
Wenige Wochen vor den Kongresswahlen kämpft US-Präsident Trump mit Umfragetiefs. Zudem sorgen eine missglückte Hinrichtung in Tennessee, Militärhilfen für Ägypten und eine neue Rolle für Elon Musk für Schlagzeilen.
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Wenige Wochen vor den Kongresswahlen in den USA versuchen die Republikaner, ihre Mehrheiten zu verteidigen.
USA-Newsblog
Trump: Machen guten Job, aber schlechte PR
2. Oktober 2026, 4:51 Uhr
Wenige Wochen vor den Kongresswahlen sieht es in Umfragen nicht gut aus für Trumps Republikaner. Der US-Präsident findet: Man muss seine „phänomenale Arbeit“ einfach besser verkaufen.
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Wichtige Updates
Trump: Machen guten Job, aber schlechte PR
Trump: Bereue Nominierung der Supreme-Court-Richter
Zum Tode verurteilte Frau überlebt Hinrichtung mit Giftspritze
Musk soll für Pentagon „Zukunft der Kriegsführung“ erforschen
Historische Hinrichtung in Tennessee gestoppt
Luzia Geier
Trump: Machen guten Job, aber schlechte PR
Gut einen Monat vor den wichtigen Parlamentswahlen hat US-Präsident Donald Trump erkennen lassen, dass er sich seiner seit längerem schlechten Beliebtheitswerte bewusst zu sein scheint. Vor Mitarbeitern eines Lastwagen-Herstellers im texanischen Denton pries er wie üblich seine eigene Politik und betonte dann: Das Einzige, was schlecht laufe, sei die Öffentlichkeitsarbeit. Man leiste „phänomenale Arbeit“, verkaufe diese aber vielleicht nicht gut.
Am 3. November wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner bei den Zwischenwahlen oder Midterms rund ein Drittel der Senatorinnen und Senatoren neu sowie das gesamte Repräsentantenhaus. Derzeit halten Trumps Republikaner eine knappe Mehrheit in beiden Kongress-Kammern. Seine Politik ist allerdings laut Umfragen unter anderem nach den Spritpreiserhöhungen als Folge des Iran-Krieges unpopulär.
Die Demokraten können sich Hoffnungen machen, zumindest das Abgeordnetenhaus zurückzuerobern. Gelingt ihnen das, könnten sie unter anderem Trumps Gesetzesinitiativen blockieren und Untersuchungen in Gang setzen. Seinen schlechten Beliebtheitswerten zum Trotz hat der US-Präsident die Zwischenwahlen mehrfach zu einer Abstimmung über sich selbst erklärt. „Bitte tut so, als würde ich kandidieren“, rief er seine Anhänger etwa vor wenigen Wochen bei Parteitag der Republikaner in Dallas auf. Der US-Präsident setzt also weiterhin auf seine Strahlkraft und hofft, seine Anhängerschaft auch dann zum Wählen zu mobilisieren, wenn er selbst nicht auf dem Stimmzettel steht.
Luzia Geier
Gut einen Monat vor Midterms: Trump startet Wahlkampftour
Gut einen Monat vor den wichtigen Parlamentswahlen hat US-Präsident Donald Trump eine Wahlkampfoffensive gestartet. Schon zuvor hatte der Republikaner angekündigt, dass er in den verbleibenden Wochen vor den sogenannten Midterms durchs Land reisen und Wahlkampf betreiben werde. Sein Auftritt in Denton im US-Bundesstaat Texas markierte den Auftakt dazu, noch am selben Abend (Ortszeit) reiste Trump dafür zudem in den US-Bundesstaat Oklahoma. An diesem Freitag geht es weiter nach Alabama, am Samstag nach Ohio. „Ich bin mit ganzem Herzen dabei - mehr denn je“, betonte Trump in Texas. „Ich glaube, wir werden gewinnen.“
Seinen schlechten Beliebtheitswerten zum Trotz setzt der US-Präsident weiter auf die eigene Strahlkraft. Schon beim Parteitag der Republikaner in Dallas vor wenigen Wochen hatte er die Zwischenwahlen mehrfach zu einer Abstimmung über sich selbst erklärt. Damals hatte er zudem mit einem ungewöhnlichen Wahlversprechen für Aufsehen gesorgt. In Durant erneuerte er das ebenfalls: Jeder erwachsene US-Bürger solle 5 000 Dollar erhalten, falls die Republikaner ihre Mehrheiten in beiden Kammern halten. Der Vorschlag gilt allerdings weder politisch noch finanziell als realistisch. Er würde über eine Billion US-Dollar kosten, etwa so viel wie der gesamte US-Verteidigungshaushalt.
