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Zinédine Zidane begeistert Nationalspieler im Training
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Spiegel Sport1 hour agoSports2 min readGermanyView translation

Zinédine Zidane begeistert Nationalspieler im Training

Manu Koné zeigt sich beeindruckt von der technischen Brillanz des neuen französischen Nationaltrainers

Quick Look

  • Der französische Nationalspieler Manu Koné zeigt sich beeindruckt von der ungebrochenen technischen Klasse seines neuen Trainers Zinédine Zidane.
  • Vor dem Nations-League-Spiel gegen Italien lobt Koné Zidanes Ratschläge und dessen Präsenz im Training.

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Why It Matters

Zinédine Zidane hat Didier Deschamps als Trainer der französischen Nationalmannschaft abgelöst. Er ist eine Legende des französischen Fußballs und ehemaliger Trainer von Real Madrid.

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Dass Zinédine Zidane ein grandioser Fußballer gewesen ist, weiß in Frankreich jedes Kind. Zidane aber tatsächlich live gegen den Ball treten zu sehen, muss trotzdem ein Ereignis sein. Sogar für diejenigen, die selbst ganz gut kicken können.

Er habe kaum glauben können, was er da sehe, sagte Frankreichs Manu Koné, nachdem sein neuer Nationaltrainer Zidane seine Fußballschuhe schnürte, um am Training teilzunehmen.

Der 54-Jährige, einst der wohl der beste Spielmacher im Weltfußball, spielte Pässe und schlug Flanken. Und versetzte seine Fußballer in Staunen.

»Es live mitzuerleben, ist noch besser«

»Was mich in der ersten Trainingswoche schockiert hat, war sein technisches Repertoire. Er hat nichts von seinem Können eingebüßt«, sagte Koné am Dienstag vor dem bevorstehenden Spiel gegen Italien im Stade de France in der Nations League.

»Es live mitzuerleben, ist noch besser, besonders in seinem Alter«, sagte der 25-Jährige weiter. Koné, 2001 geboren, war fünf Jahre alt, als Zidane seine Spielerkarriere beendete. »Dass er diese Technik auch heute noch beherrscht, bedeutet, dass sie zu seiner Zeit unglaublich gewesen sein muss.«

Zidanes zwei Tore im gewonnenen WM-Finale 1998 gegen Brasilien machten ihn über Nacht zum Superstar – während die ganze Nation feierte, wurde sein Gesicht auf den Arc de Triomphe in Paris projiziert. Es folgte die Auszeichnung mit dem Ballon d’Or als Weltfußballer. 2000 führte er die Franzosen zum Titel bei der Europameisterschaft.

»Es ist eine Freude, von Zidane, einer Legende, trainiert zu werden. Er hat mir gesagt, ich solle frei spielen, und mir Selbstvertrauen gegeben«, sagte Koné. »Er war Mittelfeldspieler, daher höre ich als Mittelfeldspieler auf alles, was er sagt, und kann an seiner Seite nur lernen. Er gibt mir viele Ratschläge zu meiner Positionierung und überträgt mir mehr Verantwortung.«

Zidanes letzter Einsatz für Frankreich war im WM-Finale 2006, das mit einer Niederlage im Elfmeterschießen gegen Italien endete. Zidane war damals in der Verlängerung vom Platz gestellt worden, der Grund war sein berüchtigter Kopfstoß gegen den italienischen Verteidiger Marco Materazzi.

Später wurde Zidane Trainer, mit Real Madrid gewann er dreimal die Champions League. Nun beerbte er Didier Deschamps als französischen Nationalcoach. Das Spiel gegen Italien am Freitag wird sein Heimdebüt. Zuvor hatte er die Auswärtspartien in der Türkei und in Belgien jeweils 1:0 gewonnen.

»Man kann ihm zu seiner Karriere nur gratulieren«, sagte Koné. »Das werden wir am Freitag sehen, die Ovationen, die er bekommt.«

Open Questions

  • Wie wird sich die französische Mannschaft unter Zidane langfristig entwickeln?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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