegenübersteht und in der Vergangenheit gezielte Sanktionen gegen einzelne Ankläger und Richter verhängte, gehen die neuen Maßnahmen deutlich weiter. Sie könnten auch Unternehmen treffen, die Dienstleistungen für das Gericht erbringen.
"Präsident Trump wird niemals zulassen, dass der Internationale Strafgerichtshof US-Bürger verfolgt", erklärte US-Außenminister Marco Rubio in einer Stellungnahme, die der Nachrichtenagentur Reuters vor der offiziellen Bekanntgabe vorlag. "Aus diesem Grund verhängen die USA heute Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Wir werden Transaktionen mit diesem Schurkengericht verbieten, seine Ressourcen beschneiden und seine Arbeit lahmlegen." Washington stößt sich insbesondere an den im vergangenen Jahr erlassenen Haftbefehlen des Gerichts gegen israelische Regierungsvertreter, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Zudem führte der IStGH in der Vergangenheit Ermittlungen zu mutmaßlichen Verbrechen von US-Soldaten in Afghanistan, stellte diese jedoch inzwischen ein.
Die stellvertretende Anklägerin des IStGH, Nazhat Shameem Khan, kritisierte das Vorgehen scharf. "Die Sanktionen sollen die internationale Rechtsstaatlichkeit und die Arbeit einer unabhängigen Justizinstitution untergraben", sagte sie der Nachrichtenagentur Reuters und betonte: "Unsere Arbeit wird in allen unseren Verfahren, Ermittlungen und Strafverfolgungen fortgesetzt."
US-Heimatschutz rechtfertigt ICE-Schüsse in New York
Nach Schüssen der US-Einwanderungsbehörde ICE auf einen Mann in New York hat das US-Heimatschutzministerium den Einsatz verteidigt. Die Beamten seien überzeugt gewesen, dass ihr Leben, das ihrer Einsatzpartner sowie die Öffentlichkeit in Gefahr waren und hätten deswegen Schüsse abgegeben, sagte Marcos Charles, stellvertretender Leiter der Abteilung ERO, die für die Durchsetzung von Verhaftungen und Abschiebungen unrechtmäßiger Migranten in den USA zuständig ist.
Dabei sei ein Verdächtiger „oberflächlich“ von einer der Kugeln oder von Splittern am Hals getroffen worden, sagte Charles weiter. Die ICE-Beamten wollten einen Haftbefehl vollstrecken, nachdem er sich bereits im September einer Verhaftung entzogen hatte. Der Mann gehöre zu einer Bande, die für Diebstähle mit Waffen und Mopeds bekannt sei, sagte Charles weiter. Am Donnerstag hatte ein ICE-Beamter auf den Mann geschossen und ihn verletzt. „Der Mann ist am Leben und befindet sich in einem örtlichen Krankenhaus“, schrieb das US-Heimatschutzministerium auf der Plattform X. Der Verdächtige habe bei dem Einsatz festgenommen werden sollen.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani teilte mit, ersten Berichten zufolge hätten Einsatzkräfte das Auto des Manns umringt, in dem auch ein fünfjähriges Kind war. Dann seien mehrere Schüsse abgegeben worden. Das Kind blieb nach bisherigem Kenntnisstand körperlich unverletzt. Charles zufolge wussten die Beamten nichts von dem Kind.
Carim Soliman
Evakuierungen wegen erstarkendem Hurrikan „Isaias"
Der Hurrikan Isaias hat sich auf seinem Weg zur US-Golfküste deutlich verstärkt. Der tropische Wirbelsturm erreichte am Freitag (Ortszeit) im Golf von Mexiko Windgeschwindigkeiten von rund 190 Kilometern pro Stunde und damit die Stärke drei von fünf, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Der erste Hurrikan der diesjährigen Atlantiksaison dürfte am Freitagabend oder in der Nacht zum Samstag auf die Küste treffen. Besonders gefährdet sind der Nordwesten Floridas sowie die Bundesstaaten Alabama und Mississippi.
Meteorologen warnen vor lebensgefährlichen Sturmfluten, heftigen Regenfällen und Überschwemmungen. Auch Tornados sind möglich. Nach Angaben des Hurrikanzentrums könnte sich Isaias noch weiter verstärken. Die Behörden rechnen zudem mit länger anhaltenden Stromausfällen in den betroffenen Gebieten.
Laut Floridas Gouverneur Ron DeSantis drohen schwere Schäden. „Es wird Auswirkungen im gesamten Nordwesten Floridas geben“, erklärte DeSantis. Meteorologen warnten, dass es sich um einen gefährlichen Sturm mit potenziell lebensbedrohlichen Auswirkungen handele. Bei einer Pressekonferenz am Freitagvormittag sagte der Republikaner DeSantis weiter, dass die Katastrophenschutzabteilung Vorräte für den Notfall mobilisiert habe: unter anderem mehr als Tausend Generatoren, eine halbe Million Gallonen Benzin (fast 1,9 Millionen Liter), eine Million Gallonen Diesel (rund 3,8 Millionen Liter) sowie Fertiggerichte, Paletten mit Lebensmittelpaketen und Wasser.