Luzia Geier
USA streichen wegen des Iran-Kriegs Menschenrechtsauflagen für Militärhilfe an Ägypten
Die USA haben nach Regierungsangaben wegen des Krieges gegen Iran die Menschenrechtsauflagen für Militärhilfen an Ägypten in Höhe von mehr als 300 Millionen Dollar aufgehoben. US-Außenminister Marco Rubio habe die entsprechenden Anforderungen für 320 Millionen Dollar im Haushaltsjahr 2025 ausgesetzt, hieß es in einem Schreiben an Kongressausschüsse, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Das Außenministerium in Washington teilte mit, dass es den Schritt bestätige. Eine Stellungnahme des ägyptischen Außenministeriums lag zunächst nicht vor.
Zur Begründung hieß es in einem begleitenden Memorandum, die Ausnahme sei für die nationalen Sicherheitsinteressen der USA unerlässlich. Dies gelte insbesondere angesichts der „hilfreichen Rolle“ Ägyptens nach dem Beginn des gemeinsamen Militäreinsatzes der USA und Israels gegen Iran. Worin genau diese Rolle bestand, wurde nicht erläutert. Ein Ministeriumssprecher erklärte, die Entscheidung trage der Bedeutung der Sicherheitskooperation in einer Zeit großer regionaler Herausforderungen Rechnung.
Ägypten erhält seit den späten 1980er Jahren jährlich rund 1,3 Milliarden Dollar an US-Militärhilfe. Ein Teil davon ist an Bedingungen zu Menschenrechten und Demokratie geknüpft. Diese können jedoch aus Gründen der nationalen Sicherheit ausgesetzt werden. In der Vergangenheit hatte das Zurückhalten von Geldern, unter anderem unter dem früheren US-Präsidenten Joe Biden, wiederholt zu Spannungen zwischen Kairo und Washington geführt. Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi seit langem weitreichende Verstöße wie Folter und erzwungenes Verschwindenlassen vor. Ägypten spielte bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazastreifen im Oktober 2025 eine zentrale Rolle. Bei Vermittlungen im Iran-Krieg trat das Land bislang jedoch weniger in Erscheinung.
Trump: Bereue Nominierung der Supreme-Court-Richter
US-Präsident Donald Trump bereut nach eigenen Angaben die Nominierung der von ihm ernannten Richterinnen und Richter am Obersten Gerichtshof. Eine entsprechende Frage bejahte Trump im Interview mit dem Time-Magazin. „Ich habe ihnen die Stelle ihres Lebens verschafft, und sie stimmen oft gegen mich.“
Auf die Frage, ob er von ihnen Loyalität erwarte, sagte Trump: „Ich schätze Loyalität, ja.“ Erst auf die erneute Nachfrage sagte er dann, von seinen Kandidaten keine Loyalität zu erwarten.
Trump hatte zuletzt mit immer schärferen Worten gegen die Richterinnen und Richter am Supreme Court gewettert. Mitte September hatte er ihnen unterstellt, sich von der radikalen Linken beeinflussen zu lassen. „Das sind nicht die Leute, die ich für eine Tätigkeit am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten befragt habe“, schrieb er damals.
