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Wall Street schließt Woche mit Gewinnen trotz Nahost-Spannungen
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Handelsblatt37 minutes agoBusiness2 min readGermanyView translation

Wall Street schließt Woche mit Gewinnen trotz Nahost-Spannungen

Quick Look

  • Die US-Börsen beendeten die Woche mit Kursgewinnen nach vier Verlusttagen, getrieben von fallenden Ölpreisen und Inflationsdaten im Rahmen der Erwartungen.
  • Der Dow Jones stieg um ein Prozent auf 52.573 Punkte, während geopolitische Spannungen im Nahen Osten aufgrund von Huthi-Aktivitäten am Roten Meer weiterhin bestehen.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Wall Street hatte vier Verlusttage in Folge erlitten, bevor sie zum Wochenschluss im Plus schloss. Der Ölpreisrückgang und Inflationsdaten im Rahmen der Erwartungen waren die Haupttreiber der Kursgewinne, während geopolitische Spannungen im Nahen Osten anhielten.

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Nach verlustreichen Tagen beendet die Wall Street die Woche mit einer positiven Note. Inflationsdaten im Rahmen der Erwartungen machen eine Zinserhöhung wahrscheinlicher.

Ein Straßenschild an der Wall Street, dem Sitz der New Yorker Börse. Foto: dpa

New York. Nach vier Verlusttagen in Folge schließen die US-Börsen zum Wochenschluss im Plus. Grund dafür sind vor allem sinkende Ölpreise, die sich von ihren mehrmonatigen Hochs entfernen.

Der US-Standardwerteindex Dow Jones schließt ein Prozent im Plus bei 52.573 Punkten.

Der breiter gefasste S&P 500 gewinnt ebenfalls knapp ein Prozent und notiert bei 7656 Punkten.

Die technologielastige Nasdaq Composite legt ein Prozent zu und liegt bei 26.333 Punkten.

Der Nasdaq 100, ein Abbild der 100 Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, schließt 0,9 Prozent im Plus bei 29.368 Punkten.

Die Zugewinne dürften vor allem mit den wieder deutlich niedrigeren Energiepreisen zu tun haben. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent zur Lieferung im November hatte sich in der Nacht auf bis zu 110 Dollar erhöht, liegt inzwischen aber nur noch bei rund 105 Dollar. Ähnlich war die Bewegung beim US-Rohölpendant WTI, welcher zum Abend bei rund 100 Dollar lag.

Dabei bleibt die Lage im Nahen Osten weiter angespannt. Die mit dem iranischen Regime verbündete Huthi-Miliz kontrolliert seit Freitag die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer und verschärft damit das Risiko für Öl- und Gastanker, die die Meerenge Bab al-Mandab passieren wollen. Das bringt auch die Ausweichrouten für Öl aus den Golfstaaten in Gefahr, die über saudische Häfen am Roten Meer verlaufen.

Teuerung

US-Inflation verharrt bei 3,4 Prozent – Zinserhöhung gilt als nahezu sicher

Ohne negativen Effekt bleiben dagegen die Inflationszahlen für den Monat August, die sich im Rahmen der Erwartungen bewegten. Es gilt an den Märkten angesichts der August-Teuerungsrate von 3,4 Prozent nun als nahezu ausgemacht, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erhöht.

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What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die US-Notenbank wird in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wie lange wird die Huthi-Kontrolle über die jemenitische Küste anhalten?
  • Wird die US-Notenbank tatsächlich in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen?
  • Wie werden die Ölpreise auf mittlere Sicht auf die geopolitischen Entwicklungen reagieren?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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