In mehreren Bundesstaaten wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen. Alabamas Gouverneurin Kay Ivey ordnete die Evakuierung von Touristen und Besuchern aus mehreren Küstenorten an, darunter die beliebten Urlaubsziele Gulf Shores und Orange Beach sowie Dauphin Island. Auch in Florida mussten Menschen besonders gefährdete Küstengebiete verlassen. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, die Vorbereitungen auf den Sturm schnellstmöglich abzuschließen. Einige US-Fluggesellschaften – darunter United, Delta und JetBlue – boten proaktiv von dem Unwetter betroffenen Passagieren an, ihre Reise, die an diesem Wochenende stattfinden sollte, auf wenige Tage danach kostenfrei umzubuchen.
Auch in Mexiko stellen sich die Menschen derzeit auf Extremwetter ein. Am Sonntag könne der Tropensturm Simon, der sich derzeit noch über dem Pazifik befindet, zu einem „mächtigen Hurrikan der Kategorie 4“ anwachsen und die Küste des Bundesstaates Jalisco treffen, erklärte Fabián Vázquez Romaña, der Koordinator des mexikanischen Wetterdienstes auf der Plattform X.
Zu befürchten seien Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde und Wellenhöhen von acht bis neun Metern, warnte der Meteorologe. Zudem müsse man sich auf drei Tage andauernden Starkregen in Teilen der Provinzen Guerrero, Michoacán, Colima und Jalisco einstellen.
Ebenfalls am Wochenende rechnen die mexikanischen Wetterexperten damit, dass der Tropensturm Rachel die Halbinsel Niederkalifornien trifft.
Anna Schimpp
USA klagen Venezuelas Ex-Präsident Maduro wegen Folter an
Die US-Regierung wirft dem in New York inhaftierten ehemaligen venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores nun auch Folter vor. Bei einem Gerichtstermin am Donnerstag (Ortszeit) führte die Staatsanwaltschaft laut New York Times neben den bisher bekannten Anklagepunkten des „Drogenterrorismus“ auch die Verschwörung zur Folter von venezolanischen und US-amerikanischen Staatsbürgern auf.
Dem gestürzten Präsidenten und seiner Frau wird demnach vorgeworfen, seit dem Wahlsieg von Maduros Vorgänger Hugo Chávez im Jahr 1999 Folter von Oppositionellen überwacht und in Auftrag gegeben zu haben. In ihrem Anklageschreiben, das die New York Times veröffentlichte, erklärte die Staatsanwaltschaft, Maduro und Flores seien Teil eines Regimes gewesen, dass sich durch den Handel mit Kokain bereichert und dafür mit Drogenkartellen sowie in Kolumbien aktiven Guerillas zusammengearbeitet habe. Die Folter sei auch gegen einzelne US-Bürger gerichtet gewesen. Ein Antrag auf Hafterleichterung für Flores wegen schlechten Gesundheitszustands wurde abgelehnt.
Maduro und Flores wurden im Januar in einer Militäroperation der USA in Venezuela gefangen genommen und in die USA gebracht. Seitdem regiert in Venezuela die ehemalige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez unter Schirmherrschaft der USA. Die neue Regierung un
AI outlook — possibilities, not facts
Die Öl- und Gasförderung im Golf von Mexiko wird voraussichtlich erst nach mehreren Tagen wieder auf das Niveau vor dem Hurrikan zurückkehren.
Likely · Within days
Trump wird die Ergebnisse der Untersuchung gegen Lisa Cook abwarten, bevor er eine endgültige Entscheidung über ihre Entlassung trifft.
Likely · Within weeks
Die Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof werden zu verstärkten diplomatischen Spannungen mit europäischen Verbündeten führen.
Very likely · Within weeks
Hurricane Isaias has strengthened to level two in the Gulf of Mexico and threatens to hit the U.S. Gulf Coast Friday evening or Saturday morning. Northwest Florida, Alabama and Mississippi are particularly at risk. Authorities warn of storm surges, floods, tornadoes and power outages. Several states have declared states of emergency and ordered evacuations.
According to a WWF report, recorded vertebrate populations worldwide have declined by an average of 73 percent from 1970 to 2022. Freshwater ecosystems are particularly hard hit, with a decline of 85 percent.
The German Weather Service predicts changeable autumn weather with showers, short thunderstorms and strong gusts of wind for Rhineland-Palatinate and Saarland in the coming days. The temperatures drop noticeably and only reach highs between 11 and 18 degrees, although it gets cooler at higher altitudes.
After a summery Wednesday, Bavaria is expecting autumnal weather from Thursday with heavy clouds, widespread rain and thunderstorms. Temperatures drop to 15 to 20 degrees, in the mountains to single digits. The snow line falls to around 1,500 meters. Friday and Saturday will also remain uncomfortable with further rainfall.
According to a WWF report, recorded vertebrate populations worldwide have declined by an average of 73 percent from 1970 to 2022, with freshwater habitats hardest hit, with an 85 percent decline. WWF blames the loss primarily on man-made factors such as food production, energy supplies and the financial system, and calls for systematic protection of biodiversity while highlighting examples of recovery in certain species such as tuna and green sea turtles.
The Baden-Württemberg State Institute for the Environment (LUBW) states that Lake Constance currently has exceptionally low water levels and that sustainable recovery is only possible with significantly above-average rainfall in autumn and winter. The water level in Konstanz is currently 248 centimeters, around 89 centimeters below the long-term average. The causes are low snowfall last winter, low precipitation, high evaporation and a dry September. Although a slight increase is expected in the short term, the overall situation remains dry. The Swiss National Drought Platform reported drought level 4 for parts of the catchment area, and shipping was partially suspended at the German-Swiss border. Climate change is influencing snow and melting processes in the long term, but extreme water levels in both directions are possible.