In einigen wenigen großen Fällen - etwa Trumps Zölle - stimmte das Gericht zwar gegen die US-Regierung. Tatsächlich gilt das oberste Gericht nach den Neubesetzungen durch Trump aber als so konservativ wie lange nicht. Drei der neun Richterinnen und Richter wurden von ihm selbst ausgesucht, sechs der neun wurden von republikanischen Präsidenten nominiert. Der Supreme Court weitete die Macht des Präsidenten in Trumps Amtszeit erheblich aus.
Luzia Geier
Zum Tode verurteilte Frau überlebt Hinrichtung mit Giftspritze
Im US-Bundesstaat Tennessee ist die geplante Hinrichtung einer zum Tode verurteilten Frau mit der Giftspritze gescheitert. Die Gefängnisbehörde teilte mit, dass die 50-Jährige die für Mittwochabend angesetzte Vollstreckung der Todesstrafe überlebt habe. Sie sei mit einem Krankenwagen aus dem Hochsicherheitsgefängnis Riverbend in Nashville in ein Krankenhaus gebracht worden. Ihr genauer Zustand war zunächst unklar. Es war der erste Versuch des Bundesstaates seit 200 Jahren, ein Todesurteil an einer Frau zu vollstrecken. Die Frau war vor rund 30 Jahren wegen des Mordes an einer Mitschülerin verurteilt worden.
Die Gefängnisbehörde betonte in einer Stellungnahme, alle Schritte des rechtlich vorgeschriebenen und genehmigten Ablaufplans seien eingehalten worden. Die für die Giftspritze verwendete Substanz sei in der Vergangenheit stets wirksam gewesen. Die Vorschriften sähen zudem keine weiteren Maßnahmen für diesen Abend vor.
Zuvor ging aus einem Gerichtsdokument hervor, dass Christa Pikes Verteidiger Komplikationen bei der Vollstreckung gemeldet hatten. „Um 20:26 Uhr berichteten Zeugen der Hinrichtung, dass die Vollstrecker beide Spritzen mit den tödlichen Chemikalien injiziert hätten und Pike noch am Leben sei und schnarche“, heißt es. Wenig später teilte Richter Kyle Hixson mit, in einer Telefonkonferenz mit den Anwälten aller Beteiligten habe der Staat das Gericht informiert, „dass Frau Pike nicht für tot erklärt worden sei“.
Pike war im Januar 1995 im Alter von 18 Jahren an der Ermordung einer 19-jährigen Mitschülerin in Knoxville beteiligt. Zusammen mit ihrem damaligen Freund und einer dritten Person lockte sie das Opfer den Ermittlungen zufolge in ein Waldgebiet, wo es gefoltert und getötet wurde. Die Frau gestand die Tat und wurde 1996 zum Tode verurteilt. Ihr Freund erhielt eine lebenslange Haftstrafe. Nach Angaben der Strafvollzugsbehörde von Tennessee wurde die Frau im August 2001 nach einem Angriff auf eine andere Insassin zudem wegen versuchten Mordes verurteilt. In einem Gnadengesuch hatten ihre Anwälte auf schwere Kindheitstraumata, sexuellen Missbrauch und psychische Erkrankungen verwiesen.
Hinrichtungen von Frauen sind in den USA äußerst selten. Seit der Wiederzulassung der Todesstrafe im Jahr 1976 wurden landesweit 1683 Menschen hingerichtet, darunter 18 Frauen. Zuletzt hatte Tennessee im Mai die geplante Hinrichtung eines Mannes abgebrochen, weil keine geeignete Vene für die Giftspritze gefunden werden konnte.
Luzia Geier
Trump verkündet Milliarden-Investition - Südkorea rudert zurück
US-Präsident Donald Trump hat Pläne für Investitionen Südkoreas in den USA im Umfang von rund 200 Milliarden Dollar vorgestellt. Die Regierung in Seoul deutete jedoch umgehend an, dass ein zentraler Teil des Pakets noch nicht beschlossen sei. Dabei handelt es sich um eine 54 Milliarden Dollar teure Gaspipeline in Alaska. Trump hob die Vereinbarungen vor den Zwischenwahlen im November als Erfolg seiner Wirtschaftspolitik hervor. Die Investitionen seien Teil eines Handelspakets, das im vergangenen Jahr vereinbart wurde.
