Laut internen Dokumenten reicht bereits eine Umsatzrendite von 3,8 Prozent für den vollen Bonus. Das steht im Kontrast zu den strikten Sparzielen.
AI-generated summary
Volkswagen strebt bis 2030 eine Rendite von neun Prozent an und plant massive Einsparungen sowie mögliche Werksschließungen in Deutschland.
Volkswagen hat die Hürde für volle Vorstandsboni offenbar deutlich gesenkt. Bereits bei einer Umsatzrendite von 3,8 Prozent sollen die Topmanager des Konzerns die volle Bonuskomponente erhalten. Im Vorjahr reichte derselbe Wert lediglich für die Hälfte. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das der „Spiegel“ einsehen konnte. Die Entwicklung steht in auffälligem Kontrast zu den Sparzielen, die Konzernchef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz für Europas größten Autobauer ausgegeben haben.
Der Konzern strebt bis 2030 eine Rendite von neun Prozent und einen operativen Gewinn von mehr als 30 Milliarden Euro an. Diese Ziele bilden laut einem im September beschlossenen Sparprogramm den übergeordneten Kern des Sanierungskurses. Dafür sollen Zehntausende Stellen wegfallen, zudem stehen die Schließung von bis zu vier Werken von Volkswagen und Audi in Deutschland im Raum.
Von solchen Vorgaben ist der Konzern derzeit weit entfernt. Im Sommerquartal erreichte Volkswagen lediglich eine Rendite von 3,8 Prozent. Finanzvorstand Antlitz bezeichnete diesen Wert bei der Vorlage der Zahlen als zu niedrig. Nach Berechnungen des „Spiegel“ ist die Rendite von 3,8 Prozent allerdings genau jene Schwelle, ab der das Management für diese Kennzahl den vollen Bonus erhält. Bei 2,8 Prozent gibt es demnach noch die Hälfte, bei 5,8 Prozent sogar 175 Prozent der vorgesehenen Bonuskomponente.
Die internen Unterlagen zeigen laut „Spiegel“, dass die Hürden im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschoben wurden. Damals hätten 3,8 Prozent Rendite nur für die Hälfte des Bonus gereicht. Die Schwelle für die volle Auszahlung lag bei 5,8 Prozent.
Der Aufsichtsrat legt die Erfolgsschwellen für die Manager jährlich neu fest. Ein Sprecher des Gremiums wollte sich zu den Dokumenten gegenüber dem „Spiegel“ nicht äußern.
Die Vergütung hängt neben der Umsatzrendite auch vom Cashflow ab, also davon, wie viel Geld dem Unternehmen innerhalb eines Jahres netto zufließt. Bereits Anfang des Jahres hatte Volkswagen mit einem überraschend hohen Cashflow für Aufmerksamkeit gesorgt. Der Konzern wies sechs Milliarden Euro mehr aus, als noch wenige Monate zuvor kommuniziert worden war. Damit überschrieb er knapp die Schwelle, ab der Vorstand und obere Führungskräfte den maximalen Bonus für diese Kennzahl erhalten. Finanzvorstand Antlitz bestritt damals, die Kassenlage zugunsten seiner persönlichen Vergütung beeinflusst zu haben. Möglich wäre das dem Bericht zufolge, indem man Rechnungen erst im neuen Jahr bezahlt oder noch vor Silvester mehr Autos verkauft.
Bei der Rendite dürfte sich die Bonusfrage für das laufende Jahr allerdings anders darstellen. Für die Berechnung zählt laut „Spiegel“ die um Sondereffekte bereinigte Kennzahl. Nach den schwachen Zahlen des dritten Quartals könnte Volkswagen demnach im Gesamtjahr bestenfalls eine Rendite von etwa einem Prozent erreichen. Damit würde das Management die nun abgesenkte Schwelle von 3,8 Prozent deutlich verfehlen.

Lufthansa posted record sales in the third quarter, but has announced double-digit price increases for airline tickets for the coming year due to massive increases in kerosene costs.

According to historical data, the US midterm elections could usher in a positive stock market phase. Nevertheless, political uncertainty, possible conflicts with Iran and regulatory risks for the tech industry are causing investors to be cautious.

The EU Commission has approved the takeover of Ceconomy (MediaMarkt-Saturn) by the Chinese group JD.com. In order to prevent market distortions caused by Chinese subsidies, companies must meet strict market conformity requirements.

The former Hilton hotel in Gravenbruch, which had to close due to sanctions against the owner Ali Ansari, was sold to the British Comer Group. The takeover was approved by Bafa after ensuring that no funds flowed to the sanctioned previous owner.

The planned increase in letter postage has met with criticism from the Monopolies Commission. Chairman Tomaso Duso criticizes the fact that the Federal Network Agency recognizes too many of Deutsche Post's costs as burdens and calls for a stricter review.

ECB boss Christine Lagarde resigns in February, eight months before the end of her term. The euro countries should name candidates by Friday in order to enable rapid succession and a European package solution.