
Trump hat in seiner zweiten Amtszeit schon mehrere Umbenennungen verfügt. Die Antwort aus dem Bundesstaat kommt prompt.
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Trump führt in seiner zweiten Amtszeit eine Reihe von symbolischen Umbenennungen durch. Gleichzeitig laufen Vorbereitungen für die Midterm-Wahlen im November.
Trumps Namensidee für Bundesstaat New Mexico: „New America“
Den Golf von Mexiko hat US-Präsident Donald Trump schon umbenannt, auch einen See an der Grenze zu Kanada, nun nimmt er sich einen Bundesstaat im Südwesten der Vereinigten Staaten vor: Aus New Mexico soll „New America“ werden. Das legte zumindest ein Post Trumps in sozialen Medien nahe, der eine Karte des Bundesstaats zeigte, auf der das Wort „Mexico“ durchgestrichen und mit „America“ ersetzt war.
Die Antwort aus dem Bundesstaat kam prompt. „Der Name New Mexico steht nicht zur Debatte“, schrieb die Gouverneurin des Bundesstaats, die Demokratin Michelle Lujan Grisham, auf der Plattform X. Dieser habe schon existiert, bevor es die Vereinigten Staaten überhaupt gegeben habe.
Sie warf dem Republikaner Trump vor, vom Iran-Krieg und dem starken Anstieg der Benzinpreise ablenken zu wollen. Während das Weiße Haus seine Zeit damit verschwende, Landkarten auszumalen, sorge ihr Team in „Nuevo México“ für Fortschritte, etwa bei der Gesundheitsversorgung oder kostenloser Kinderbetreuung, schrieb sie. Die Gouverneurin unterstrich mit dem spanischsprachigen Namen des Bundesstaats wohl die tiefe Verankerung der spanischsprachigen Bevölkerung und deren Geschichte in New Mexico.
Trump hat in seiner zweiten Amtszeit seit Anfang 2025 schon mehrere Umbenennungen verfügt. Zuerst taufte er den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ um. Jüngst ordnete er die Umbenennung des Sees Lake Ontario, durch den die Grenze zu Kanada verläuft, in „Lake America“ an.
Trump sinnierte bei der Unterzeichnung der Verordnung zur Umbenennung des Grenzsees: „Wir haben einen Golf und einen See. Jetzt fehlt uns nur noch ein Ozean. Vielleicht werden wir also den Namen des Atlantiks und/oder des Pazifiks ändern müssen.“
Angriff auf demokratische Gouverneurs-Kandidatin in den USA
Ein bewaffneter Angreifer ist auf die demokratische Kandidatin für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Ohio, Amy Acton, losgegangen und hat dabei mindestens zwei Menschen verletzt. Sicherheitskräfte überwältigten den Mann, während Acton bei dem Zwischenfall auf einem Volksfest im Ort Canfield unverletzt blieb, wie ihr Wahlkampfteam mitteilte. Mindestens zwei ältere Menschen wurden verletzt, als der mutmaßliche Täter sich einen Weg durch das Publikum zu der Politikerin bahnte. US-Medienberichten zufolge trug der 38-Jährige unter anderem zwei Pistolen bei sich, die er aber nicht zog.
Zum Motiv des Täters, der festgenommen wurde, gab es bisher keine näheren Informationen. Ob er seine Waffen legal besaß und verdeckt mitführen durfte, blieb bislang ebenfalls unklar.
Die Politikerin dankte den Sicherheitskräften und wünschte den verletzten Gästen der Veranstaltung rasche Genesung. Es gebe keinen Platz für politisch motivierte Gewalt in Ohio, erklärte ihr Wahlkampfteam. Auch Actons republikanischer Gegner, Vivek Ramaswamy, bezeichnete den Vorfall als „komplett inakzeptabel“. Ähnlich äußerte sich der scheidende Gouverneur Mike DeWine, ebenfalls ein Republikaner.
