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Alexander Dobrindt ist seit 2002 Mitglied des Bundestags und bekleidete zuvor Ämter wie CSU-Generalsekretär und Bundesverkehrsminister. Seit 2022 ist er Bundesinnenminister in der Regierungskoalition aus Union und SPD.
Als die Union kürzlich einen neuen Fraktionsvorsitzenden suchte, fiel auch immer wieder sein Name: Alexander Dobrindt. Bekanntlich bekam den Job ein anderer. Interessant waren aber die Gründe dafür, die hinter den Kulissen vermutet wurden. Zum Beispiel, dass Dobrindt in der Position seinem Parteivorsitzenden, dem CSU-Chef Markus Söder, die Show hätte stehlen können. Oder dass er da, wo er jetzt war, an der Spitze des Innenministeriums, schlichtweg unentbehrlich sei. Bei manchen aus der Union klang Bedauern mit, dass man Dobrindt nicht klonen könne.
Dobrindt hat nämlich eine Fähigkeit, die in der Regierungskoalition von Union und SPD gerade dringend gebraucht wird: Er kann zwischen weit auseinanderliegenden Positionen vermitteln, mit einer Sensibilität für Zwischentöne, die auch die SPD ihm zugesteht, während sie diese beim Kanzler oft vermisst. Dobrindt wird als zuverlässig und kompromissbereit geschätzt und war schon in den Koalitionsverhandlungen ein wichtiges Scharnier.
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Doch Dobrindts Fähigkeiten sind auch in seinem jetzigen Amt wichtig. Der Innenminister gilt als einer der stärksten Minister in Merz’ Kabinett – und als einer der am stärksten strapazierten. Neben der Mammutaufgabe, die Migration wirksam zu begrenzen, muss er Russlands hybriden Angriffen eine starke Abwehr entgegensetzen und die kritische Infrastruktur gegen Anschläge sowohl von außen als auch von innen schützen. Das Ziel ist es, vor die Lage zu kommen, also nicht mehr nur zu reagieren, sondern aktiv Grenzen zu setzen und Gefahr abzuwenden.
Schnell im Denken, reich an Erfahrung
Dabei nützt Dobrindt nicht nur seine auch von politischen Gegnern anerkannte Schnelligkeit im Denken, sondern auch seine lange Erfahrung im Bundestag. Dem gehört der 56 Jahre alte Oberbayer schon knapp ein Vierteljahrhundert an, seit 2002. Zuvor schloss er sein Studium in München als Diplom-Soziologe ab und führte dann einige Jahre lang ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen.
Die darin zum Ausdruck kommende Vielseitigkeit spiegelt sich auch in seiner politischen Laufbahn: Dobrindt bewies sich als CSU-Generalsekretär mit einigen Modernisierungen; so führte die Partei in seiner Amtszeit eine Frauenquote ein. Von 2013 bis 2017 übernahm er dann das Bundesverkehrsministerium; das Vorhaben der Pkw-Maut und der Abgasskandal trugen ihm teils heftige Kritik ein. Als Landesgruppenchef der CSU im Bundestag konnte er danach seine Stärke, nach innen zu wirken, besser ausspielen.
AI outlook — possibilities, not facts
Dobrindt bleibt Bundesinnenminister über die nächste Bundestagswahl hinaus
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The war in Eastern Europe has taken a backseat to Donald Trump as he focuses on his own conflicts, including control of Venezuela, attacks in Iran alongside Netanyahu and a trade war with Canada.

According to projections, the AfD achieved 44 percent in Saxony-Anhalt and celebrated its election victory, while the CDU achieved a historically poor result with less than 18.5 percent and is considering coalition options. The SPD, Left, Greens and BSW also recorded disappointing results, while the FDP narrowly failed to meet the five percent hurdle.

In Dessau, election observers are checking the vote count due to allegations of manipulation in postal voting. The polling stations are closed and counting is underway.

The AfD achieved a historic result in the state elections in Saxony-Anhalt and narrowly missed out on an absolute majority. If it falls short of a majority, forming a government could be difficult, while the CDU under Sven Schulze achieves its worst result since reunification. The BSW is scratching the five percent hurdle and could become decisive for the balance of power.

The AfD clearly won the state elections in Saxony-Anhalt, while the CDU halved its votes. The result leads to the threat of ungovernability in the country. The BSW also fears negative consequences from the election.

According to projections, the AfD achieved around 44 percent of the votes in Saxony-Anhalt in the state elections, which represents almost half of the votes for the first time in a state or federal election in Germany and marks the end of the assumption that right-wing extremism has been permanently defeated in Germany.