
AI-generated summary
Starke Winde fachten über das Wochenende Waldbrände in Griechenland an, die sich bis auf 50 Kilometer an Athen näherten und Evakuierungen erforderten. Bei den Löscharbeiten kam es zu einer tödlichen Hubschrauber-Kollision.
Waldbrände wüten in Griechenland. In manchen Orten ging die Polizei von Tür zu Tür, um die Bewohner zur Evakuierung aufzufordern.
Soultana Loukidou, Anwohnerin: »Es spielt keine Rolle, dass mein Haus nicht abgebrannt ist. Die Häuser meiner Nachbarn sind es. Das ist dasselbe.«
Giorgos Mavroidis, Anwohner: »Es ist äußerst traurig. Der Wind ist sehr stark und wechselt ständig die Richtung. Es ist schwer, damit fertig zu werden. Selbst die ausgebildeten und erfahrenen Feuerwehrleute können das Feuer nicht eindämmen – wie sollen wir das dann schaffen?«
Starke Winde fachten die Feuer über das Wochenende immer weiter an. Die Brände rückten bis zu 50 Kilometer an die Hauptstadt Athen heran. Auch wenn für den Anfang der Woche schwächere Winde angesagt sind, befinden sich Hunderte Einsatzkräfte weiterhin im Dauereinsatz:
Dimitris Katerinitisas, Freiwillige Feuerwehr: »Wir bekämpfen die Brände so gut es geht, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, und fahren dorthin, wohin sie uns schicken. Was ich sehe, ist, dass es nur sehr wenige Flugzeuge und Hubschrauber gibt. Es ist ein riesiges Gebiet abgebrannt.«
Am Sonntag stießen dann im Einsatz zwei Löschhubschrauber zusammen. Zwei Personen starben. Damit sind bei den Bränden in Griechenland bereits fünf Menschen gestorben.

Nach einer 29-tägigen Zwangspause aufgrund von Niedrigwasser fahren wieder viele Rheinfähren. Trotz gestiegener Pegelstände sind jedoch viele Passagiere wegen des wechselhaften Wetters abwesend, was zu erheblichen wirtschaftlichen Folgen für die Fährenbetreiber führt.

Die Halbinsel Saint-Tropez setzt verstärkt auf Naturschutz, insbesondere am Strand Pampelonne. Trotz strengerer Bauauflagen und reduzierter Strandbewirtschaftung boomt das Luxusimmobiliensegment, da die Regulierung die Exklusivität der Region sichert.
In Bremerhaven sorgt der Schiffsbohrwurm (Teredo navalis) für massive Schäden an Hafenanlagen und Brücken. Die Muschel, die durch den Klimawandel begünstigt wird, nagt Holzpfähle ab und gefährdet die maritime Infrastruktur, was nun teure Sanierungen erzwingt.
In der spanischen Region Valencia mussten 1000 Menschen wegen eines Waldbrandes bei Gátova evakuiert werden. Gleichzeitig verursachten heftige Regenfälle an der Costa Dorada Überschwemmungen, bei denen drei Personen verletzt wurden.

Der Extrembergsteiger Alexander Huber engagiert sich als „Garant“ für die Organisation Mountain Wilderness. Er kritisiert aktuelle Seilbahnprojekte wie die Scheidtobelbahn und fordert ein Umdenken in der bayerischen Umweltpolitik zum Schutz der alpinen Biodiversität.

Nach 308 Festnahmen wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung in Griechenland seit Jahresbeginn reagiert das Land mit einem neuen Feuermeldesystem für 22 historische Stätten, um die Reaktionszeiten bei Waldbränden zu verkürzen.