Koalitionsausschuss will telefonische Krankschreibungen abschaffen
En resumen
- Die Koalition aus Union und SPD plant, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen und die ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag verpflichtend zu machen.
- Ziel ist die Senkung des Krankenstands, doch es gibt Kritik von Seiten der CDU und aus der Bevölkerung.
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Por qué importa
Der Koalitionsausschuss von Union und SPD vereinbarte, die Möglichkeit telefonischer Krankschreibungen abzuschaffen und die ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag einzuführen. Dies soll den Krankenstand senken.
Der Koalitionsausschuss von Union und SPD hatte vereinbart, die Möglichkeit telefonischer Krankschreibungen abzuschaffen. Außerdem soll die verpflichtende Vorlage einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag als gesetzliche Regel eingeführt werden – statt wie bisher am vierten Tag.
Kann Merz damit den Krankenstand senken?
Kanzler Friedrich Merz (CDU) erläuterte, das heiße nicht, dass man am ersten Tag in die Praxis gehen müsse. Bereits möglich ist, dass Ärzte den Beginn einer Arbeitsunfähigkeit rückdatieren, aber »nur ausnahmsweise und nur nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu drei Tagen«, hieß es.
In Betrieben sollen abweichende Regeln vereinbart werden können. Arbeitgeber können auch jetzt eine frühere Vorlage verlangen. Merz begründete die geplanten strengeren Regeln damit, dass der Krankenstand gesenkt werden solle.
»Riesen-Unmut« über Regelung
»Menschen, die keine Lust haben, die blau machen, hat es immer gegeben. Wir haben vor allem ein Problem mit den Langzeitkranken.« Er habe angeregt, die Pläne zu überdenken. Ihn erreiche in Rückmeldungen die Sorge, dass Menschen, die heute vielleicht einen Tag fehlten, künftig gleich drei oder fünf Tage ausfallen könnten.
Auch der Vize-Vorsitzende der CDA, Christian Bäumler, äußerte Kritik an den Plänen der Bundesregierung. »Die Koalition muss dieses völlig unnötige Thema schnell abräumen«, sagte er dem »Tagesspiegel«. Die meisten Menschen, mit denen er darüber gesprochen habe, seien entsetzt von der angekündigten Pflicht zu einer Krankschreibung an Tag eins, es gebe einen »Riesen-Unmut« über die Regelung.
Was der Koalitionsbeschluss für Arztpraxen bedeutet, lesen Sie hier .
Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Die neuen Regelungen zur Krankschreibung werden zu Unmut und Widerstand führen.
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Preguntas abiertas
- Wie werden abweichende Betriebsregeln gestaltet?
- Welche Kriterien gelten für die Rückdatierung durch Ärzte?
- Wie wird die Umsetzung in den Praxen erfolgen?



