Andrang auf der Wiesn: Stadt rät, nicht mehr auf die Theresienwiese zu kommen
Am zweiten Wiesn-Samstag ist das Festgelände extrem voll. Die Stadt München warnt Besucher vor weiterem Zustrom, während Sicherheitskräfte die Massen lenken.
Quick Look
- Aufgrund des extremen Andrangs am zweiten Wiesn-Samstag rät die Stadt München Besuchern, das Oktoberfest aktuell zu meiden.
- Zelte sind bereits überfüllt, Sicherheitsdurchsagen laufen.
- Parallel fand ein Gedenken an den Oktoberfest-Anschlag von 1980 statt.
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Why It Matters
Das Oktoberfest 2024 findet unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt, nachdem es im Vorjahr zu gefährlichem Gedränge kam. Zudem wurde der rechtsextreme Anschlag von 1980 thematisiert.
Am Samstag geht es auf der Wiesn sehr eng zu. Es gibt erste Durchsagen, nicht vor den Zelten stehen zu bleiben.
Auf ihrem offiziellen Oktoberfest-Instagram-Account rät die Stadt München aktuell davon ab, die Wiesn anzusteuern. "Es sind gerade sehr viele Gäste auf der Wiesn, bitte kommen Sie zu einem späteren Zeitpunkt", heißt es.
Der Crowdspotter hat seinen ersten Einsatz: Um kurz nach 16.30 Uhr kommt die erste Durchsage - zunächst auf Deutsch, dann auf Englisch und schließlich auch auf Italienisch. Der Sprecher bittet die Besucherinnen und Besucher darum, nicht vor den Zelten stehen zu bleiben und Ein- sowie Ausgänge freizuhalten.
Schon jetzt am Nachmittag sind die Haupteingänge vieler großer und sogar kleiner Zelte zu, davor bilden sich Menschentrauben. Mit Handzeichen signalisieren Besucherinnen und Besucher den Türstehern, wie viele Plätze sie bräuchten.
Offizielle Zahlen dazu, wie viele Menschen gerade auf der Wiesn sind, liegen noch nicht vor. Es ist bislang der vollste Tag. Die Aicher Ambulanz, die es bei Einsätzen eilig hat, muss sich allerdings wie immer mit Trillerpfeifen behelfen.
182 Einsätze mit der Trage hatten die Sanitäter am Freitag zu bewältigen - mehr als doppelt so viele wie am Tag zuvor. Sie versorgten insgesamt 703 Patientinnen und Patienten.
Am Abend des 26. September 1980 explodierte am Haupteingang des Oktoberfests die Bombe eines rechtsextremen Attentäters. Zwölf Menschen starben, rund 200 wurden verletzt. Am Morgen gedachten ihnen Vertreter der Stadt, der Hinterbliebenen und der DGB-Jugend.
Für einen 32-Jährigen ist das 191. Oktoberfest wegen wiederholter sexueller Übergriffe schon wieder vorbei. Das Kreisverwaltungsreferat erließ ein generelles Betretungsverbot für das Festgelände.
Die Münchner Polizei hat einen 51-Jährigen nach einem versuchten Taschendiebstahl im Schottenhamel-Zelt festgenommen.
What to Watch
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Weitere temporäre Schließungen der Festzelte bei Überfüllung.
Very likely · Within hours
Open Questions
- Wie viele Personen wurden insgesamt am Samstag abgewiesen?
- Wird das Sicherheitskonzept für den Rest des Oktoberfests weiter verschärft?





