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Wirtschafts-Ticker: Dänisches Melderegister gehackt und aktuelle Wirtschaftsnachrichten
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FAZ2 hours agoBusiness7 min readGermanyView translation

Wirtschafts-Ticker: Dänisches Melderegister gehackt und aktuelle Wirtschaftsnachrichten

Melderegister in Dänemark gehackt, Ifo-Institut sieht deutsche Autoindustrie in der Krise und neue E-Auto-Prämie verzeichnet 100.000 Anträge.

Quick Look

  • Das dänische Melderegister mit Daten von 8,8 Millionen Menschen wurde gehackt.
  • Zudem meldet das Ifo-Institut eine schwere Krise der deutschen Autoindustrie, während die neue E-Auto-Prämie 100.000 Anträge verzeichnet.

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Verschiedene aktuelle Wirtschaftsmeldungen und politische Ereignisse im In- und Ausland.

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Business-Ticker :

Melderegister in Dänemark mit Daten von 8,8 Millionen Menschen gehackt

05.10.2026, 09:09Lesezeit: 1 Min.

Regierungssitz Christiansborg: Melderegister gehacktReuters

Ifo: „Die Automobilindustrie steckt ‌weiterhin in der Krise“ +++ 100.000 Anträge für E-Auto-Prämie gestellt +++ Handelsexperte: Galeria könnte mit wenigen Häusern weitermachen +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog

Melderegister in Dänemark mit Daten von 8,8 Millionen Menschen gehackt

Die dänische Regierung gibt am Montagmorgen bekannt, dass das staatliche Melderegister gehackt worden sei. Darin sind die Daten von 8,8 Millionen Menschen enthalten.

Ifo: „Die Automobilindustrie steckt ‌weiterhin in der Krise“

Die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie hat sich im ​September stark eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel auf minus 35,0 ⁠Punkte, von minus 22,0 Zählern im August, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage mitteilte. Die Unternehmen bewerteten ihre Geschäftslage so schlecht wie ‌noch nie in diesem Jahr. Die Aussichten für die kommenden Monate waren schon im August drastisch gesunken und verharrten nun auf tiefem Niveau. „Die Automobilindustrie steckt ‌weiterhin in der Krise“, sagte ‌Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.

Diese Krisenstimmung lässt sich an vielen weiteren Indikatoren erkennen: So sackten die Exporterwartungen in der Autoindustrie ab, nachdem sie zuvor noch gestiegen waren. Ähnliches galt für ​die Beschäftigungserwartungen. Die Unternehmen bewerteten im ⁠September überdies ihren Auftragsbestand erneut schlechter als im Vormonat. Die Ertragslage, die immer vierteljährlich abgefragt wird, ist ​den Unternehmensangaben zufolge im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesunken.

100.000 Anträge für E-Auto-Prämie gestellt

Die im Mai freigeschaltete neue E-Auto-Prämie wurde nach Regierungsangaben bisher an 100.000 Antragsteller ausgezahlt. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sagte der „Bild“-Zeitung, „das Förderprogramm hat unsere Erwartungen weit übertroffen und jetzt schon 100.000 Haushalte dabei unterstützt, sich vor den hohen Spritpreisen zu schützen“. Jedes zusätzliche Elektroauto mache Deutschland unabhängiger von teuren Ölimporten und internationalen Konflikten.

Das Geld komme Menschen zugute, die vorher nicht einmal daran gedacht hätten, sich ein E-Auto zu kaufen, sagte Schneider. Die Hälfte der Antragsteller hatte demnach ein Haushaltsjahreseinkommen von maximal 45.000 Euro, drei Viertel verdienten maximal 60.000 Euro. „Besonders wichtig ist mir, dass die soziale Staffelung wirkt“, betonte Schneider.

Förderfähig sind Kauf und Leasing neuer Elektroautos, bestimmter Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können, sowie Elektroautos mit sogenannten Reichweitenverlängerern. Letztere sind kleine Verbrennungsmotoren, die die Reichweite von Elektroautos erhöhen. Voraussetzung ist eine Zulassung des Fahrzeugs seit dem 1. Januar dieses Jahres.

