Zwei Überlebende nach neun Tagen aus Wasserkraftwerk in Nepal gerettet
Rettungskräfte bergen zwei Arbeiter aus einem verschütteten Schacht im Himalaja. Die Zahl der Todesopfer nach Sturzfluten steigt derweil auf über 1300.
Quick Look
- Nach neun Tagen im verschütteten Schacht eines Wasserkraftwerks im Himalaja hat die nepalesische Armee zwei Arbeiter gerettet.
- Die Rettung nährt Hoffnungen auf weitere Überlebende, während die Opferzahl in Nepal und Tibet auf über 1300 steigt.
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Why It Matters
Elf aktive oder im Bau befindliche Wasserkraftwerke wurden von Wasser- und Geröllmassen im Himalaja erfasst.
Freiheit nach neun Tagen. Diese Videos der nepalesischen Armee zeigen, wie Rettungskräfte zwei Überlebende der Sturzflut im Himalaja aus dem verschütteten Schacht eines Wasserkraftwerks ziehen. Kurz nach der Rettung spricht ein Soldat mit einem der Männer.
Geretteter Arbeiter
»Ich habe im Kontrollraum gearbeitet. Normalerweise sind wir dort zu viert oder zu sechst, aber diesmal waren wir 40 oder 45 Leute. Da ich im Kontrollraum gearbeitet habe, war es meine Aufgabe, allen das Leben zu retten. Wenn sich eine solche Katastrophe ereignet, kann man nicht einfach weglaufen. Ich musste alle retten. (...) Dabei verlor ich Zeit und habe es selbst nicht mehr herausgeschafft. Ich war im Inneren gefangen.«
Soldat
»Es ist, als hättest du ein zweites Leben geschenkt bekommen.«
Geretteter Arbeiter
»Als ich im Tunnel gefangen war, habe ich ein Mantra gesungen.«
Soldat
»Herzlichen Glückwunsch. Es scheint, als hätte das Mantra wirklich geholfen. Gott hat dich gerettet. Du solltest dieses Mantra anderen beibringen. Na gut, ruh dich jetzt aus. Bitte ruh dich etwas aus.«
Die beiden Mitarbeiter eines Wasserkraftwerks wurden am Freitag in ein Militärkrankenhaus der Hauptstadt Kathmandu geflogen. Behördenangaben zufolge wurden elf aktive oder im Bau befindliche Wasserkraftwerke von den Wasser- und Geröllmassen erfasst. Hunderte Beschäftigte werden noch in den Tunnelsystemen vermutet.
Die Rettung der beiden Männer nährt Hoffnungen, weitere Überlebende zu finden. Die Zahl der bestätigten Todesopfer in Nepal und Tibet ist inzwischen auf mehr 1300 Menschen gestiegen. Knapp 4800 Menschen werden noch vermisst.
Open Questions
- Wie viele Menschen befinden sich noch lebend in den Tunnelsystemen?
- Wie hoch ist die endgültige Zahl der Vermissten?





