
Ein Blick auf die politische Laufbahn des LDP-Politikers Yasuo Fukuda, seine Bemühungen um China und seine Verbindungen zur Politik.
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Yasuo Fukuda war von September 2007 bis September 2008 Premierminister von Japan und bemühte sich stark um die Annäherung an China.
Der LDP-Politiker Fukuda hatte im September 2007 die Regierungsgeschäfte übernommen, nachdem Ministerpräsident Shinzō Abe zurückgetreten war. Fukuda blieb jedoch nur ein Jahr im Amt.
Fukuda setzte sich als Regierungschef für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Japan und China ein. Er lud den damaligen chinesischen Präsidenten Hu Jintao nach Japan ein; Hus Besuch im Mai 2008 war der erste eines chinesischen Staatschefs im Land seit Jahren. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich Fukuda und Hu damals zu »Beziehungen von gegenseitigem Vorteil auf der Grundlage gemeinsamer strategischer Interessen«.
Die Fukudas, eine Politikerfamilie
Fukuda hatte an der renommierten Waseda-Universität in Tokio Wirtschaftswissenschaften studiert, anschließend arbeitete er bei einem Ölkonzern. Als sein Vater Takeo Fukuda 1976 Premierminister wurde, stieg auch Yasuo in die Politik ein. Er wurde 1990 in das Unterhaus des japanischen Parlaments gewählt und war von 2000 bis 2004 Kabinettschef. Dann trat er in einem Skandal um versäumte Rentenbeiträge zurück.
Seine politische Karriere stoppte das jedoch nicht. 2007, nach Abes Rücktritt, wurde Fukuda zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Das Parlament schien in dieser Zeit jedoch so gespalten, dass mehrere geplante Gesetze ins Stocken gerieten. Frustriert über die Situation trat Fukuda 2008 zurück.
Doch auch nach dem Rücktritt unternahm Fukuda mehrere Besuche in China, um die oft angespannten Beziehungen zu verbessern. Angesichts abgekühlter Beziehungen zwischen Tokio und Peking besuchte er 2014 China und führte Gespräche mit Präsident Xi Jinping. Damit bereitete er die Grundlage für ein Gipfeltreffen zwischen Xi und Abe, der 2012 wieder als Ministerpräsident übernommen hatte.

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