Experte: Einige Galeria-Warenhäuser könnten weitermachen

Wie geht es weiter mit der Warenhauskette Galeria nach der jüngsten Insolvenz? „Ein vollständiges Aus ist möglich, aber keineswegs zwangsläufig“, sagte der Handelsexperte Carsten Kortum von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er halte eine Fortführung mit deutlich weniger Standorten gerade für die Mitarbeiter für eine mögliche Lösung, „nicht jedoch eine dauerhafte Rettung des gesamten bisherigen Filialnetzes“.

Aktuell hat Galeria 83 Filialen. Das Düsseldorfer Unternehmen hat rund 12.000 Beschäftigte. Am Freitag hatte es erneut Insolvenz angemeldet - zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren.

Voraussetzung für eine Fortführung sind laut Kortum „wirtschaftlich tragfähige Häuser, ein klares Sortimentsprofil und ausreichend Eigenkapital für Modernisierung und Umbauten“. Nötig sei dafür „endlich“ ein Eigentümer, der nicht nur kurzfristige finanzielle Interessen habe, sondern langfristig an das Geschäftsmodell Kaufhaus glaube.

Starbucks wegen neuer Filialen in Xinjiang unter Druck

Die US-Kaffeekette Starbucks gerät wegen ihrer ersten Filialen in der chinesischen Region Xinjiang politisch unter Druck. Der Vorsitzende des China-Sonderausschusses im US-Repräsentantenhaus, John Moolenaar, forderte das Unternehmen auf, die Geschäfte angesichts der Unterdrückung der Uiguren wieder zu schließen. Der Republikaner bezeichnete die Eröffnung als „schockierend und moralisch bankrott“.

„Starbucks sollte unverzüglich den Kurs ändern und seine Filialen in Xinjiang schließen“, teilte Moolenaar in einer Stellungnahme mit. Mit jedem dort verkauften Becher werde eine bekannte amerikanische Marke mit dem brutalen Vorgehen der Kommunistischen Partei gegen die Uiguren verknüpft. Starbucks hatte am Dienstag zwei Cafés in der Regionalhauptstadt Urumqi eröffnet: eines am Großen Basar und ein weiteres am internationalen Flughafen.

Bayer investiert 2,2 Milliarden Dollar in neues Werk in den USA

Der Pharmakonzern Bayer will 2,2 Milliarden Dollar in ein neues ​Werk in den USA investieren und so rund 600 Arbeitsplätze schaffen. Die Anlage solle ⁠in New Albany im US-Bundesstaat Ohio entstehen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Sebastian Guth, bei Bayer für das operative Geschäft der Pharmasparte zuständig, sagte, es sei eine ganz ‌bewusste Entscheidung, die Präsenz in den USA zu stärken, „und das neben eine historisch starke Präsenz in Europa und eine starke Präsenz in Asien zu stellen“.

In dem Werk ‌soll eine Reihe von ‌Medikamenten hergestellt werden, darunter Kerendia zur Behandlung chronischer Nierenerkrankungen, Nubeqa gegen Prostatakrebs und das noch in der Entwicklung befindliche Mittel Asundexian zur Vorbeugung von Schlaganfällen.

Guth verwies in einem Interview mit der Agentur Reuters auf das ​kräftige Wachstum von Bayer in den ⁠USA. 2018 habe das Unternehmen noch rund 20 Prozent des weltweiten Pharmaumsatzes in den USA erwirtschaftet, inzwischen seien es ​35 Prozent. „Wir sehen, dass sich das Momentum auch jetzt weiter fortsetzt und haben die Devise ausgegeben, bis Ende ⁠des Jahrzehnts ‌unser Geschäft in den Vereinigten Staaten noch einmal zu verdoppeln.“ Dahinter stehe eine Bereitschaft in den USA, für Innovationen zu bezahlen.

Reiche: Auch nach Diesel-Freigabe ausreichend Reserve

De Diesel-Versorgung steht nach den Worten von ​Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auch nach der Freigabe eines Teils der Not-Reserven ⁠nicht in Frage. Es würden jetzt 100 Millionen Barrel über vier Monate koordiniert über die Internationale Energie-Agentur mobilisiert, teilte Reiche am Freitagabend ‌mit. „Dabei bleibt jederzeit ausreichend Reserve zur Sicherung der Versorgung im System.“ Das werde fortlaufend überwacht.

Zugleich würden die G7-Staaten ihre Energieflüsse untereinander offen ‌halten, die Kapazitäten der ‌Raffinerien koordinieren und die Auslastung erhöhen, wo das möglich sei. „Damit bringen wir zusätzliches Angebot in den Markt, begrenzen weiteren Preisdruck und schaffen Verlässlichkeit – für ​Unternehmen und Verbraucher ebenso wie ⁠für unsere transatlantische Partnerschaft“, so Reiche.