Die südkoreanische Regierung teilte mit, das Pipeline-Projekt komme nur unter bestimmten kommerziellen und rechtlichen Bedingungen zustande. Das Vorhaben ist seit Jahren wegen hoher Kosten und Zweifeln an der Wirtschaftlichkeit umstritten. Andere Teile der Ankündigung bestätigte Seoul jedoch. Demnach will Südkorea 120 Milliarden Dollar in den Bau von acht Atomkraftwerken in den USA investieren. Zudem sollen 22,3 Milliarden Dollar in ein Gaskraftwerk in Texas fließen, das unter anderem Rechenzentren für künstliche Intelligenz mit Strom versorgen soll.
Luzia Geier
Streit bei Republikanern - Senatorin blockiert Trumps Richterwahl
Die republikanische US-Senatorin Marsha Blackburn hat mit einem seltenen Schritt einen von Präsident Donald Trump nominierten Richterkandidaten aus ihrem eigenen Bundesstaat vorerst blockiert. Der Anwalt aus dem Rechtsberaterstab des Weißen Hauses, Samuel Adkisson, sollte am Mittwoch vor dem Justizausschuss des Senats angehört werden. Dazu kam es aber nicht, weil Blackburn einem Ausschussmitarbeiter zufolge ihre Zustimmung in Form eines sogenannten „Blue Slip“ verweigerte. Senatoren müssen diese nach der Farbe des Formulars benannten Dokumente einreichen, damit Richterkandidaten aus ihren Bundesstaaten überhaupt im Ausschuss behandelt werden. Der Grund für Blackburns Vorgehen war zunächst unklar. Eine Anfrage bei ihrem Büro blieb unbeantwortet.
Das Weiße Haus nannte Adkisson in einer Stellungnahme „einen der brillantesten jungen konservativen Anwälte des Landes“, der ein „hervorragender Richter“ sein werde. Trump selbst hatte Adkisson bei der Nominierung im vergangenen Monat für seine Arbeit an „zahlreichen wichtigen Fällen“ gelobt. Während Tennessees anderer republikanischer Senator, Bill Hagerty, die Wahl begrüßt hatte, äußerte sich Blackburn nicht öffentlich zu der Nominierung. Ein Verbündeter Trumps, Mike Davis, nannte Blackburns Entscheidung auf der Plattform X eine „atemberaubende Entwicklung“ und einen „schweren Fehler“.
Luzia Geier
Oberstes US-Gericht: Tennessee darf Hinrichtung vollstrecken
In Tennessee darf die erste geplante Hinrichtung einer Frau seit mehr als 200 Jahren vollstreckt werden. Das Oberste US-Gericht gab einem Eilantrag der für die Gefängnisse zuständigen Behörde des Bundesstaates statt und setzte damit den von einer unteren Instanz verhängten Vollstreckungsstopp außer Kraft. Die Todesstrafe solle noch am Mittwochabend (Ortszeit) ausgeführt werden, teilte eine Sprecherin der für die Hinrichtung verantwortlichen Strafvollzugsanstalt der Deutschen Presse-Agentur mit.
Prüfer: Kein strafbares Verhalten bei Umbau der US-Notenbank
Die teure Renovierung der US-Notenbank sorgte für erhebliche Spannungen zwischen Präsident Donald Trump und dem damaligen Fed-Chef Jerome Powell – nun hat ein Prüfbericht die Verantwortlichen teilweise entlastet. Bei der Überprüfung des Bauvorhabens seien keine Beweise für Verstöße gegen Bundesrecht gefunden worden, schrieb der Generalinspekteur der Fed in seinem Prüfbericht. Zudem gebe es keine Anhaltspunkte für administratives Fehlverhalten.
