Eine Analyse der politischen Philosophie, die den Liberalismus überwinden will
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Der Postliberalismus kritisiert die Schwächen des Liberalismus und fordert eine Rückbesinnung auf Tugend, Familie und Religion. Er gewinnt an Bedeutung durch Verbindungen zu hochrangigen US-Politikern.
Das Wort »Post« ist Latein und bedeutet »nach« – und schon seit vielen Jahren sind Intellektuelle geradezu verliebt in diese Vorsilbe. Bekannt und berüchtigt sind inzwischen Begriffe wie »Postmoderne« und »Postkolonialismus«. Aber was ist der »Postliberalismus«, von dem neuerdings alle reden?
Die kurze Antwort: Der Postliberalismus ist eine politische Philosophie, die über den Liberalismus hinausgehen will. Die Postliberalen glauben, dass die Schwächen, Konstruktionsfehler und Leerstellen des Liberalismus verantwortlich sind für die politische und gesellschaftliche Großkrise, in der wir stecken – und er will Alternativen zu dieser Krise anbieten. Seine Gegenmittel: Tugend. Familie. Religion. Und ein guter Schuss Paternalismus. Der Postliberale will den einsamen Individualismus, der uns angeblich plagt, überwinden und stattdessen wieder eine gemeinsame Idee des Guten in den Mittelpunkt stellen. Eine Idee, auf die wir alle verpflichtet sind. Und zwar selbst dann, wenn wir ganz individuell gar keine Lust auf sie haben. Vielleicht will der Postliberale den Liberalismus sogar ganz abschaffen; das jedenfalls befürchten die (liberalen) Kritiker der postliberalen Philosophie.
Egal wie man zu ihm steht: Der Postliberalismus gehört zu den wichtigsten Theorietrends der letzten Jahre. Vielleicht ist er tatsächlich die zentrale Leitidee einer neuen Gegenwart, die angebrochen ist, jetzt, wo die Anziehungskraft von Wokeness, Kulturkampf und Linksliberalismus schwindet. Der Einfluss (und die Gefährlichkeit) des Postliberalismus zeigt sich vor allem in den USA, wo zentrale Figuren der Trump-Regierung mit ihm verbunden sind: Vizepräsident JD Vance gilt als rechter Postliberaler, Verteidigungsminister Pete Hegseth hat beim postliberalen Politikwissenschaftler Patrick Deneen studiert.
In der neuen Folge von Die sogenannte Gegenwart sprechen Ijoma Mangold und Lars Weisbrod über die angesagte Hype-Theorie aus der politischen Philosophie und fragen: Wie autoritär ist der Postliberalismus wirklich? Kann es auch einen linken Postliberalismus geben? Und was ist eigentlich das »gemeinsame Gut«, auf das wir uns verpflichten sollen? Müssen wir jetzt sonntags alle wieder in die Kirche gehen? Oder tut’s auch eine Gewerkschaftsmitgliedschaft?

After the AfD's election victory in Saxony-Anhalt, business associations such as BDA and BDI are warning of economic isolation. Steffen Kampeter and Tanja Gönner are calling for substantial policies and reforms to regain trust and secure Germany as a business location.

After the state elections in Saxony-Anhalt, AfD election winner Ulrich Siegmund is looking for a parliamentary majority for his election as Prime Minister. He does not rule out new elections as an option, while the BSW signals a willingness to talk.
After the state elections in Saxony-Anhalt, the left is facing an identity crisis. Despite massive election campaign efforts, the party fell well short of its goals and was unable to prevent the success of the AfD, which is now triggering internal debates about the future course.
After the founding of the new party “Thüringen.Gerecht” by former BSW state chairwoman Katja Wolf, the status of the Thuringian BSW state parliamentary group is legally uncertain. The renegades aim to maintain the government stability of the blackberry coalition.

After the AfD's electoral success in Saxony-Anhalt, the German economy is calling for reforms. Associations such as HDE and VDMA warn against a policy of isolation and emphasize that Germany is dependent on immigration to cover the shortage of skilled workers.

After a significant loss of votes in the state elections in Saxony-Anhalt, the CDU is in shock. There is open debate within the party about a “Chancellor problem,” which is putting pressure on the position of party leader Friedrich Merz.