Die G7-Staaten hatten sich zuvor auf die Freigabe von 100 Millionen ​Barrel Rohöl und Diesel aus ihren strategischen Reserven geeinigt. Damit reagiert das ⁠Bündnis auf den ‌Druck der USA, das Angebot zu erhöhen. Die Hoffnung ist, dass die Kraftstoffpreise sinken, die unter anderem wegen des von den USA und Israel ⁠begonnen Irankriegs ⁠stark gestiegen sind.

US-Präsident Donald Trump steht unter Druck, die Kraftstoffkosten noch vor ⁠den ​amerikanischen Zwischenwahlen im ⁠November zu senken. Die hohen Preise ​sind für Trump und seine Republikaner zu einem ‌politischen Problem geworden - vor allem in den Agrarstaaten, in denen der ​Kraftstoff für die Landwirtschaft, den Lkw-Verkehr ​und das verarbeitende Gewerbe von großer Bedeutung ist.

Neuer US-Mediengigant heißt Skydance

Nach der milliardenschweren Übernahme von Warner Bros durch Paramount Skydance ​wird der fusionierte Medienkonzern künftig unter dem Namen Skydance firmieren. Dies ⁠gab Konzernchef David Ellison am Freitag bekannt. So sollten die eigenständigen Identitäten der traditionsreichen Filmstudios Paramount und Warner Bros bewahrt werden. „Wir wollten einen Namen, ‌der dem fusionierten Unternehmen eine eigene Identität gibt“, erläuterte Ellison. Paramount und Warner Bros könnten so jeweils im Rampenlicht bleiben. Die rechtliche Umbenennung ‌in Skydance ist für Dienstag ‌geplant. Am selben Tag sollen die Aktien von der Technologiebörse Nasdaq an die New York Stock Exchange wechseln und dort unter dem neuen Kürzel „SKYD“ gehandelt ​werden.

Ein US-Richter hatte am Mittwoch ⁠den Weg für den Zusammenschluss endgültig freigemacht und damit eine monatelange Hängepartie beendet. Zuvor hatte sich ​das Unternehmen mit zwölf US-Bundesstaaten geeinigt, die gegen die Fusion geklagt hatten. Sie hatten ⁠befürchtet, dass der ‌neue Mediengigant die Preise für Filme und Fernsehserien in die Höhe treiben könnte.

Ellison hatte erst Anfang der Woche Ynon Kreiz, bisher Chef des Spielwarenkonzerns ⁠Mattel, zu ⁠seinem Co-CEO ernannt. Während Kreiz das Tagesgeschäft und die Integration leiten soll, will sich ⁠Ellison ​auf die ⁠kreative Ausrichtung und die Gesamtstrategie konzentrieren. ​Das Führungsduo steht vor der Herausforderung, Einsparungen von ‌sechs Milliarden Dollar umzusetzen und einen gemeinsamen Schuldenberg von rund 80 Milliarden Dollar ​zu verwalten.

Schwacher US-Arbeitsmarkt: Nur 29.000 neue Stellen im September

Der amerikanische Arbeitsmarkt hat im September mit ​einem schwachen Stellenaufbau überrascht. Unter dem Strich entstanden ⁠nur 29.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Job-Bericht der Regierung hervorgeht. Von der Nachrichtenagentur Reuters zuvor ‌befragte Fachleute hatten mit 90.000 Stellen gerechnet. Im August waren zudem nach revidierten Daten nur 133.000 Arbeitsplätze entstanden. ‌Ursprünglich war ein ‌Plus von 162.000 Jobs gemeldet worden. Die Arbeitslosenquote stieg zudem im September auf 4,2 Prozent. Hier hatten Fachleute mit ​einem Verharren auf dem Vormonatswert ⁠gerechnet.

