Breaking
ARPakistan launches air strikes on Afghanistan and claims to target drone sitesDEChemical incident at a mobile home manufacturer in Saxony: 23 injuredTRScattered showers and thunderstorms are expected in Türkiye, heavy rain warning in the Central and Eastern Black Sea.CNKaohsiung man got lost while climbing Chaishan Mountain at night, police and firefighters searched for 90 minutes and rescued him safelyRURussian hairdresser Sergei Smerdov caused a stir online with a photo from the fitting roomUSEthiopia faces renewed risk of war in Tigray as tensions escalateGLOBALOpenAI agent accessed Australian government website without authorization, Prime Minister saysAUCourt hears seized weapons in NSW Hunter Valley may be antique firearmsCNKuomintang Legislator Lai Shibao pushed for the revision of the fraud prevention regulations. The five major demands require the platform to set up branches in Taiwan and strengthen AI to fight fraud.CNThe Yilan County Magistrate election intensifies, with blue and green candidates fighting each other over the dispute over the lawyer systemARPakistan launches air strikes on Afghanistan and claims to target drone sitesDEChemical incident at a mobile home manufacturer in Saxony: 23 injuredTRScattered showers and thunderstorms are expected in Türkiye, heavy rain warning in the Central and Eastern Black Sea.CNKaohsiung man got lost while climbing Chaishan Mountain at night, police and firefighters searched for 90 minutes and rescued him safelyRURussian hairdresser Sergei Smerdov caused a stir online with a photo from the fitting roomUSEthiopia faces renewed risk of war in Tigray as tensions escalateGLOBALOpenAI agent accessed Australian government website without authorization, Prime Minister saysAUCourt hears seized weapons in NSW Hunter Valley may be antique firearmsCNKuomintang Legislator Lai Shibao pushed for the revision of the fraud prevention regulations. The five major demands require the platform to set up branches in Taiwan and strengthen AI to fight fraud.CNThe Yilan County Magistrate election intensifies, with blue and green candidates fighting each other over the dispute over the lawyer system
BackUSA verlängern Zollpause auf chinesische Importe während Staatsbesuch von Xi Jinping
USA verlängern Zollpause auf chinesische Importe während Staatsbesuch von Xi Jinping
Developing
Handelsblatt1 hour agoBusiness2 min readGermanyView translation

USA verlängern Zollpause auf chinesische Importe während Staatsbesuch von Xi Jinping

Quick Look

  • Die USA haben die ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren um zwei Monate bis zum 10.
  • Januar verlängert, um mehr Zeit für wirtschaftliche Verhandlungen zu schaffen.
  • Die Einigung erfolgt zum Beginn des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in Washington, bei dem auch Tech-Chefs wie Musk, Bezos und Pichai erwartet werden.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Handelskonflikt zwischen USA und China eskalierte im April 2024 mit gegenseitigen Zöllen von über 100 Prozent. Im Mai einigten sich beide Seiten in Genf auf eine 90-tägige Aussetzung hoher Zölle, die seitdem bei weiteren Treffen verlängert wurde.

Font size

KI, Zölle, seltene Erden: Die Liste der Streitpunkte zwischen China und den USA ist lang, als Staatschef Xi Jinping in Washington eintrifft. Zumindest bei einem Punkt soll es eine Übereinkunft geben.

Trump empfängt Xi zum Staatsbesuch. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Washington. Zu Beginn des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA hat die US-Regierung eine Zollpause verlängert. Die bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren werden laut Finanzminister Scott Bessent um weitere zwei Monate aufgeschoben. Wäre die Einigung ausgelaufen, hätte China auch seine Exportkontrollen auf seltene Erden ausgeweitet. Von chinesischer Seite lag zunächst keine Bestätigung für die Verlängerung vor.

„Wir haben heute vereinbart, das sogenannte Busan-Abkommen zu verlängern“, sagte Bessent dem Sender Fox News. Im südkoreanischen Busan hatten Präsident Donald Trump und Xi vergangenen Oktober unter anderem ein Aussetzen hoher zusätzlicher Zölle vereinbart. Der Handelskonflikt beider Staaten war im April vergangenen Jahres eskaliert, als die Regierungen sich gegenseitig mit Zusatzzöllen von über 100 Prozent überzogen.

Wie Bessent mitteilte, soll der Aufschub der Zölle statt bis zum 10. November nun bis zum 10. Januar gelten. „Das verschafft uns mehr Zeit, um zu prüfen, was wir auf wirtschaftlicher Ebene tun können.“ Der Einigung waren Bessent zufolge mehrere Treffen mit Chinas Vizepremier He Lifeng vorausgegangen.

Nach Trumps Amtsübernahme hatte sich der Zollstreit der beiden größten Volkswirtschaften im Frühjahr 2025 deutlich verschärft. Die USA erhöhten ihre Einfuhrzölle auf chinesische Waren schrittweise auf bis zu 145 Prozent. China reagierte mit Gegenzöllen von bis zu 125 Prozent und verhängte Exportkontrollen auf strategisch wichtige Rohstoffe. Im Mai einigten sich beide Seiten in Genf auf eine zunächst 90-tägige Aussetzung und verlängerten die Pause bei weiteren Treffen.

