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Koalition will mit Staatsgesellschaft und Enteignungsverbot für bezahlbaren Wohnraum sorgen
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Die Zeit02.07.2026Política2 dk okumaGermany

Koalition will mit Staatsgesellschaft und Enteignungsverbot für bezahlbaren Wohnraum sorgen

En resumen

  • Die Koalition plant die Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft und ein bundesweites Enteignungsverbot für private Mietwohnungsbestände, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Rechtssicherheit zu gewährleisten.
  • Bundeskanzler Merz betont die Notwendigkeit, Enteignungsbestrebungen auf Länderebene zu unterbinden.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die Koalition aus CDU, CSU und SPD hat Beschlüsse zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zur Rechtssicherheit gefasst. Dies beinhaltet die Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft und ein Verbot von Enteignungen privater Mietwohnungsbestände.

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Mit einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft und einem Enteignungsverbot für Mietwohnungsbestände von Immobilienunternehmen will die Koalition für Rechtssicherheit und mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. Zu den Beschlüssen, auf die sich die Spitzenvertreter von CDU, CSU und SPD im Koalitionsausschuss geeinigt haben, gehört die Gründung einer «Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen» (WBG).

Deren Ziel sei es, «vermehrt Wohnungen im bezahlbaren Preissegment zu bauen, wo der Wohnungsmarkt auf Dauer nicht ausreichend bezahlbaren Wohnraum bereitstellt», hieß es. Sie solle den sozialen Wohnungsbau sowie serielles Bauen unterstützen und insbesondere in Regionen mit nachgewiesenem Wohnungsmangel aktiv werden.

Gleichzeitig will die Koalition den seit Jahren vor allem von der Linkspartei propagierten Überlegungen zur Enteignung von Konzernen mit großen Mietwohnungsbeständen endgültig einen Riegel vorschieben. «Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden, wird durch Bundesgesetz geregelt, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist», heißt es in den Beschlüssen des Koalitionsausschusses.

Merz: Im Ausland fragt man, was da los ist

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte, entsprechende Bestrebungen auf Landesebene hätten dazu geführt, dass «in der ganzen Welt gefragt wird, was ist in Deutschland los, müssen wir in Deutschland mit Enteignungen rechnen». Jedes Bundesland könne machen, was es wolle. Wenn aber Entscheidungen auf Landesebene dazu führten, dass man in ganz Deutschland ein Problem bekomme, sei es richtig, auf Bundesebene darauf zu reagieren. Der Kanzler fügte hinzu: «Und in diesem sehr konkreten Fall reagieren wir mit einem Gesetz, das Enteignungen von Wohnungsbaugesellschaften verbietet - und das können wir bundesrechtlich regeln».

Vor allem ein Berliner Thema

Die Berliner Bevölkerung hatte sich 2021 mehrheitlich für die Enteignung großer Wohnungskonzerne ausgesprochen. Damit wurde der damalige Berliner Senat aufgefordert, «alle Maßnahmen einzuleiten», die zur Überführung von Immobilien in Gemeineigentum erforderlich sind, und dazu ein Gesetz zu erarbeiten. Allerdings war das Votum für die Politik rechtlich nicht bindend. Im vergangenen September legte die Berliner Initiative «Deutsche Wohnen & Co enteignen» einen Gesetzentwurf zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne vor. Dieses Gesetz solle im Rahmen eines Volksentscheids in den nächsten beiden Jahren beschlossen werden, kündigten Vertreter der Initiative an. In Berlin wird am 20. September das Abgeordnetenhaus neu gewählt.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Bundesgesetz zum Verbot von Enteignungen privater Mietwohnungsbestände wird verabschiedet.

    Muy probable · En meses

  • Gründung der 'Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen' erfolgt.

    Probable · En meses

Preguntas abiertas

  • Wie wird die staatliche Wohnungsbaugesellschaft finanziert?
  • Welche Kriterien gelten für 'nachgewiesenen Wohnungsmangel'?
  • Wie genau wird das Enteignungsverbot bundesrechtlich ausgestaltet?

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This article was originally published by Die Zeit.

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