Die Renovierung der größten Notenbank der Welt hatte zuvor für Streit zwischen Powell und Trump gesorgt. Der US-Präsident kritisierte Powell wiederholt für ausufernde Kosten und warf immer wieder überhöhte Zahlen in den Raum. Trump nutzte die Baukosten auch als Grund, die Entlassung Powells zu fordern, mit dessen Geldpolitik Trump nicht einverstanden war. Das schürte Sorgen um die Unabhängigkeit der Notenbank.
Musk soll für Pentagon „Zukunft der Kriegsführung“ erforschen
Tech-Milliardär Elon Musk soll eine führende Rolle bei einem neuen Projekt des US-Verteidigungsministeriums einnehmen. In einer Rede vor Militärs in Quantico im US-Bundesstaat Virginia kündigte Pentagon-Chef Pete Hegseth an, dass es dabei darum gehe, die Zukunft der Kriegsführung zu erforschen. Musk soll demnach eine von mehreren Personen sein, die die Initiative leiten sollen.
Zweck des „Projekts Meridian“ sei es, „mit einem kreativen Blick auf die Zukunft zu schauen, und Bereiche zu identifizieren, die wir erobern müssen, und die Fähigkeiten, die wir beherrschen müssen“, sagte der Verteidigungsminister bei seiner Rede.
Dabei sprach Hegseth auch das Thema der autonomen Kriegsführung an, also den Einsatz von Waffensystemen und künstlicher Intelligenz, die ohne direktes menschlichen Eingriff aktiv sein und etwa Angriffe ausführen können. „Wir müssen vorausschauend handeln, um die technologische und militärische Überlegenheit auf dem Schlachtfeld für die kommenden Jahrzehnte zu sichern“, sagte er weiter. Ergebnisse des Projekts erwartet der Pentagon-Chef innerhalb von 120 Tagen.
In seiner knapp einstündigen Rede pries Hegseth außerdem umstrittene Veränderungen, die unter seiner Führung bereits erfolgt sind.
AI outlook — possibilities, not facts
Durchführung weiterer Wahlkampfauftritte von Trump in den kommenden Tagen.
Very likely · Within days
The International Peace of Westphalia Prize was presented to NATO, with Secretary General Mark Rutte accepting the award. Chancellor Friedrich Merz used his laudatory speech to emphasize Germany's responsibility in foreign policy, especially in view of Russia's war of aggression against Ukraine. At the same time, the ZEIT podcast reports on how convicted murderer Christa Pike survived an execution in the USA by lethal injection and discusses questions about the death penalty.
US President Donald Trump reiterated his support for Republicans during a campaign appearance in Texas, despite declining approval ratings and poor public relations. He again excluded CNN from the television pool and announced a 32-day campaign offensive across several states. In Texas and Oklahoma, he spoke about Republican candidate Ken Paxton and asked his supporters to vote as if he were running.

At a reception hosted by Federal President Steinmeier, Friedrich Merz expressed concerns about the possible failure of the coalition due to disputes over nursing care insurance reform and the postponement of the vote on the EU-wide ban on combustion engines. The article criticizes the inability of the coalition partners to agree on basic democratic principles such as the fight against organized crime, racism and anti-Semitism as well as criticism of Israeli government policy, and warns against forming a government without a common line on these issues.
Brazil's Attorney General Jorge Messias has warned against US interference in Brazilian institutions after reports that $1 million from a US fund would be earmarked for groups criticizing the Supreme Court. The warning comes before the presidential election in Brazil, in which Lula da Silva and Flávio Bolsonaro are narrowly ahead.

US President Donald Trump launched a campaign offensive before the midterms, traveling through several states and emphasizing his own popularity despite poor poll numbers. He warned that if the Republicans lost, Democrats could impeach him and repeated his call for supporters to pretend he was running. Trump also promised that every adult U.S. citizen would receive $5,000 if Republicans retained their majorities - a proposal considered unrealistic.
The United States has lifted human rights conditions on more than $300 million in military aid to Egypt, government officials said. Secretary of State Marco Rubio suspended requests for $320 million in fiscal year 2025, citing US national security interests, particularly Egypt's helpful role in the joint military operation against Iran.