Weltweit höchstes Windrad in Brandenburg erreicht 365 Meter Höhe
Quick Look
- In Schipkau, Brandenburg, hat das derzeit höchste Windrad der Welt seine finale Höhe von 365 Metern erreicht, nachdem der Innenturm mittels Teleskopmechanismus gehoben wurde.
- Die Anlage übertrifft damit den Berliner Fernsehturm und ist zugleich das zweithöchste Bauwerk Deutschlands.
- Entwickler sehen Vorteile für eine gleichmäßigere Verteilung von Windenergie im Bundesgebiet.
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Why It Matters
Der bisherige Rekordhalter für die höchste Serien-Windenergieanlage befand sich in Winnberg in der Oberpfalz mit einer Nabenhöhe von 199 Metern und einer Gesamthöhe von 285 Metern, wie Vestas und Max Bögl mitteilten.
Es ist fast so hoch wie der Berliner Fernsehturm: Im brandenburgischen Schipkau hat das derzeit höchste Windrad der Welt seine endgültige Höhe erreicht. Der Höhenwindturm in der Lausitz ragt nun 365 Meter in den Himmel, wie der Hersteller Gicon mitteilte.
Für die letzten Meter wurde der Innenturm mithilfe eines Teleskopmechanismus nach oben gehoben. Laut Gicon waren dabei präzise technische Abläufe und eine enge Abstimmung der beteiligten Arbeiten erforderlich. Nachdem die Zielhöhe erreicht war, wurde der Innenturm in seiner ausgefahrenen Position fixiert.
Allein die Nabenhöhe beträgt 300 Meter. Einschließlich der Rotorblätter kommt das Windrad somit auf 365 Meter. Damit ist die Anlage die weltweit höchste Windenergieanlage und zugleich das zweithöchste Bauwerk Deutschlands.
Die Entwickler verbinden mit der großen Höhe auch Vorteile für die Verteilung von Windenergie. Nach Einschätzung des Innovationsmanagers Martin Chaumet könnte Windkraft dadurch gleichmäßiger über Deutschland verteilt werden. Das könnte den Bedarf für zusätzlichen Netzausbau in Teilen verringern.
Bisher stand die weltweit höchste Serien-Windenergieanlage im oberpfälzischen Winnberg, wie der Hersteller Vestas und das Bauunternehmen Max Bögl mitteilten. Sie erreicht eine Nabenhöhe von 199 Metern und eine Gesamthöhe von 285 Metern.
Open Questions
- Wann wird das Windrad in den Regelbetrieb genommen?
- Wie viel Energie wird die Anlage jährlich erzeugen?
- Welche Kosten waren mit dem Bau verbunden?



