Der Thüringer AfD-Politiker Daniel Haseloff weist Kerkelings Vergleich zwischen einem AfD-Wahlkampfslogan und dem Konzentrationslager Buchenwald als „harten Angriff“ zurück.
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Der Thüringer Landtag führt Anhörungen zu einem möglichen Parteiverbotsverfahren gegen die AfD durch. Die AfD in Thüringen wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
Thüringens AfD-Fraktionsvize Daniel Haseloff hat eine Aussage des Entertainers Hape Kerkeling bei einer Anhörung zu einem möglichen Parteiverbotsverfahren kritisiert. „Mir tut natürlich die Geschichte des Herrn Kerkeling ein Stück weit leid und ich verstehe auch seine Emotion“, sagte Haseloff in Erfurt. „Aber das mit uns in Verbindung zu bringen, ist natürlich ein harter Vorwurf, ein harter Angriff“.
Der 38-Jährige bezeichnete einen Satz in Kerkelings Anhörung mit einer Anspielung auf einen Wahlkampfslogan des AfD-Politikers Ulrich Siegmund als „skandalöse Aussage“.
Kerkeling hatte am Mittwoch im Thüringer Landtag bei einer Anhörung zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren gesprochen. Im Frageteil seiner Anhörung sagte der Komiker: „Menschen, die mit dem Wahlslogan kommen: ,Alles ist möglich‘ – bei einem Autohersteller verstehe ich das. Da geht es dann um Geschwindigkeitssteigerung, mehr Sitzplätze im Auto. Aber eine politische Partei, bei der alles möglich ist und die das zu ihrem Wahlslogan macht, bei denen ist unter Umständen auch Buchenwald möglich.“
Kerkelings Großvater Hermann war ein Zimmermann aus Recklinghausen und katholischer Kommunist. Er erlebte als politischer Häftling im Konzentrationslager Buchenwald Zwangsarbeit und Folter, weil er nur wenige Wochen nach der NS-Machtergreifung im März 1933 zusammen mit einem Genossen in Herten Flugblätter gegen Adolf Hitler verteilt hatte. „Er war ein Mensch, der schlichtweg nicht bereit war, wegzusehen, als die Dunkelheit über Deutschland hereinbrach“, hatte sein Enkel Hape im April 2026 auf einer Feier anlässlich der Befreiung des KZ Buchenwald gesagt.
Die AfD wurde in Sachsen-Anhalt bei der Wahl stärkste Kraft und will in Magdeburg eine Regierung bilden. Der dortige AfD-Landesverband sowie die Thüringer AfD mit ihrem Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke werden jeweils vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet.
In a foreign policy keynote speech, Chancellor Friedrich Merz warned of weakening German support for Ukraine and stressed that a Russian victory would directly threaten NATO and Germany. He criticized the AfD and its alleged Russian backers, referred to hybrid attacks such as the drone attack at Leipzig airport and praised NATO for its contribution to the European peace order, while highlighting the new five percent defense target.
Chancellor Friedrich Merz warned against Russia's attempts to divide German society over its support for Ukraine and emphasized NATO's central role in deterring Russian aggression and protecting freedom and security in Germany.

The left-wing parliamentary group leader Sören Pellmann has joined the Rote Hilfe, which is classified as left-wing extremist by the Office for the Protection of the Constitution. Other state chairmen of the party also committed themselves to the association, which could put a strain on political exploratory talks.
Several constitutional lawyers accuse the AfD in Saxony-Anhalt of having partly illegally financed its election campaign using party funds. The focus is on so-called citizen dialogues. The AfD rejects the allegations as unfounded.
The actress Collien Fernandes complains in the North Rhine-Westphalia state parliament about inadequate protective mechanisms against digital sexualized violence. She criticizes the failure of platform reporting channels and the frequent termination of criminal proceedings in cases of deepfake abuse.
Chancellor Friedrich Merz warns of the consequences of declining support for Ukraine. A German withdrawal would endanger the stability of Europe and could lead to a dictated peace. He also announced clear reactions to hybrid attacks.