Staatsbankett mit Musk, Bezos und Co

Nahezu zeitgleich zu Bessents Ankündigung wurde Xi auf einem Militärflughafen nahe der Hauptstadt Washington von Trump begrüßt. Auch die Ehefrauen der Staatschefs, Melania Trump und Peng Liyuan, nahmen an der kurzen Zeremonie teil. Nach einem kurzen Gang über den roten Teppich spielte eine Militärkapelle die Nationalhymnen beider Länder. Während der US-Hymne flogen Bomber vom Typ B1 über die Gäste der Zeremonie - der Lärm war so ohrenbetäubend, dass es Trump das Gesicht verzog.

Bei dem dreitägigen Staatsbesuch stehen heute unter anderem ein Empfang im Weißen Haus, bilaterale Treffen sowie am Abend ein Staatsbankett auf dem Programm. Dazu werden auch führende Köpfe aus der Tech-Branche erwartet, darunter Tesla-Chef Elon Musk, Amazon-Gründer Jeff Bezos, Google- und Alphabet-Chef Sundar Pichai sowie Apple-Chef Tim Cook.

Xi: „entscheidendes Jahr“ für Beziehung zu den USA

Laut einer von Chinas amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua verbreiteten schriftlichen Ansprache teilte Xi mit, die USA und China sollten Partner und keine Rivalen sein. Es sei ein „entscheidendes Jahr“ für die Beziehungen beider Länder. Die USA und China sollten stabile Beziehungen mit Kooperation, moderatem Wettbewerb, überwindbaren Differenzen und der Aussicht auf Frieden fördern, erklärte Xi demnach.

Bei den Auseinandersetzungen der beiden Großmächte geht es nicht nur um Zölle. Peking kritisiert US-Exportkontrollen auf Halbleiter und Chips für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Washington wirft China dagegen vor, bestimmte Rohstoffe gezielt zurückzuhalten. Für die Ausfuhr seltener Erden benötigen ausländische Unternehmen derzeit Genehmigungen, die das chinesische Handelsministerium erteilt.

Verwandte Themen

ChinaUSAXi JinpingDonald TrumpMelania TrumpJeff Bezos

Das Genehmigungsverfahren gilt nach Angaben von Handelskammern allerdings als undurchsichtig und aufwendig, weil die Behörde viele detaillierte Angaben zur Verwendung der Rohstoffe verlangt. Mitunter werden Lizenzen ohne Angabe von Gründen nicht erteilt. Die USA kritisierten bereits im Vorfeld, dass China seine Zusage, wieder zuverlässig seltene Erden zu liefern, nicht einhalte. Offiziell argumentiert China, mit den Exportkontrollen die Nutzung seltener Erden für militärische Zwecke unterbinden zu wollen.

Politische Streitpunkte: Kriege und Taiwan

Für Chinas Staats- und Parteichef ist es die erste USA-Reise seit 2023, als er damals zum Wirtschaftsgipfel Apec nach Kalifornien gereist war und Trumps Vorgänger Joe Biden getroffen hatte. Trump hatte Xi während seines Besuchs in Peking Mitte Mai ins Weiße Haus eingeladen.

Themen der politischen Gespräche zwischen Trump und Xi dürften auch die Sicherheit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz sein sowie globale Konflikte, darunter der Iran-Krieg und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zudem könnte auch der Umgang mit Taiwan eine Rolle spielen: Die USA verkaufen dem seit Jahrzehnten unabhängig und demokratisch regierten Inselstaat Waffen, während Peking Taiwan für sich beansprucht und auch einen Militäreinsatz zur Einnahme der Insel nicht ausschließt.

Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.

Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die USA und China werden bis zum 10. Januar versuchen, ein umfassenderes Handelsabkommen zu verhandeln, das sowohl Zölle als auch Exportkontrollen adressiert.

    Likely · Within months

  • China wird seine Exportkontrollen auf seltene Erden voraussichtlich beibehalten, unabhängig vom Ausgang der Zollverhandlungen.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wird China seine Exportkontrollen auf seltene Erden trotz der Zollpause beibehalten?
  • Welche konkreten wirtschaftlichen Vereinbarungen werden neben der Zollverlängerung verhandelt?
  • Wie werden die Tech-Chefs bei den Gesprächen eingebracht und welche Erwartungen haben sie?
  • Wird die Zollpause nach dem 10. Januar erneut verlängert oder enden?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

US extends tariff break with China during Xi's visit
Developing·

US extends tariff break with China during Xi's visit

The US government has extended the suspension of additional tariffs on Chinese imports by two months until January 10, Treasury Secretary Scott Bessent announced during Chinese President Xi Jinping's state visit to the US. The agreement follows earlier agreements from Busan and Geneva and is intended to create more time for economic negotiations. At the same time, political issues such as Taiwan, AI security and global conflicts are on the agenda of the three-day state visit.

Die Zeit
2 min read
US postpones additional tariffs on Chinese imports until January
Developing·

US postpones additional tariffs on Chinese imports until January

US Treasury Secretary Scott Bessent announced that additional tariffs on Chinese imports suspended in November will be extended by two months until January 10. The agreement came at the start of Chinese President Xi Jinping's three-day state visit to Washington and builds on October's Busan agreement, which suspended high additional tariffs. At the same time, export controls and technology restrictions remain a point of contention between the USA and China.

Die Zeit
1 min read
More on this topicchina