
Bundeskanzler plädiert in Singapur für ein interregionales Handelsabkommen und langfristig für Pakt mit Asean.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bei einer Rede in Singapur für ein EU-Freihandelabkommen mit der Transpazifischen Partnerschaft (CPTPP) stark gemacht und langfristig einen Pakt mit Asean angestrebt.
AI-generated summary
Die Transpazifische Partnerschaft wurde 2018 gegründet und vereint zwölf Länder.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bei seiner Asien-Reise für ein Freihandelsabkommen der EU mit der Transpazifischen Partnerschaft (CPTPP) stark gemacht, in deren zwölf Mitgliedstaaten fast 600 Millionen Menschen leben. »Lassen Sie uns gemeinsam auf ein großes interregionales Abkommen mit den Mitgliedern der Transpazifischen Partnerschaft hinarbeiten«, sagte der CDU-Chef in einer Grundsatzrede in Singapur.
Zudem sprach er sich dafür aus, Abkommen der EU mit einzelnen Ländern miteinander zu verknüpfen, um sie effizienter zu machen. »Als Europäische Union schließen wir Freihandelsabkommen mit Indonesien, den Philippinen, Indien, Australien und Malaysia, um nur einige zu nennen. Ich möchte nicht, dass wir hier stehen bleiben«, betonte Merz.
Die Transpazifische Partnerschaft wurde 2018 gegründet, um Handelshemmnisse abzubauen. Ihr gehören zwölf Länder von fünf Kontinenten an, darunter Kanada, Australien, Chile und Großbritannien.
Langfristig Abkommen mit Asean angestrebt
Ein Freihandelsabkommen der CPTPP mit der EU würde den Gegebenheiten der miteinander verflochtenen Liefer- und Produktionsketten Rechnung tragen, sagte Merz. Beide Seiten würden mehr als ein Drittel des Welthandels vereinen. »Langfristig streben wir ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Asean an«, fügte der Kanzler hinzu.
Asean hat elf Mitgliedstaaten in Asien mit zusammen fast 700 Millionen Einwohnern. Das Verhandeln und Abschließen von Handelsabkommen liegt nicht bei der Bundesregierung, die Federführung liegt für alle Mitgliedstaaten bei der EU. Deren 27 Länder haben zusammen etwa 480 Millionen Einwohner.
AI outlook — possibilities, not facts
Langfristiges Anstreben eines EU-Asean-Freihandelsabkommens
Possible · Within months

Representatives from Saudi Arabia, Turkey and Pakistan are holding de-escalation talks in Tehran. In parallel, Houthi attacks on Saudi Arabia continue, while Israel rules out a pre-election attack and arms Hezbollah.

Qatar, Turkey, Pakistan and Indonesia have formed the “Badr” defense alliance. Security expert Alanoud Al Thani analyzes the background to the pact and the threat of escalation in the Iran war.

Chancellor Friedrich Merz visits Singapore, Japan and South Korea to deepen strategic partnerships. He calls for greater cooperation between the central powers in view of the geopolitical tensions caused by China, Russia and the USA.

Finland and Norway's heads of government spoke to Putin about negotiations for the first time. Meanwhile, Russian missile attacks on Kiev and Kharkiv continue, and a local ceasefire in Oleshky faces challenges.
Finland's President Stubb and Norway's Prime Minister Støre spoke for the first time by telephone with Kremlin leader Putin about possible peace negotiations to end the war in Ukraine.

Finland's President Alexander Stubb and Norway's Prime Minister Jonas Gahr Støre discussed negotiations to end the war in Ukraine in an unexpected phone call with Kremlin leader Vladimir Putin.