Auftakt des 191. Oktoberfests auf der Theresienwiese
Dominik Krause zapft bei seinem ersten Oktoberfest als Oberbürgermeister das erste Fass im Schottenhamel-Zelt an.
Quick Look
- Oktoberfest in München hat begonnen.
- Oberbürgermeister Dominik Krause eröffnete das Fest im Schottenhamel-Zelt mit zwei Schlägen beim Fassanstich.
- Trotz langer Wartezeiten und großem Andrang verlief der Einlass auf die Theresienwiese weitgehend geordnet.
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Why It Matters
Das Oktoberfest findet jährlich auf der Theresienwiese in München statt. Es ist das 191. Mal, dass das Volksfest ausgerichtet wird.
Am Morgen bietet sich auf der Theresienwiese noch ein friedliches Bild. Nur wenige Menschen dürfen bereits aufs Festgelände. Noch steht die Sonne niedrig und wirft lange Schatten. Doch später wird sie in aller Kraft erstrahlen, der Deutsche Wetterdienst rechnet mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis zu 25 Grad – Wiesnwetter, wie es sich gehört.
In den Festzelten legt das Personal noch letzte Hand an – bevor der große Besuchersturm auf das 191. Oktoberfest beginnt.
Besonders wichtig: Im Schottenhamel-Zelt richten Mitarbeiter das erste Bierfass, das zum ersten Mal ein grüner Oberbürgermeister, der in diesem Jahr gewählte Dominik Krause, anzapfen wird. Der hat für den vor allem in München, aber auch darüber hinaus viel beachteten Moment fleißig geübt.
Vor den Eingängen zum Festgelände wird es kurz vor der Öffnung um 9 Uhr eng. Die Sicherheitskräfte haben alle Hände voll zu tun, um die Wiesn-Fans zurückzuhalten. Schon um 7 Uhr reichte die Schlange Hunderte Meter vom Einlass am Haupteingang bis zur Ecke Alter Messeplatz.
Die größten Oktoberfest-Enthusiasten hatten sich schon in den frühen Morgenstunden angestellt, einige sogar bereits am Vorabend, um einen der hart umkämpften Plätze in einem der Zelte zu ergattern. Am liebsten natürlich im Schottenhamel, wo der Anstich durch den OB traditionell ist.
Und dann ist es endlich so weit: Das Festgelände öffnet und die Menschen rennen los. Haare und Dirndl-Schleifen wehen. In den Gesichtern konzentrierte Anspannung. Im Vorteil ist dieses Jahr allerdings, wer an den Nebeneingängen gewartet hat. Am Haupteingang beginnt der Einlass mit mehreren Minuten Verzögerung, auch wird die Menschenmenge am Eingang immer wieder kurz zurückgehalten. Der Ansturm läuft dadurch entzerrter ab.
Bier gibt's allerdings noch nicht. Denn die Besucher müssen warten, bis Oberbürgermeister Dominik Krause im Schottenhamel-Zelt um 12 Uhr das erste Fass anzapft. Und das macht er mit Bravour. Zwei Schläge, wie er es sich vorgenommen hatte: Dann ist das Oktoberfest offiziell eröffnet.
Und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder darf erstmals von einem grünen Oberbürgermeister eine Mass in Empfang nehmen. Der CSU-Chef zeigt da aber gar keine Vorbehalte. Er hat in diesem Jahr eh ein ganz anderes Thema, bei dem er sich einig weiß mit Krause: die Olympia-Bewerbung Münchens.
Und dann halten auch die Besucher und Besucherinnen sie endlich in den Händen – ihre erste Mass auf der 191. Wiesn.



