Tesla-Chef Elon Musk hat den lang erwarteten Roadster präsentiert. Das Fahrzeug soll fliegen können und ab 2028 in Produktion gehen.
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Elon Musk hatte bereits 2017 einen Prototypen des Roadsters präsentiert und damals einen Produktionsstart für 2020 angekündigt.
Erst steht der Sportwagen vor einer steil aufragenden Rampe. Dann beschleunigt er. Immer höher und höher fährt er nach oben – und kann sich trotzdem auf der Bahn halten. Schließlich hebt der Wagen ab und fliegt kopfüber, dann schraubt er sich in der Luft um die eigene Längsachse.
Düsen zünden, Rauch steigt auf – und das Fahrzeug landet wieder sicher mit allen vier Reifen auf dem Boden.
Mit diesem Stunt hat Elon Musk den seit Jahren angekündigten Roadster auf einem SpaceX-Testgelände im texanischen Waco vorgestellt und von einer neuen Ära der Mobilität gesprochen. „Fliegende Autos sind real“, zitiert die „Financial Times“ den Tesla-Chef aus der Präsentation.
„Was Sie mit Ihren eigenen Augen sehen, werden Sie nicht glauben“, zitiert auch CNN Musk aus der Show. Deshalb brauche es ein Publikum, das bezeugen könne, dass die Vorführung keine KI-Animation sei. Der Unternehmer bezeichnete die Technik als „das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem besten Autohersteller und dem besten Raketenunternehmen der Welt“. Während der Präsentation absolvierte der Roadster weitere Flugmanöver. In einem weiteren Clip flog er über mehrere abgestellte Fahrzeuge.
Nach Musks Angaben soll der Sportwagen dank Kaltgas-Triebwerken aus dem Stand in 0,81 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde (rund 97 km/h) beschleunigen können. Das Serienmodell werde sogar noch schneller sein, kündigte Musk an.
Diese drei Varianten des Roadsters soll es geben
Der Wagen soll nach Angaben Musks 2028 in Produktion gehen. Wie viele Fahrzeuge der Versionen mit Kaltgas-Triebwerken tatsächlich produziert werden sollen, ließ Tesla offen. Allerdings sollen alle Roadster über ein Saugsystem verfügen, das die Straßenhaftung verbessern soll.
Tesla sieht für den Roadster drei Modellvarianten vor. Während die „Performance“-Version ohne zusätzliche Triebwerke auskommen soll, erhält die „Thrust“-Ausführung Kaltgas-Düsen am Heck, berichtet unter anderem ausführlich die Plattform „Golem“.
Die exklusive „Rocket“-Version soll darüber hinaus mit weiteren Triebwerken für Aufwärtsbewegungen und Drehmanöver ausgestattet sein. Die Flugfunktionen dieser Variante sind nach Angaben des Unternehmens allerdings nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Außerdem soll diese Version nur auf Einladung des Unternehmens zugänglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit des Autos soll bei mehr als 370 km/h liegen.
Einen Verkaufspreis für den Sportwagen nannte Tesla allerdings nicht. Wer sich jedoch einen Platz auf der Warteliste sichern will, muss bereits vorab hohe Summen hinterlegen: Allein für die Performance-Version ohne Düsen werden Reservierungszahlungen von insgesamt 50.000 Euro verlangt, für die leistungsstärkere Thrust-Variante sogar 250.000 Euro.
Musk hatte bereits 2017 einen Prototypen des Roadsters präsentiert und damals einen Produktionsstart für 2020 angekündigt. Dieser Termin wurde jedoch mehrfach verschoben. Der Unternehmer erklärte nun, der Roadster solle das letzte Tesla-Fahrzeug sein, das noch von Menschen selbst gefahren werde. Künftig setzt Tesla vor allem auf autonomes Fahren und humanoide Roboter.
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Produktionsstart des Roadsters im Jahr 2028
Possible · Within months

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