Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder verlängert sich die Verhandlungsdauer erheblich. Grund sind zahlreiche neue Beweisanträge der Verteidigung.
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Der Prozess um die Entführung der Block-Kinder läuft seit Juli 2025 am Landgericht Hamburg und wurde bereits mehrfach verlängert.
Der im Juli 2025 gestartete Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder könnte noch länger dauern als gedacht. Es wurden 15 neue Verhandlungstermine bis zum 24. Februar 2027 angesetzt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Bislang hatte die Kammer Verhandlungstage bis zum 18. Dezember geplant. Der Prozess vor dem Landgericht Hamburg war bereits mehrfach verlängert worden. Immer wieder gab es in dem Fall neue Wendungen, die einen Beginn der Plädoyers verzögerten. Es gab schon 84 Verhandlungstage.
In dieser Woche hatten sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft bereits einen Schlagabtausch zu zahlreichen neuen Beweisanträgen geliefert. Die Vertreterin der Anklagebehörde kritisierte eine „Verschleppung des Prozesses“. Anwalt Ingo Bott, der die Mutter der beiden Kinder, Christina Block, verteidigt, wies den Vorwurf als abwegig zurück. Das alles sei wichtig für die Wahrheitsfindung, denn die Anträge zeigten viel Entlastendes.
Kurz vor Ablauf einer für den 28. Oktober gesetzten Frist waren 860 Seiten an Anträgen beim Landgericht Hamburg eingegangen. Allein 840 Seiten davon waren laut Vorsitzender Richterin von Anwalt Ingo Bott gekommen. In seinen neuen Beweisanträgen geht es nach Angaben von Bott vor allem um die Geodaten des Handys von Christina Block. Diese belegten, dass seine Mandantin zum Zeitpunkt eines angeblichen Treffens mit den mutmaßlichen Entführern am 28. oder 29. Dezember 2023 gar nicht am angeblichen Treffpunkt im Hotel „Grand Elysée“ gewesen sein könnte.
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Fortsetzung des Prozesses mit neuen Verhandlungsterminen bis Februar 2027
Very likely · Within months

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