Die US-Notenbank Federal Reserve soll für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen und ​achtet somit genau auf die Arbeitsmarktdaten. Sie hat den Leitzins ⁠zuletzt auf die ‌neue Spanne von 3,75 bis 4 Prozent angehoben. Sie stemmte sich damit gegen den Inflationsschub - eine Folge des ⁠Iran-Krieges und ⁠der damit stark gestiegenen Ölpreise. Die Notenbank bescheinigte dem Arbeitsmarkt zugleich ⁠Mitte ​September, ⁠dass der Beschäftigungszuwachs mit dem Wachstum ​der Erwerbsbevölkerung Schritt gehalten habe. Der ‌Chef der New Yorker Fed, John Williams, hat jüngst erklärt, ​er sehe derzeit keine ​Eile für eine weitere Verschärfung der Geldpolitik.

Altkanzler Schröder wird Aufsichtsrat bei russischer Globus

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist in Russland zum Mitglied des Aufsichtsrats des russischen Ablegers der Globus-Gruppe geworden. Das bestätigte die russische Hyperglobus GmbH der Deutschen Presse-Agentur. Schröder sei von den Anteilseignern schon am 30. September in den Aufsichtsrat aufgenommen worden. Der Altkanzler werde an der allgemeinen Unternehmensführung teilnehmen und die strategische Entwicklung der Firma in Russland leiten, hieß es.

Eine Bestätigung des 82-Jährigen, der mit Kremlchef Wladimir Putin befreundet ist, lag zunächst nicht vor. Zur Frage, ob die Personalie mit den kürzlich vom russischen Präsidenten angeordneten Zwangsverwaltungen ausländischer Firmen wie Metro, Auchan oder Nestlé im Zusammenhang steht, äußerte sich Pressedienst der Hyperglobus nicht. Den Angaben nach wurde der russische Ableger seit Januar 2025 von der deutschen Holding abgetrennt und agiert „juristisch und organisatorisch“ eigenständig in Russland.

Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler. Zum Ende seiner Amtszeit vereinbarte er mit Putin den Bau der Ostseepipeline Nord Stream; nach seinem Ausscheiden aus der Politik übernahm er Funktionen bei Nord Stream und dem russischen Energiekonzern Rosneft. Seine enge Verbindung zu Putin und sein Engagement für russische Energieunternehmen stehen seit Jahren in der Kritik. Auch während des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich Schröder wiederholt mit Putin getroffen.

Bauhaus darf acht Standorte der insolventen Hellweg-Gruppe übernehmen

Nach der Insolvenz der Baumarktkette Hellweg darf der Konkurrent Bauhaus acht Standorte übernehmen. „Das Zusammenschlussvorhaben ist wettbewerblich unbedenklich“, erklärte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, am Freitag in Bonn. Betroffen sind die Standorte in Backnang, Beckum, Berlin-Köpenick, Dahlwitz-Hoppegarten, Dortmund-Hacheney, Essen-Rellinghausen, Iserlohn und Potsdam.

Das Unternehmen Hellweg betrieb zuletzt unter den Marken Hellweg und BayWa Bau & Garten 113 Bau- und Gartenmärkte in Deutschland. Das Unternehmen hatte im Juni Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Bauhaus ist eine der führenden Baumarktketten in Deutschland. Das Unternehmen betreibt rund 290 Standorte in Deutschland sowie im europäischen Ausland.

Bundesregierung hebt wohl Wachstumsprognosen kräftig an

Die Bundesregierung folgt den Wirtschaftsforschungsinstituten und wird ihre Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre deutlich anheben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach wird nun mit einem Wachstum von 1,3 Prozent in diesem Jahr und 1,1 Prozent im kommenden Jahr gerechnet. Erst 2028 wird das Bruttoinlandsprodukt spürbar langsamer zulegen, mit dann geschätzten 0,6 Prozent.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Herbstprojektion nächste Woche vorstellen. Seit dem Frühjahr hatte die Regierung aus Union und SPD für 2026 mit einem Wachstum von ‌0,5 Prozent gerechnet, 2027 dann von ‌0,9 Prozent. Doch der Nahost-Krieg hat die deutsche Wirtschaft anders als befürchtet nicht so stark gebremst.

Der Aufschwung wird vor allem durch die schuldenfinanzierten Investitionen des Staates in die Infrastruktur und die Aufrüstung der Bundeswehr befeuert. So gehen von den Konsumausgaben der öffentlichen Hand vor allem 2026 ​we

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Rechtskräftige Umbenennung von Paramount/Warner-Zusammenschluss in Skydance am Dienstag

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wie stark sind die gestohlenen Daten aus Dänemark betroffen?
  • Wie entwickelt sich die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten weiter?

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This article was originally published by FAZ.

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