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BackAfD führt in Sachsen-Anhalt vor Landtagswahl – CDU bleibt bei 23 Prozent
AfD führt in Sachsen-Anhalt vor Landtagswahl – CDU bleibt bei 23 Prozent
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Handelsblatt1 hour agoPolitics2 min readGermanyView translation

AfD führt in Sachsen-Anhalt vor Landtagswahl – CDU bleibt bei 23 Prozent

Quick Look

  • Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut einer ZDF-Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen mit 41 Prozent klar vor der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze bei 23 Prozent.
  • Die Linke folgt mit 11,5 Prozent, während SPD, Grüne, BSW und FDP unter der Fünf-Prozent-Hürde liegen.
  • Andere Institute bestätigen den Vorsprung der AfD, doch eine absolute Mehrheit erscheint aufgrund möglicher Splitterparteien unwahrscheinlich.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht bevor. Aktuell regiert ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP in Magdeburg. Die AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

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Ein paar Tage noch bis zur Landtagswahl am Sonntag. Eine neue Umfrage sieht die AfD weiter klar vor der CDU von Ministerpräsident Schulze.

In Umfragen klar vorn: die AfD in Sachsen-Anhalt. Foto: Peter Gercke/dpa

Magdeburg. Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF weiter klar vor der CDU. Demnach kommt die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund auf 41 Prozent, ein Punkt mehr als vor einer Woche. Die Christdemokraten von Ministerpräsident Sven Schulze liegen unverändert bei 23 Prozent. Der Landtag von Sachsen-Anhalt wird am Sonntag neu gewählt.

Auf Platz drei folgt in der Umfrage die Linke mit 11,5 Prozent - das sind 1,5 Punkte weniger, als die Forschungsgruppe in der Vorwoche ermittelt hatte. Die SPD verliert 0,5 Punkte und kommt auf 8,5 Prozent, die Grünen stehen unverändert bei 6 Prozent. Das BSW mit 4 Prozent (plus 1 Punkt) und die FDP mit 3 Prozent würden nicht über die Fünf-Prozent-Hürde kommen. Die übrigen Parteien erreichen zusammen 3 Prozent.

Bei einem Wahlergebnis wie in dieser Umfrage würde die AfD laut dem Meinungsforschungsinstitut ihr Ziel verfehlen, alleine zu regieren. Je mehr Parteien den Sprung ins Parlament in Magdeburg schaffen, desto unwahrscheinlicher wird eine absolute Mehrheit für die AfD, die in Sachsen-Anhalt vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird. Aktuell regiert in Magdeburg ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP.

Deutlicher Vorsprung der AfD auch in anderen Umfragen

Die Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 1. bis zum 3. September insgesamt 1.044 Wahlberechtigte. Die Umfrage ist nach Angaben des ZDF repräsentativ, der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut plus/minus drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent gut plus/minus zwei Prozentpunkte.

Der deutliche Vorsprung der AfD vor der CDU in der Umfrage deckt sich mit den Erhebungen anderer Institute. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von „Nius“ lag die AfD zuletzt bei 43 Prozent und die CDU bei 22 Prozent. Infratest dimap sah die AfD in einer Umfrage für die ARD Ende August bei 42 Prozent gekommen und die CDU bei 22 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

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What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die AfD wird die Wahl gewinnen, aber keine absolute Mehrheit erreichen.

    Likely · Within days

  • Koalitionsverhandlungen werden schwierig und zeitintensiv sein.

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Welche Koalitionsoptionen stehen nach der Wahl zur Verfügung?
  • Kann die AfD trotz ihres Vorsprungs eine Regierung bilden?
  • Wie werden die kleinen Parteien das Ergebnis beeinflussen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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