Eilmeldung
ESDeclarada emergencia de interés nacional en Madrid y Ávila por incendios forestalesESLeBron James ficha por los Philadelphia 76ers, estableciendo un nuevo récord de longevidadESMexicali y Sonora Enfrentan Ola de Calor Extrema con Temperaturas de Hasta 48 Grados y Múltiples DecesosESQuince aviones militares de Airbus sin kit antiincendios para la campaña actualESSailGP llega a Europa: Gran Premio de Gran Bretaña en PortsmouthESGeoingeniería solar y otras estrategias para enfriar la TierraESOperario muere en accidente laboral en obras del Camp NouESBomberos de Madrid relatan incendios sin precedentes y evacuaciones masivasESChoque político en España por la gestión de los incendios forestalesESEdu Aguirre se prepara para La Velada del Año VI: "Cristiano me dijo que adelante"ESDeclarada emergencia de interés nacional en Madrid y Ávila por incendios forestalesESLeBron James ficha por los Philadelphia 76ers, estableciendo un nuevo récord de longevidadESMexicali y Sonora Enfrentan Ola de Calor Extrema con Temperaturas de Hasta 48 Grados y Múltiples DecesosESQuince aviones militares de Airbus sin kit antiincendios para la campaña actualESSailGP llega a Europa: Gran Premio de Gran Bretaña en PortsmouthESGeoingeniería solar y otras estrategias para enfriar la TierraESOperario muere en accidente laboral en obras del Camp NouESBomberos de Madrid relatan incendios sin precedentes y evacuaciones masivasESChoque político en España por la gestión de los incendios forestalesESEdu Aguirre se prepara para La Velada del Año VI: "Cristiano me dijo que adelante"
Newsgather
ZurückHubig skeptisch zu Merz' angekündigtem Verbot von Enteignungen
Hubig skeptisch zu Merz' angekündigtem Verbot von Enteignungen
In Entwicklung
Die Weltvor 2 StundenPolitik1 Min. LesezeitGermany

Hubig skeptisch zu Merz' angekündigtem Verbot von Enteignungen

Auf einen Blick

  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) äußert Skepsis gegenüber dem von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekündigten Verbot von Enteignungen von Immobilienunternehmen.
  • Sie betont die verfassungsrechtlichen Schwierigkeiten eines solchen Verbots und eines Gesetzes zur Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen, während in Berlin ein Volksentscheid zur Enteignung umgesetzt werden könnte.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bundeskanzler Merz kündigte ein Gesetz zum Verbot von Enteignungen von Wohnungsbaugesellschaften an, da die schwarz-rote Koalition die Umsetzung eines Berliner Volksentscheids zur Vergesellschaftung fürchtet. Bundesjustizministerin Hubig äußert sich skeptisch zu einem pauschalen Verbot und betont die Schwierigkeit eines solchen Vorhabens.

Schriftgröße

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich skeptisch zu einem von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekündigten Verbot von Enteignungen von Immobilienunternehmen geäußert. „Ein pauschales Verbot ist sicher nicht möglich“, sagte Hubig dem „Handelsblatt“ vom Freitag. Und auch ein regelndes Gesetz zur Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen sei kein einfaches Vorhaben.

„Es gibt Expertinnen und Experten, die Zweifel äußern, dass so etwas überhaupt verfassungskonform zu regeln ist“, führte sie aus. „Für komplett ausgeschlossen halte ich es nicht.“

Merz hatte nach dem jüngsten Koalitionsausschuss ein Gesetz angekündigt, das den Ländern Enteignungen von Wohnungsbaugesellschaften verbietet. Hintergrund ist die Sorge der schwarz-roten Koalition, dass in Berlin ein Volksentscheid zur Vergesellschaftung der Wohnungsbestände umgesetzt wird.

Nach Artikel 15 Grundgesetz sei eine Vergesellschaftung von Grund und Boden, Naturschätzen und Produktionsmitteln grundsätzlich möglich, sagte Hubig weiter. Gleichzeitig habe Artikel 14 des Grundgesetzes, der das Eigentum garantiert, aus guten Gründen eine sehr starke Stellung. „Das ist ein schwieriges Spannungsfeld“, fuhr die Justizministerin fort. „Wie schwierig, zeigt sich darin, dass es bislang noch keinen Anwendungsfall für Artikel 15 und die Vergesellschaftung gab.“ Deshalb gebe es auch keine Rechtsprechung.

„Ich betreibe keine Enteignungsdebatte“, versicherte die SPD-Politikerin. „Mein Ziel ist, dass Wohnen bezahlbar ist.“ Die Mieten seien „ein sehr reales Problem für die Bürgerinnen und Bürger“, und zwar nicht nur in Berlin, sondern auch in vielen anderen Städten.

In der Bundeshauptstadt wird seit Jahren über die Enteignung großer Wohnungsbaukonzerne debattiert. Im Jahr 2021 stimmte eine Mehrheit für einen Volksentscheid mit dem Titel „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“. In Reaktion darauf verabschiedete das Berliner Abgeordnetenhaus im März dieses Jahres ein Rahmengesetz, das dies grundsätzlich ermöglicht.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Bundesregierung wird ein Gesetz zur Regelung oder zum Verbot von Enteignungen von Wohnungsbaugesellschaften vorlegen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie wird das angekündigte Gesetz von Merz konkret aussehen?
  • Wie wird die Verfassungskonformität bewertet?
  • Wie wird die Berliner Landesregierung reagieren?

Verwandte Themen

This article was originally published by Die Welt.

Ähnliche Meldungen

Polens PiS zerbricht nach Machtkampf zwischen Morawiecki und Kaczyński
In Entwicklung·vor 49 Minuten

Polens PiS zerbricht nach Machtkampf zwischen Morawiecki und Kaczyński

Die rechtskonservative polnische Oppositionspartei PiS ist nach einem Richtungsstreit zerbrochen. Ex-Ministerpräsident Mateusz Morawiecki verlässt die Partei mit 40 Abgeordneten nach einem Machtkampf mit Parteichef Jarosław Kaczyński, der eine rechtsradikale Ausrichtung bevorzugte. Die Spaltung schwächt die PiS und könnte die politische Landschaft Polens fragmentieren.

Die Welt
3 Min. Lesezeit
Mehr zu diesem Themaenteignung