
Nikkei legt nach Feiertagen zu, chinesische Märkte geben nach. Investoren blicken auf das Treffen von Trump und Xi Jinping.
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US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi Jinping treffen sich zu einem Staatsgipfel. Der Waffenstillstand im Handelsstreit läuft im November aus.
Die KI-Euphorie und die globalen Konflikte sind die dominierenden Themen an den asiatischen Börsen. Die japanische Börse tendiert fester, in China geben die Märkte nach.
Tokio. Vor dem Treffen der Staatschefs aus den USA und China haben die asiatischen Börsen keine gemeinsame Richtung gefunden. In Tokio ging der Leitindex Nikkei am Donnerstag nach mehrtägiger Feiertagspause auf Aufholjagd. Chinese Börsen gaben nach:
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte um ein Prozent auf 65.647 Punkte zu.
Der breiter gefasste Topix notierte 0,1 Prozent niedriger bei 4.085 Zählern.
Die Börse Shanghai verlor 1,1 Prozent auf 3.894 Punkte.
Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen fiel um 1,6 Prozent auf 4.446 Punkte.
Die Vorstellung eines neuen KI-Geräts von Meta sorgte für Kauflaune bei Technologiewerten. Der US-Konzern hatte das mobile Gerät „Meta Charm“ präsentiert und damit die Nachfrage nach Computerbauteilen angeheizt. Zu den größten Gewinnern zählten Aktien der CPU-Zulieferer Ibiden und Socionext, die jeweils um rund 15 Prozent stiegen.
„In den vergangenen Handelstagen haben sich Chip-Werte tendenziell gegen steigende Renditen behauptet“, sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe kletterte getrieben von Inflationssorgen auf 3,075 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit August 1996.
Dies belastete Bankenaktien wie Mitsubishi UFJ, Sumitomo Mitsui und Mizuho. In China gaben die Märkte nach. Die Börse Shanghai verlor 1,1 Prozent auf 3893 Punkte. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,5 Prozent auf 4447 Zähler.
US-Präsident Donald Trump empfängt den chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Donnerstag im Weißen Haus zu einem groß angelegten Staatsgipfel. Analysten zufolge dürften sich konkrete Ergebnisse auf eine Verlängerung des im November auslaufenden Waffenstillstands im Handelsstreit und eine Vereinbarung zur Untersuchung der von Künstlicher Intelligenz ausgehenden Gefahren beschränken.
Lockerungen der Chip-Exportkontrollen von US-amerikanischer Seite seien aber nicht zu erwarten, sagte Sanjeev Rana, Analyst bei CLSA.
Mehr: Trump umgarnt Xi und riskiert den nächsten Handelskrieg
AI outlook — possibilities, not facts
Verlängerung des Waffenstillstands im Handelsstreit zwischen USA und China
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