Briefwahl in den USA beginnt – Ungewissheit wegen Rechtsstreit
Trotz eines anhaltenden Rechtsstreits hat der US-Bundesstaat North Carolina wie geplant mit der Briefwahl für die Zwischenwahlen im November begonnen. Das mit Wahlen betraute Gremium teilte am Freitag auf der Plattform X mit, erste Unterlagen zu verschicken. In den kommenden Tagen sollen weitere Bundesstaaten folgen.
Unterdessen läuft ein Rechtsstreit über eine von Präsident Donald Trump verfügte Verschärfung der Regeln weiter. Die von der Trump-Regierung vorangetriebene Neuregelung sieht im Kern vor, dass die US-Post USPS eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Briefwahl einnimmt. Bundesstaaten sollen der Post etwa das Design ihrer Umschläge für die Briefwahl zur Genehmigung vorlegen. Zudem soll die Post die Unterlagen nur an Bürger ausliefern, die in einem von den Bundesstaaten übermittelten Wählerverzeichnis geführt sind.
Eine Richterin aus Boston hatte zuvor erneut eine einstweilige Verfügung gegen Trumps Pläne erlassen, weil sie aus ihrer Sicht geringe Chancen hätten, im Hauptverfahren erfolgreich zu sein. Sie begründete das unter anderem damit, dass Trump die Bundesstaaten ihrer verfassungsmäßigen Kompetenz beraube, Wahlen selbst zu organisieren.
Trump zu Drohnen-Fund in Leipzig: Putin plant keine Angriffe auf Nato
Nach dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle sieht US-Präsident Donald Trump weiter keine Gefahr eines russischen Angriffs auf die Nato. „Wir sprechen miteinander, ich kenne ihn sehr gut. Putin plant keinen Angriff auf das Nato-Gebiet“, sagte Trump auf die Frage, ob der Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle einen solchen Angriff darstelle.
Trump droht: Niedrigerer Leitzins oder Handelstopp mit Ländern
Nach überraschend positiv ausgefallenen Jobdaten hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf die unabhängige Notenbank erhöht, die Zinsen zu senken. "Hohe Zinsen benachteiligen die USA auf sehr unfaire Weise, und das werde ich nicht zulassen!", schrieb er in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social.
Die Vereinigten Staaten sollten die niedrigsten Zinsen weltweit haben: "Senken Sie den Leitzins, oder ich stelle den Handel mit Ländern ein, mit denen wir ein Defizit haben", postete Trump, offenbar an die Adresse der Notenbank gerichtet.
Musk-PAC investiert über 800 000 Dollar in Wahlkampf von Republikanern
Space-X-Gründer Elon Musk hat in den vergangenen Tagen über sein Super-PAC mehr als 800 000 Dollar in den Wahlkampf für republikanische Kandidaten investiert, denen bei den Zwischenwahlen ein knappes Ergebnis bevorsteht. Wie aus einer am späten Mittwoch eingereichten Meldung hervorgeht, finanzierte Musks politisches Aktionskomitee (PAC) „America PAC“ vor allem den Druck von Wahlkampfmaterialien.
Trump ernennt neuen Staatssekretär fürs Heer
Nach dem Rücktritt des Staatssekretärs des US-Heeres, Daniel Driscoll, hat Präsident Donald Trump einen neuen Mann für den Posten gefunden. Adam Telle, seit August 2025 für zivile Aufgaben zuständiger Unterstaatssekretär, solle das Amt kommissarisch übernehmen, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. „Er ist ein großer Patriot und wird von allen respektiert.“
Gericht in Missouri kippt für Republikaner vorteilhaften Neuzuschnitt der Wahlkreise
Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Missouri hat eine von den Republikanern entworfene neue Einteilung der Wahlkreise für die Kongresswahlen im November gekippt. Das Urteil ist eine Schlappe für die Partei im Ringen um den Erhalt ihrer knappen Mehrheit im US-Repräsentantenhaus.
Trump ruft im Streit um Briefwahl erneut Supreme Court an
Im Rechtsstreit um verschärfte Regeln bei der Briefwahl hat die Regierung von Präsident Donald Trump erneut den Obersten Gerichtshof eingeschaltet. Sie forderte das Gericht auf, die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen, die sie bislang davon abhält, die neuen Regeln umzusetzen.
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Supreme Court Entscheidung zur Briefwahl
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