Hunderte Einsatzkräfte kämpfen seit Samstag gegen das Feuer im unterfränkischen Waldaschaff. Häuser wurden vorsorglich evakuiert, fünf Feuerwehrleute und eine Passantin verletzt.
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Ein Wald- und Wiesenbrand breitete sich in Waldaschaff auf rund 30 Hektar aus und erforderte Evakuierungen.
Ein Wald- und Wiesenbrand im unterfränkischen Waldaschaff hat sich nach Feuerwehrangaben auf rund 30 Hektar Fläche ausgebreitet. Hunderte Einsatzkräfte kämpften seit Samstagnachmittag gegen das Feuer und suchten nach dem Löschen weiter nach Glutnestern. Zwei Hubschrauber, die Löschwasser abwarfen, waren beteiligt. Auch Landwirte unterstützten mit Wassertransporten. Der Einsatz dauerte am Sonntag an.
Insbesondere sollte am Samstag ein Übergreifen auf Gebäude verhindert werden. Mehrere Häuser wurden laut Feuerwehr vorsorglich evakuiert. Rund 80 Menschen wurden vorübergehend in einer Sporthalle untergebracht. Nachdem sich die Lage stabilisiert und keine Gefahr mehr für die Wohnbebauung bestanden hatte, konnten die Bewohnerinnen und Bewohner zurückkehren.
Die ganze Nacht hindurch im Einsatz
Die Löschmaßnahmen zeigten am Abend Wirkung, so dass sich das Feuer in der Nacht nicht mehr ausbreitete, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Rund 200 Einsatzkräfte hätten während der Nacht in dem teils schwer erreichbaren Gelände Nachlöscharbeiten vorgenommen, um ein Aufflammen zu verhindern.
Um tieferliegende Glutnester vollständig ablöschen zu können, müsse der Waldboden an zahlreichen Stellen in aufwendiger Handarbeit mit speziellen Waldbrandwerkzeugen geöffnet werden, erläuterte der Sprecher. Die hochsommerlichen Temperaturen, das unwegsame Gelände und die körperlich anspruchsvollen Arbeiten stellten eine erhebliche Belastung dar.
Fünf Verletzte
Seit Einsatzbeginn seien rund 800 Personen an den Arbeiten beteiligt gewesen. Fünf Feuerwehrleute und eine Passantin seien verletzt worden.
Die Feuerwehr dankte der Bevölkerung, die die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken versorgt habe. Gleichzeitig bat die Einsatzleitung darum, keine eigenständigen Maßnahmen im betroffenen Gebiet vorzunehmen.
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