Warnstreik bei Alstom: EVG ruft Beschäftigte in Stendal zum Ausstand auf
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fordert eine Angleichung der Löhne an anderen Standorten des Unternehmens.
Quick Look
- Die EVG ruft rund 280 Beschäftigte des Alstom-Werks in Stendal sowie Standorte in Chemnitz und Waibstadt zu einem 25-stündigen Warnstreik auf.
- Grund ist die Forderung nach einer Lohnangleichung, da Mitarbeiter in Stendal monatlich 500 Euro weniger verdienen.
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Why It Matters
Die EVG verhandelt derzeit über neue Tarifverträge für die Beschäftigten der Alstom GmbH. Ein zentraler Streitpunkt ist die Lohnlücke zwischen verschiedenen Standorten.
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft die Beschäftigten des Alstom-Werks in Stendal zum Warnstreik auf. Demnach sollen die rund 280 Angestellten des Standorts zum Schichtbeginn am Montagmorgen, 5.00 Uhr, die Arbeit niederlegen. Der Ausstand solle 25 Stunden dauern, teilt die EVG weiter mit. Die Arbeit niedergelegt werden soll zudem an den Außenstandorten in Chemnitz sowie im baden-württembergischen Waibstadt.
Die EVG fordert in den laufenden Tarifverhandlungen vor allem die Angleichung der Löhne in Stendal an andere Standorte des Unternehmens. Aktuell verdient demnach ein Mitarbeiter der Alstom GmbH in Stendal, einer Tochter des französischen Mutterkonzerns, einen um 500 Euro niedrigeren Bruttolohn als vergleichbare Kollegen an anderen Standorten, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Geschäftsführung habe bislang aus Gewerkschaftssicht kein ausreichendes Angebot vorgelegt.
Die Alstom-Beschäftigten in Stendal sind vor allem für Instandhaltungsarbeiten, Reparaturen und Modernisierung von Lokomotiven zuständig.
What to Watch
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Beginn des 25-stündigen Warnstreiks am Montagmorgen um 5.00 Uhr.
Very likely · Within hours
Open Questions
- Wie reagiert die Geschäftsführung auf den Streik?
- Wann werden die Verhandlungen fortgesetzt?


